Battleship

Filmplakat Battleship
Regie Peter Berg  Drehbuch Erich Hoeber, Jon Hoeber  Produzenten Sarah Aubrey, Peter Berg, Brian Goldner, Duncan Henderson, Bennett Schneir, Scott Stuber 
Genre Science-Fiction  FSK 12  Filmlänge 131 min
Land USA  Kinostart 12.04.2012  Verleih Universal Pictures Germany

Story

2006 startete die Menschheit ein Projekt, mit dem sie Kontakt zu einem Planeten aufnehmen wollte, der mit der Erde vergleichbare Lebensbedingungen bieten könnte: Planet G. 2012 kam die Antwort…

Alex Hopper bekommt sein Leben nicht auf die Reihe. Sein Bruder Stone holt ihn 2006 zur Navy, doch auch hier eckt Alex immer wieder an. Nicht sehr hilfreich bei seinem Vorhaben seine Freundin Sam zu heiraten, denn ihr Vater ist kein geringeren als der Oberbefehlshaber der amerikanischen Flotte Admiral Shane. Als die Schiffe zum RIMPAC-Manöver vor Hawaii auslaufen, an dem 13 Nationen teilnehmen, ist Alex‘ Ausschluss aus dem Militärdienst so gut wie sicher. Doch dann geraten er und seine Einheit im Pazifik in eine Situation, die in keinem Handbuch steht und bei der Alex zeigen kann aus welchem Holz er tatsächlich geschnitzt ist…

Schauspieler

Battleship Taylor Kitsch, Brooklyn Decker, Alexander Skarsgård, Rihanna, Tadanobu Asano, Liam Neeson, Josh Pence, Jesse Plemons, Hamish Linklater, John Tui, Beau Brasseaux, Reila Aphrodite, Stephen Bishop, Griff Furst, Billy Slaughter, Peter MacNicol, David Jensen, Marcus Lyle Brown

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 4 von 5 Ms Battleship Der amerikanische Spielhersteller Hasbro lieferte bereits mit seinen „Transformers“ die Vorlage für großes und krachendes Blockbusterkino. Nun bringt Regisseur Peter Berg den Spiele-Klassiker „Schiffe versenken“ auf die große Leinwand. Und was soll man sagen: es ist erwartungsgemäß keine anspruchsvolle Independent-Perle geworden. Dafür aber zwei Stunden coole und krachende Action und jede Menge Spaß!

Die Autorenbrüder Jon und Erich Hoeber haben schon mit „R.E.D. - Älter. Härter. Besser.“ bewiesen, dass sie die Richtigen sind, wenn es darum geht ein gutes Drehbuch zu liefern, wenn Unterhaltung, trockener Humor und treffsichere Dialoge gefragt sind. Sie haben rund um das, auch ohne 3D-Effekte überzeugende Effektfeuerwerk, den berstenden Stahl und das krachende Mündungsfeuer der Schiffskanonen eine Story gesponnen, die sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss ist, die aber erstaunlich gut und stimmig funktioniert, den Patriotismus nicht auswalzt und Figuren hat, denen man folgen will. Peter Berg macht aus dieser Grundlage einen klassischen Blockbuster, der sich gewaschen hat und der das liefert, was man erwarten durfte. Nach einer knappen halben Stunde Aufwärmzeit geht es dann so richtig los. Das Timing bei diesem Action-Event stimmt durchgängig und auch visuell überzeugt „Battleship“. Natürlich hat der Film auch die „Komm zur Navy“-Werbebotschaft im Gepäck, doch im Gegensatz zu den „Transformers“-Filmen kommt diese weit weniger aufdringlich und penetrant daher. Peter Berg, der sich auch hier wieder einen Mimi-Cameo-Auftritt gönnte, dosiert Klischees und Plattitüden besser als Michael Bay , was wohltuend auffällt.
Zu guter Letzt noch ein Wort zu den Schauspielern. Als „Raikes“ gibt Sängerin Rihanna in „Battleship“ ihr Schauspieldebüt und schafft es nicht unterzugehen, was sicherlich auch daran liegt, das sie nicht wie erwartet das leicht bekleidete „Babe“ gibt sondern eine toughe Soldatin. Newcomer Taylor Kitsch ist für die Hauptrolle gut gewählt. Er bekommt Schützenhilfe von Liam Neeson und Alexander Skarsgård, die zwar wenig Screentime haben, aber wenn sie zu sehen sind, dann mit der nötigen Präsenz. Für den „Babe“-Faktor sorgt die noch recht unbekannte Brooklyn Decker.

Spätestens wenn aus den Lautsprecherboxen des Kinos „Thunderstruck“ von ACDC röhrt und die Veteranen das alte Schlachtschiff zur Entscheidungsschlacht gegen die Aliens wieder flott machen, rockt „Battleship“ total. Für solche Momente ist das Popcorn-Kino gemacht!

Wissenswertes

Battleship Hauptdarsteller Taylor Kitsch arbeitete mit Regisseur Peter Berg bereits für die Fernsehserie „Friday Night Lights“ zusammen.



Besucherbewertung
4.4 / 5  (12 votes)

Kommentare

evilAngel schreibt am 19.04.12, 09:09
WOW, echt ein klasse Film. Da lohnt sichs wengistens wieder mal ins Kino zu gehen. Action, Soundtrack und Story, hier stimmt einfach alles. Diesem Film tuts keinen Abbruch, dass er nicht in 3D ist. Und die sonst so übliche US-Army-Werbebotschaft hält sich, meiner Meinung nach, eher in Grenzen. Zumindest hat mich das in dem Film nicht gestört.
Kinotiger schreibt am 15.04.12, 17:03
Hammerfilm, irrer Soundtrack (AC/DC):) und super Action! Was will man mehr vom 'Popcorn-Kino-Genre' erwarten. Wer "Independence Day" mochte, wird diesen Film lieben. Vor allem, weil die Aliens im Film in ihrer Physiologie, nicht zuletzt ihrer Technologie und ihren Beweggründen, den Menschen nicht unähnlich sind und die Story somit sehr gut nachzuvollziehen ist und relativ realistisch daher kommt.
+ Kommentar schreiben
Deine Daten
(wird nicht veröffentlicht)
Dein Kommentar*

*Pflichtfeld
Der Kommentar wird von uns vor dem Freischalten geprüft.