Alles tanzt nach meiner Pfeife

Protocol

Filmplakat Alles tanzt nach meiner Pfeife
Regie Herbert Ross  Drehbuch Buck Henry  Produzent Anthea Sylbert 
Genre Komödie  FSK 12  Filmlänge 96 min
Land USA, 1984  Verleih Warner Bros. Pictures Germany

Story

Naja, die hellste ist Kellnerin Sunny Davis sicher nicht, jedoch rettet sie zufällig Emir von Othar, auf den ein Attentat hätte verübt werden sollen, als der auf amerikanischem Staatbesuch ist, das Leben. Eine Heldentat und Sunny wird fortan als Heldin gefeiert. Was kommt, war jedoch so nicht zu erwarten. Sie scheint in den kommenden Wochen und Monaten dazu verdammt zu sein, von der US-Regierung als Schosshündchen missbraucht zu werden, die Emir umschmeicheln soll. Der verliebt sich prompt in die schöne Blonde und will sie zu seiner Frau nehmen. Korrektur: Zu einer seiner Frauen, denn Emir hat schon so einige Mädels bei sich herumsitzen. Sunny weigert sich, kehrt in die USA zurück und schlägt anschließend mächtig auf ihre ehemaligen Chefs...

Schauspieler

Alles tanzt nach meiner Pfeife Goldie Hawn, Chris Sarandon, Richard Romanus, Andre Gregory, Gail Strickland, Cliff De Young, Keith Szarabajka, Ed Begley Jr., James Staley, Kenneth Mars, Jean Smart, Maria O'Brien, Joel Brooks, Grainger Hines, Kenneth McMillan

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Alles tanzt nach meiner Pfeife Nach ihrem grandiosen Gewinn als beste Nebendarstellerin 1970 in „Die Kaktusblüte“ und einer Nominierung als beste Hauptdarstellerin in „Schütze Benjamin“ 1981 waren die 80er und 90er Jahre geprägt von zeitweise sehr einfach gestrickten Hollywood-Komödien und auch in der Karriere von Goldie Hawn war dies nicht anders. „Overboard - Ein Goldfisch fällt ins Wasser“, Ein Vogel auf dem Drahtseil“, „Housesitter - Lügen haben schöne Beine“ oder die sehr derbe Komödie „Der Tod steht ihr gut“ gehörten daher zum Pflichtprogramm für Fans der süßen Schauspielerin. Goldie Hawn ist eben ein absoluter Garant für witzige Momente. Auch wenn im Fall von „Protocol - Alles tanzt nach meiner Pfeife“ kein nennenswerter Vertreter der vielen, vielen amerikanischen Komödien geworden ist, darf man diesen Streifen als großer Fans von Goldie Hawn sicherlich auch nicht verpassen. Allerdings werden selbst die besonders das Ende nicht sehr gelungen finden. In den USA wurde der Film übrigens abgestraft, in dem gesagt wurde, dass jede Szene dem „Ego“ der Hauptdarstellerin diene, welches „ozeanische“ Dimensionen habe. Autsch. Ganz so schlimm ist es nicht geworden, aber eben auch nicht sonderlich kreativ und originell.



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