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A Field in England

Filmplakat A Field in England
Regie Ben Wheatley  Drehbuch Ben Wheatley, Amy Jump  Produzenten Claire Jones, Andrew Starke 
Genre Drama  FSK 16  Filmlänge 91 min
Land Großbritannien, 2013  DVD-Start 05.11.2013  Blu-ray-Start 05.11.2013  Verleih Ascot Elite

Story

Während des englischen Bürgerkriegs erhält der Beamte Whitehead die Aufgabe, einen Alchemisten und Zauberer, der seinen Meister bestohlen hat, ausfindig zu machen. Er trifft dabei auf eine Gruppe von Söldnern, denen er sich anschließt. Doch das Ganze entpuppt sich als Falle des Zauberers. Dieser verhext Whitehead und lässt ihn nach Schätzen für sich suchen. Eine lange Suche beginnt…

Schauspieler

A Field in England Michael Smiley, Julian Barratt, Reece Shearsmith, Richard Glover, Peter Ferdinando, Sara Dee, Ryan Pope

Filmkritik von Nico van Veen

Nico vergibt 3 von 5 Ms A Field in England Dass Ben Wheatley („Kill List“) ein Meister großartiger Bilder ist, hat er dieses Jahr schon eindrücklich in „Sightseers“ bewiesen. Bei dem Film über ein durch Großbritannien Amok laufendes Pärchen gelang es dem Regisseur, neben einer guten Story und ebensolchem Humor wunderschöne Bilder der Insel und tolle Farben auf die Leinwand zu zaubern. In seinem neuen Film „A Field in England“ sind es wiederum die Bilder die beeindrucken. Storytechnisch ist das neue Machwerk des Briten aber eher mager ausgefallen.
Wenn Ben Wheatley eines kann, dann ist es auf visueller Ebene zu beeindrucken. Sein neuer Film, der im englischen Bürgerkrieg spielt, ist komplett in schwarz weiß gedreht und reißt den Zuschauer ein ums andere Mal aus den Sitzen. Atemberaubende Bilder, zwar trist aber trotzdem sehr aussagekräftig, wechseln sich mit psychedelischen, epileptischen Sequenzen ab, die einem das Herz bis zum Hals schlagen lassen. Wem es also nur um die visuelle Erfahrung geht, dem sei „A Field in England“ wärmstens ans Herz gelegt. Storytechnisch ist aus „A Field in England“ allerdings nicht besonders viel herauszuholen. Die Geschichte handelt von vier Männern am Rande des englischen Bürgerkrieges, die von einem Führer, der sie durchgehend manipuliert, dazu gezwungen werden, ein Loch zu graben. Wirklich spannend ist das nicht gerade. Lediglich gegen Ende kann der Film an Fahrt aufnehmen und verfügt dann doch über ein gutes Finale. Auch die Schauspieler machen ihre Sache gut. Was der Regisseur vom Zuschauer will ist dann allerdings immer noch nicht ersichtlich.

„A Field in England“ ist ein visuell absolut beeindruckender Streifen geworden, der den Zuschauer durch seine Bilder und die Grundstimmung fast durchgehend in seinen Bann ziehen kann. Dass der Film aber eigentlich über keine Story verfügt und auch völlig unverständlich ist, ist dann eher schade. Ein perfektes Beispiel für „Style over substance“.

Wissenswertes

A Field in England - Der Film wurde gleichzeitig auf DVD, BD, VoD und in die Kinos gebracht.
- In „A Field in England“ ist keine Frau zu sehen.



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