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There Is No Place Like Home - Nichts wie weg aus Ocean City

Girl Most Likely

Filmplakat There Is No Place Like Home - Nichts wie weg aus Ocean City
Regie Shari Springer Berman, Robert Pulcini  Drehbuch Michelle Morgan  Produzenten Mark Amin, Celine Rattray, Trudie Styler 
Genre Komödie  FSK 12  Filmlänge 99 min
Land USA, 2012  DVD-Start 23.01.2014  Blu-ray-Start 23.01.2014  Verleih Highlight Video

Story

Imogene macht sich gerne was vor. Zum Beispiel, dass die New Yorker High-Society einfach alles bedeutet oder dass ihre Schreibblockade nicht wieder verschwindet. Ihr gespaltenes Verhältnis zu ihrer spielsüchtigen Mutter Zelda kehrt sie zudem ganz gern unter den Teppich. Wenigstens ihre Beziehung zu dem aus Holland stammenden Peter Van Woodsen steht auf sicheren Beinen. Wobei... Der hat gerade mit Imogene Schluss gemacht und ihr erzählt, dass er aus dem gemeinsamen Appartement in New York ausziehen werde. Wie steht Imogene nun gesellschaftlich da? Geht ja gar nicht. Also muss sie ihren Lover zurückgewinnen und droht ihm am Telefon damit, sich etwas anzutun. Nach etlichen unglücklichen Zufällen landet Imogene dann im Krankenhaus, wird als Selbstmörderin eingestuft und ihrer Mutter Zelda übergeben – na bravo!

Schauspieler

There Is No Place Like Home - Nichts wie weg aus Ocean City Kristen Wiig, Annette Bening, Matt Dillon, Darren Criss, Christopher Fitzgerald, June Diane Raphael, Natasha Lyonne, Bob Balaban, Sydney Lucas, Jimmy Palumbo, Michelle Morgan, Mickey Sumner, Elizabeth Inghram, Brian Petsos, Murray Bartlett

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms There Is No Place Like Home - Nichts wie weg aus Ocean City "There Is No Place Like Home - Nichts wie weg aus Ocean City" schaffte bei uns in Deutschland nur den Sprung in den Home-Entertainment-Bereich. Immerhin. Dass der Film nicht im Kino starten durfte, ist aber so tragisch auch nicht, denn die Regisseure Shari Springer Berman und Robert Pulcini haben aus dem reichlich übertriebenen Drehbuch von Michelle Morgan ("Middle of Nowhere") einen Film gemacht, der nicht so einfach einem Genre zuzuordnen ist. Im Grunde ist diese Komödie eigentlich eher ein Drama um eine Frau, die sich selbst verloren hat. Und statt dass man das ganze Potential der Geschichte mit all ihren verschrobenen Figuren erkannt und daraus im Anschluss einen vielleicht sogar berührenden Film gemacht hätte, setzte man lieber auf die "Comedy-Card", und die spielen Regie und Drehbuch auch voll aus. Das ist nicht nur wegen der Handlung schade, sondern auch wegen der Schauspieler. Bei Kristen Wiig darf es ruhig auch mal ernster werden und Darren Criss ("Glee"), der hier wieder singen muss, hat ebenfalls das Zeug zu einem Drama-Schauspieler. Matt Dillon ist als George, the Bousche, in dieser Riege eher gewöhnungsbedürftig, als wirklich komisch. Toll sind aber Christopher Fitzgerald als Ralph und Annette Bening als schrille Mutter Zelda. Bening ist für eine solche Art Rolle einfach geschaffen.
Unterm Strich schafft es "There Is No Place Like Home - Nichts wie weg aus Ocean City" auf ein durchschnittlich-gutes Endergebnis, weil es manchmal rührend und auch sehr lustig wird. Dass das Projekt sehr viel höhere Ziele hätte erreichen können, ist das Tragische an der Sache.

Wissenswertes

There Is No Place Like Home - Nichts wie weg aus Ocean City Die beiden Regisseure Shari Springer Berman und Robert Pulcini inszenierten unter anderem 2007 bereits "Nanny Diaries".



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