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Flashdance
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Regie
Adrian Lyne
Drehbuch
Thomas Hedley Jr., Joe Eszterhas
Produzenten
Don Simpson, Jerry Bruckheimer
Genre Tanzfilm FSK 12 Filmlänge 95 min Land USA Kinostart 02.09.1983 DVD-Start 01.07.2004 Verleih United International Pictures |
Story
Alex Owens hat nur ein Ziel: Sie will unbedingt professionelle Tänzerin werden. Tagsüber verdient sich die 18jährige ihren Lebensunterhalt als Schweißerin, abends tauscht sie ihren Arbeitsanzug gegen ein sexy Outfit und tanzt in einer Bar. Gleichzeitig trainiert sie bis zum Umfallen für die Aufnahmeprüfung an einer der anerkannten Tanzakademien. Doch werden die Nerven halten, wenn es vor der Jury darauf ankommt?
Schauspieler
Jennifer Beals, Michael Nouri, Lilia Skala, Sunny Johnson, Kyle T. Heffner
Filmkritik von Thomas Ays
Als einer der bekanntesten und beliebtesten Tanzfilme des klassischen Hollywoodkinos, ranken sich natürlich auch um „Flashdance“ zahlreiche Legenden. So soll Regisseur Adrian Lyne das Projekt gleich zwei Mal abgelehnt haben, bevor er doch noch auf dem Regiestuhl Platz nahm. Auch die Suche nach einer passenden Hauptdarstellerin gestaltete sich zunächst schwierig. Nachdem Melanie Griffith den Film ablehnte, suchte Paramount eine unbekannte Schauspielerin für den Job. Sie kreisten die drei Kandidatinnen Leslie Wing, Demi Moore und Jennifer Beals ein, steckten sie in dreckige Overalls und ließen sie in einer echten Fabrik schuften. Anschließend führen die Produzenten Befragungen durch, mit welcher der drei Damen denn die Fabrikarbeiter am liebsten schlafen würden. Die meisten entschieden sich für Jennifer Beals – und schwups, hatte sie die Hauptrolle in der Tasche. Auch so kann ein Casting aussehen.
„Flashdance“ beweist, dass ein Film auch ohne Story zum Erfolg werden kann. Böse Zungen behaupten ja, der Film wäre ein lediglich 95minütiger Videoclip, was nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Dennoch schafft es Regisseur Adrian Lyne Jennifer Beals mehr als nur großartig in Szene zu setzen und ihr mit diesem Film zum internationalen Erfolg zu verhelfen. Schnittige Optik, coole Tanzszenen und viel Romantik: „Flashdance“ gehört mit seinem fantastischen Soundtrack zu den wirklich besten Filmen, die das Genre in Hollywood je hervorbrachte. Da können Filmkritiker auf der Welt noch so wettern: Wenn die Faszination stimmt, darf es auch gerne handlungstechnisch dünn werden.
Wissenswertes
Nicht nur bei den Golden Globes und den OSCARs war "Flashdance" erfolgreich unterwegs, sondern auch bei den Grammys. Dort ergatterte der Soundtrack den Award als beste Filmmusik des Jahres. Nach zwei Wochen verkaufte sich der Soundtrack zum Film glatt 700.000 Mal!
Die Razzie Awards nominierten den Film für das schlechteste Drehbuch.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Film - Musical / Comedy, Beste Schauspielerin - Musical / Comedy (Jennifer Beals), Bester Song ("Maniac")
Gewonnene Golden Globes
Beste Musik, Bester Song ("Flashdance...What a Feeling")
OSCAR-Nominierungen
Bester Titelsong ("Maniac"), Bester Schnitt, Beste Kamera
Gewonnene OSCARs
Bester Titelsong ("Flashdance...What a Feeling")
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