Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Master and Commander - bis ans Ende der Welt
Master and Commander: The Far Side of the World
|
Regie
Peter Weir
Drehbuch
John Collee, Peter Weir
Produzenten
Samuel Goldwyn jr., Duncan Henderson, Peter Weir
Genre Abenteuer FSK 12 Filmlänge 138 min Land USA Kinostart 27.11.2003 DVD-Start 15.04.2004 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Die Weltmeere im Jahre 1805: Captain Jack Aubrey hat in den Napoleonischen Kriegen das Kommando auf dem britischen Kriegsschiff "Surprise". Bislang war ihm das Glück holt, doch dann trifft die „Surprise“ auf die französische „Acheron“, die Aubreys Schiff in Geschwindigkeit, Größe und Artillerie überlegen ist. In einem Gefecht beschädigt die Besatzung der Acheron Jack Aubreys Schiff schwer, doch anstatt in den nächsten Hafen einzulaufen, entschließt er sich zur Jagd. Es ist sein erklärtes Ziel, dieses feindliche Schiff zur Strecke zu bringen, koste es die Besatzung was es wolle. Unbarmherzig schindet er die Männer und zieht sich damit den Zorn seines besten Freundes und Arztes der „Suprise“ Dr. Maturin zu.
Schauspieler
Russell Crowe, Paul Bettany, Max Pirkis, Billy Boyd, James D'Arcy, Mark Lewis Jones, Chris Larkin, Richard McCabe, Robert Pugh, Edward Woodall, David Threlfall
Filmkritik von Melanie Frommholz
Peter Weir berührte in der Vergangenheit mit „Der Club der toten Dichter“ oder „Der Truman Show“ oder unterhielt uns mit atmosphärischer Spannung in „Der einzige Zeuge“ und „Picknick am Valentinstag“. Nun bringt der australische Filmemacher Peter Weir, nach einer Pause von fünf Jahren, mit „Master and Commander - bis ans Ende der Welt“ ein episches Abenteuerepos auf die Leinwände. Mit einer Detailverliebtheit, die ihres gleichen sucht hat er nicht nur zusammen mit seinem Co-Drehbuchautor John Collee die Romanvorlagen von Patrick O'Brian adaptiert, sondern auch Schiffstau für Schiffstau in grandiose Bilder umgemünzt. Es sind diese Bilder, die durchweg begeistern. Leider tut es die gezeigte Handlung weniger. „Master and Commander“ verliert sind in unzähligen kleinen einzelnen Episoden, die in Summe das Aufkommen von packender Spannung und dichter Atmosphäre mehr behindern als fördern. Hinzukommt, dass es diese Art der Inszenierung nicht schafft uns die Figuren emotional näher zu bringen. So verfolgt man zwar interessiert aber auf Distanz das Schicksal von Capt. Jack Aubrey und der Besatzung der „Suprise“. Dieser Umstand ist umso bedauerlicher, als Peter Weir mit Russell Crowe und Paul Bettany allein für die beiden Hauptrollen ausdruckstarke und präsente Darsteller zur Verfügung hatte. Sie, wie der gesamte Cast, machen einen guten Job, können aber auch nur die Chancen nutzen, die ihnen das Drehbuch bietet.
Peter Weir opfert der historischen Detailtreue die Dramaturgie der Handlung und verliert. „Master and Commander – bis ans Ende der Welt“ ist nicht das intensive und emotionsgeladene Epos geworden, das es hätte sein können.
Wissenswertes
Das Drehbuch basiert auf zwei Romanen von Patrick O'Brian aus dessen Reihe über den englischen Marine-Helden Captain Jack Aubrey.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Film - Drama, Beste Regie, Bester Schauspieler - Drama (Russell Crowe)
OSCAR-Nominierungen
Beste Regie, Bester Film, Beste Ausstattung, Beste Kostüme, Bester Schnitt, Beste Maske, Bester Ton, Beste visuelle Effekte
Gewonnene OSCARs
Beste Kamera, Bester Ton-Schnitt
| Besucherbewertung |
|---|

