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Das Haus am Meer
Life as a House
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Regie
Irwin Winkler
Drehbuch
Mark Andrus
Produzenten
Irwin Winkler, Rob Cowan
Genre Drama FSK 6 Filmlänge 125 min Land USA Kinostart 04.07.2002 DVD-Start 16.01.2003 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Eigentlich wollte George schon vor Jahren seine Bruchbude abreißen und an die wunderschöne Stelle direkt am Meer sein Traumhaus stellen. Jetzt, nachdem er seinen Job als Architekt verloren hat, und die Ärzte auch noch Krebs diagnostizieren, und ihm nicht mehr viel Zeit bleibt, beschließt er seinen Traum endlich zu verwirklichen. Dabei helfen muss ihm unfreiwilligerweise sein Sohn Sam, der nach der Scheidung von George und Robin zu beiden kein besonders gutes Verhältnis mehr hat - und das ist noch nett ausgedrückt. Er steckt noch immer in einer heftigen Rebellionsphase und kämpft gegen alles und jeden. Das Haus am Meer zu bauen, könnte die letzte Chance für die beiden sein, sich zu versöhnen...
Schauspieler
Kevin Kline, Kristin Scott Thomas, Hayden Christensen, Jena Malone, Mary Steenburgen, Mike Weinberg, Scotty Leavenworth, Ian Somerhalder
Filmkritik von Thomas Ays
Nach dem Abspann des Films werden einem als Fan echter Dramen zwei Dinge extrem bewusst. Kevin Kline dreht eindeutig zu wenig Filme (dass er ein großartiger Darsteller ist, war schon hinlänglich bekannt) und Hayden Christensen ist fernab des Laserschwerts ein erstaunlich guter Schauspieler. Er schafft es als rebellischer Sohn Sam eine derart gute Leistung abzuliefern, dass man sich nur verwundert die Äuglein reiben kann. Nicht umsonst wurde der Schauspieler bei den Golden Globes als bester Nebendarsteller nominiert. Davon wollen wir eindeutig mehr sehen!
Viele Kritiker reiben sich an der Klischeehaftigkeit und der Vorhersehbarkeit der Geschichte auf, ein Umstand, der in Sachen „Das Haus am Meer“ absolut keine Rolle spielt. Man darf noch träumen im Kino und man darf auch von Geschichten berührt werden, die manche, meist übergelaunten und desillusionierten Filmkritiker, als „Schund“ abtun nur weil nicht wild durch die Gegend geballert wird oder nicht von den Coen-Brüdern inszeniert wurde. Die Zielgruppe sind sie beileibe sowieso nicht. Wer also ein tolles Drama mit großartigen Schauspielern und berührender Musik sehen will, der ist mit „Das Haus am Meer“ perfekt beraten.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Nebendarsteller (Hayden Christensen)
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Kommentare
Anja Mayer schreibt am 30.12.07, 13:28
Dieser Film hat mich zum Weinen gebracht!Sam war so süß .Es war ein dramatischer und gleichzeitig auch
romantischer Film.Ich bin jetzt gerade
ein Mal 12 Jahre auf dieser Welt und
der Film hat mich wirklich mitgerissen.
Gott sei Dank habe ich ihn auf DVD
ANJA
Martin schreibt am 08.06.09, 00:10
Ich hatte, anders als Tom, immer gedacht, dass Kevin Kline ein schlechter Schauspieler ist.
Wahrlich, das ist er nicht!
Eine schwierige Rolle füllt er mit absolut überzeugendem Talent!
Nur Hayden Christensen hat mich immer noch nicht überzeugt :-) Vielleicht bin ich ein Banause, aber ist der wirklich gut?
Und zum Film:
Es gibt nicht besseres, was mir einfällt, als zu sagen:
"...Denn dass dieser Streifen derart zerrissen wird beweist vor allem nur eines: Es gibt Menschen, die haben keinen Funken Gefühl im Leib!"
Luisa schreibt am 05.05.07, 23:05
der film ist einfach zuuu schööön...besonders hayden^^
bibi schreibt am 04.03.08, 16:10
ich kann zu diesem film nur eins sagen: wow
ich meine wie kann man nur einen derart wundervollen und einzigartigen film mit so wenigen mitteln machen. da sieht man mal wieder, dass es nicht immer nur knallen muss, sondern dass auch ein film ohne jegliche schusswaffen oder derartige sachen überzeugen kann. zu diesen klischees kann ich nur sagen na und wenn schon und außerdem wer sagt denn, dass es im wahren leben nicht auch derartige situationen gibt. natürlich bin ich auch sehr von hayden christensens aussehen angetan, doch gerade in diesem film hat er mich viel mehr durch seine schauspielerische leistung eingefangen. ebenso aufregend und überzeugend fand ich natürlich auch die leistungen der anderen schauspieler und in diesem punkt muss ich tom rechtgeben kevin kline macht einfach viel zu wenig filme! also um meine ausführungen abzuschließen *5 sterne*
Rudi schreibt am 03.01.08, 12:55
Für mich ist dieser Film von der Genialität her fast ein Streifen wie "American Beauty" nur bewegt er sich noch mehr in Richtung Drama und Liebe. Und, wenn Kritiker von Klischees reden dann muss ich sagen, es ist viel eher ein Klischee, dass 40-jährige Frauen niemals mit Teenagern unter zwanzig ins Bett gehen würden. Der Film zeigt humorvoll, dass auch ältere Frauen eine schwäche für junge attraktive Männer haben können. Soviel zu Klischee. Wer gerne Drama und Lovestory hat und gegen ein wenig Sozialkritik nicht abgeneigt ist, muss diesen Streifen schauen.
