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Taschengeld
Milk Money
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Regie
Richard Benjamin
Drehbuch
John Mattson
Produzenten
Kathleen Kennedy, Frank Marshall
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 109 min Land USA, 1994 Kinostart 12.01.1995 DVD-Start 15.05.2003 Verleih United International Pictures |
Story
Ja, ja, wenn Jungs erwachsen werden: So finden sich die Teenager Frank, Brad und Kevin zusammen, um ihr Taschengeld dafür auszugeben, eine Prostituierte dazu zu bringen, sich vor ihnen zu entblößen. Jungsträume können ja manchmal so einfach gestrickt sein. So geraten sie an "V", die die Jungs derart putzig finden, dass sie sich bereit erklärt zumindest den BH abzulegen. Doch damit nicht genug: Durch Verkettung ungünstiger Umstände findet sich "V" plötzlich in Franks Baumhaus wieder und der kleine Racker hat eine zündende Idee: Warum nicht Papi mit "V" verkuppeln? Der ist nämlich ziemlich einsam. Doch wie soll Frank das bewerkstelligen und so einfädeln, dass sein Dad nicht mitbekommt, dass V eine Angestellte des horizontalen Gewerbes ist? Und los geht der Spaß…
Schauspieler
Melanie Griffith, Ed Harris, Michael Patrick Carter, Malcolm McDowell, Anne Heche, Adam LaVorgna, Brian Christopher
Filmkritik von Thomas Ays
John Mattson („Free Willy 2“, „Free Willy 3“) schrieb das Drehbuch zu „Taschengeld“ und kassierte prompt eine Nominierung bei den Razzies für das schlechteste Drehbuch. Gewonnen hat ihn schließlich der Streifen „Familie Feuerstein“. So ganz nachvollziehbar ist dieser Vorschlag aber nicht. Schließlich gibt es weitaus schlimmere Drehbücher, die den Weg auf die großen Leinwände der Welt geschafft haben. Sicherlich ahnt man als Zuschauer schnell, wohin der Hase läuft, charmant und sympathisch ist „Taschengeld“ aber durchweg. Auch die Schauspieler tragen ihren Teil dazu bei, dass aus dieser Komödie ein durchweg witziger Beitrag für das Kinopublikum wurde. Melanie Griffith als V und Ed Harris als Tom Wheeler ist genauso überzeugend, als auch Michael Patrick Carter als Frank Wheeler.
Es ist ein Sonntagnachmittagsfilm geworden. „Taschengeld“ ist witzig, kurzweilig und durchweg charmant geworden. Regisseur Richard Benjamin („Meine Stiefmutter ist ein Alien“, „Made in America“) hat das Komödienrad sicherlich nicht neu erfunden, aber eine sehr lustige, romantische Komödie inszeniert.

