Kleines Arschloch - Der Film

Filmplakat Kleines Arschloch - Der Film
Regie Veit Vollmer, Michael Schaack  Drehbuch Walter Moers  Produzent Hanno Huth 
Genre Zeichentrick  FSK 12  Filmlänge 81 min
Land Deutschland  Kinostart 06.03.1997  DVD-Start 21.09.1998  Verleih Senator Film

Story

Das kleine Arschloch heißt deswegen so, weil er wirklich eins ist und das vom ersten Tag an, an dem er auf diese Welt kam. Er findet nicht nur Behinderte toll ("Sind Sie wirklich blind, oder lassen Sie sich bloß den Arsch nachtragen?") oder die telefonische Lebenshilfe ("Selbstmord? Das wäre selbstverständlich eine Lösung."), nein, er mag auch Greenpeace ("Robbenficker"). Das ist seine Geschichte, in dem sich das Kleine Arschloch das erste Mal verliebt und Höhen und Tiefen dieses erhebenden Gefühls erlebt. Wie er damit umgeht und was Peppi, der Hund, der sich seinetwegen das Leben nehmen will, damit zu tun hat, erzählt dieser Film...

Schauspieler

Kleines Arschloch - Der Film Synchronsprecher:, Arne Elsholtz, Katharina Ackermann, Helge Schneider, Claudia Lössl, Erik Schäffler, Reinhard Krökel, Monty Arnold

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 2 von 5 Ms Kleines Arschloch - Der Film Sie sind schon lange Kult, die Comics von Walter Moers, der mit seinen zahlreichen bitterbösen und tabulosen Figuren eine unglaublich große Fangemeinde um sich scharen konnte. Die Geschichten um das „Kleine Arschloch“ sind die gängigsten, die bekanntesten und auch die besten Storys des Ausnahmekünstlers. Nun folgt mit „Kleines Arschloch – Der Film“ auch der Ausflug auf die große Leinwand – mit allem, was dazugehört. Peppi der selbstmordgefährdete Hund, der alte Sack und viele weitere Charaktere des Walter Moers-Universums sind mit dabei. Wer die Bücher kennt, wird hier jedoch wenig wirklich witzig finden. Moers ging auf Nummer sicher und adaptierte sein eigenes Buch streng an der Vorlage, sodass jene, die die Comics kennen, wenig zu Lachen haben werden. Sympathielachen vielleicht ja, weil man das, was man dort oben auf der Leinwand sieht, kennt, so richtig kreativ und originell ist dieses erste Kinoabenteuer jedoch bei weitem nicht geworden. Hoffen wir also auf den zweiten Teil, der mit Sicherheit folgen wird, schließlich wäre es mehr als sinnvoll, weitere Bände dieses einzigartig bösen Charakters ins Kino zu bringen – auch wenn der Humor sicherlich nicht jedermanns Geschmack sein dürfte, soviel steht fest.



Besucherbewertung
4.1 / 5  (24 votes)

Kommentare

+ Kommentar schreiben
Deine Daten
(wird nicht veröffentlicht)
Dein Kommentar*

*Pflichtfeld
Der Kommentar wird von uns vor dem Freischalten geprüft.