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Jack Said - Wem kannst du wirklich trauen?
Jack Said
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Regie
Lee Basannavar, Michael Tchoubouroff
Drehbuch
Paul Tanter
Produzenten
Toby Meredith, Simon Phillips
Genre Thriller FSK 18 Filmlänge 101 min Land Großbritannien, 2009 DVD-Start 15.09.2011 Blu-ray-Start 15.09.2011 Verleih EuroVideo |
Story
Als Undercover-Cop steht Jack Adleth immer auf der Grenze zwischen Gesetz und Verbrechen. Da ist es nicht immer einfach in jedem Moment zu wissen, welche Seite die Richtige ist. Als er den Auftrag erhält die berüchtigte Mafia-Organisation des Guv’nors zu unterwandern, scheint es sich zunächst um einen Job wie jeden anderen zu handeln, doch schon bald steckt Jack tiefer drin als je zuvor. In Nathan findet er nicht nur den Türöffner zum inneren Kreis der Organisation, sondern bald auch einen guten Freund. Als Nathan ausschert und versucht sein eigenes Ding zu drehen, beginnen die Schwierigkeiten, denn Jack versucht seinem Freund zu helfen und dennoch die Chance zu nutzen näher an den Guv’nor heranzukommen. Auch seine Chefs bei der Londoner Polizei wollen Ergebnisse sehen. Für Jack wird der Balanceakt zwischen gutem Cop und überzeugendem Verbrecher immer härter und auch die aufkeimende Liebe zu Nathans Schwester Erin macht das Chaos nicht besser. Als Nathalie, die psychopathische Tochter des Guv’nors, versucht innerhalb der Organisation an die Macht zu kommen, spitzen sich die Ereignisse immer weiter zu...
Schauspieler
Simon Phillips, Danny Dyer, David O'Hara, Ashlie Walker, Terry Stone, Rita Ramnani, Julian Lee, Rebecca Keatley, Christopher Fosh, Steven Lawson, Emile Jansen
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Jack Said – Wem kannst du wirklich trauen?“ ist das enttäuschende Langfilmdebüt der beiden Regisseure Lee Basannavar und Michael Tchoubouroff. Hier ist außer der Optik, die sich in guten Bildern niederschlägt, wirklich gar nichts zufriedenstellend gelaufen. In einem stereotyp aufgebauten Drehbuch hat Autor Paul Tanter einen klischeehaften Satz an den nächsten gereiht. Gesprochen werden diese abgedroschenen Phrasen von Figuren, die wie Abziehbilder wirken – zusammenkonstruiert und ohne jede Echtheit. Auch an der Darstellerfront gibt es wenig Positives zu berichten. Zumal jede aufkommende Ausdruckstärke von der schlechten deutschen Synchronisation im Keim erstickt wird. Alles wirkt hier bemüht und aufgesetzt. Lee Basannavar und Michael Tchoubouroff versuchen zwar der Handlung noch Dynamik zu geben, probieren sich auch an dem einen oder anderen Stilmittel, im Endergebnis kann aber auch ihre Inszenierung nicht überzeugen. Es kommt zu keiner Phase auch nur ansatzweise eine bedrohliche oder spannende Atmosphäre auf. 101 Minuten werden da zu einer echten Geduldsprobe, die wohl die wenigsten bis zum Ende durchhalten.
