Vier lieben Dich

Multiplicity

Filmplakat Vier lieben Dich
Regie Harold Ramis  Drehbuch Chris Miller, Mary Hale, Lowell Ganz, Babaloo Mandel  Produzenten Trevor Albert, Harold Ramis 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 117 min
Land USA  Kinostart 31.10.1996  DVD-Start 27.10.1998  Verleih Columbia TriStar

Story

Doug Kinney arbeitet als erfolgreicher Bauingenieur, was den Ehemann und Familienvater arg in Beschlag nimmt. Für seine schöne Frau und seine Kinder hat er daher kaum noch Zeit. Es ist für alle Beteiligten eine schreckliche Situation. Doug ist regelmäßig dazu gezwungen, sich seelisch zu zerreißen, um allen gerecht zu werden. Doch dann begegnet er dem etwas schrulligen Gentechniker Dr. Owen Leeds, der ihm vorschlägt, einen Klon von ihm zu erschaffen. Was wäre dadurch alles möglich? Er würde allem gerecht werden und niemanden mehr enttäuschen. Schließlich stimmt Doug zu – und sagt seiner Frau natürlich kein Wort. Was jedoch dabei herauskommt, hätte sich auch Doug nicht erträumt. Doug Nummer 2 ist ein arbeitswütiger Macho, Nummer 3 ein Softie sondergleichen und Nummer 4? Von dem Exemplar fangen wir gar nicht erst an. Es kann eben nur ein Original geben…

Schauspieler

Vier lieben Dich Michael Keaton, Andie MacDowell, Zack Duhame, Katie Schlossberg, Harris Yulin, Richard Masur, Eugene Levy, Ann Cusack, John de Lancie, Judith Kahan, Brian Doyle-Murray, Obba Babatundé, Julie Bowen, Dawn Maxey, Kari Coleman

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Vier lieben Dich Regisseur Harold Ramis hat Erfahrung in Sachen gelungener Komödie. Er inszenierte 1993 bereits das Bill-Murray-Abenteuer „...und täglich grüßt das Murmeltier“ und auch die gelungenen Filmchen „Ghostbusters“ und dessen Fortsetzung stammt aus seiner Feder. Im Fall von „Vier liebe Dich“ tritt Ramis jedoch lediglich als Regisseur in Erscheinung und hat das Skript vier seiner Kollegen überlassen.
Michael Keaton („Batman“, „Beetlejuice“) ist hier in der Hauptrolle zu sehen, was ihm die Möglichkeit gab, gleich vier Rollen gleichzeitig zu spielen. Er meistert seine Aufgabe urkomisch und immer überzeugend. Keaton ist ein Hingucker! Auch Andy MacDowell als seine Frau macht ihre Sache authentisch.
Das Drehbuch ist jedoch der Knackpunkt an „Vier lieben Dich“. Zum einen ist die Geschichte sehr vorhersehbar und auch nicht jeder Dialogwitz stimmt. Insgesamt wird es oft zu flach und zu banal, als das von einem sehenswerten Endergebnis gesprochen werden könnte. Die tolle Leistung des Hauptdarstellers jedoch tröstet über so manche Drehbuchschwäche hinweg.



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