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King Ralph
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Regie
David S. Ward
Drehbuch
David S. Ward
Produzent
Jack Brodsky
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 92 min Land USA Kinostart 16.05.1991 DVD-Start 16.06.2003 Verleih United International Pictures |
Story
Das gute alte England wird von einer unfassbaren Tragödie von nationaler Tragweite erschüttert. Die komplette königliche Familie, die sich für Fotoaufnahmen vollzählig versammelt hatte, kommt durch einen Unfall auf einmal ums Leben. Der absolute Supergau für die Monarchie. Umfängliche und weltweite Nachforschungen ergeben: Die letzte Rettung für den englischen Thron ist ein entfernter männlicher Nachfahre, der in den Vereinigten Staaten von Amerika lebt. Doch der Import aus Übersee, Ralph Hampton Gainesworth Jones, ein mäßig talentierter Barpianist, ist alles andere als ein standesgemäßer Repräsentant der britischen Monarchie. Da muss erst einiges an Erziehungsarbeit geleistet werden. Sehr zum Leidwesen von Kammerdiener Sir Cedric Charles Willingham, der aus dem doofen Ami in kurzer Zeit einen Adeligen machen soll. Auch Ralph missfällt das ganze Theater. Dachte er zu Beginn noch an einen lustigen Ausflug und eine dicke Erbschaft, muss er bald erkennen, was es tatsächlich bedeutet König von England zu sein...
Schauspieler
John Goodman, Peter O'Toole, Camille Coduri, John Hurt, Richard Griffiths, Leslie Phillips, James Villiers, Joely Richardson, Rudolph Walker, Julian Glover,
Filmkritik von Melanie Frommholz
Der Roman „Headlong“ der Autorin Emlyn Williams bildet den Stoff, den Regisseur und Drehbuchautor David S. Ward zur Basis seiner Komödie „King Ralph“ machte. David S. Ward, der 1973 für das Drehbuch zu „Der Clou“ einen OSCAR gewann und später noch einmal für das Drehbuch zu „Schlaflos in Seattle“ nominiert wurde, hat aus der Vorlage eine solide und lustige Handlung gebastelt, die zwar nicht überrascht, dann und wann auch seicht ist und bei der auch nicht jeder Joke zündet, die aber unterhält. Hier trifft Amerika auf das gute alte Europa. „King Ralph“ kommt eindeutig seine ausgezeichnete Besetzung in den Hauptrollen zu Gute. Das Gespann bestehend aus John Goodman, Peter O'Toole und John Hurt hatte sichtlich Spaß bei den Dreharbeiten und holt aus seinen Rollen heraus, was geht.
