Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 9.2.
- Black Gold
- 9.2.
- Der Junge mit dem Fahrrad
- 9.2.
- Für immer Liebe
- 9.2.
- Hugo Cabret
- 9.2.
- In Darkness
- Zu den Kinostarts
Moviesection.de unterstützt PETA
Dennis, die Nervensäge
Dennis the Menace
|
Regie
Nick Castle
Drehbuch
John Hughes
Produzenten
John Hughes, Richard Vane
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 92 min Land USA Kinostart 08.07.1993 DVD-Start 12.12.2003 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Dennis Mitchell einen typischen Fünfjährigen zu nennen, wäre dann doch etwas zu untertrieben. Dieser Dennis hat es faustdick hinter den Ohren und geht seinem Nachbarn, Mr. Wilson und seiner Frau Martha gehörig auf die Nerven. Besonders hart wird es für den Rentner, als er einige Tage auf Dennis aufpassen soll. Seiner Frau und der guten Nachbarschaft zuliebe stimmt er jedoch zähneknirschend zu. Er wird es jedoch bald bereuen, denn ihm bereitet nicht nur ein Landstreicher zusätzliche Probleme, auch seine teuere und seltene Blume soll zu dieser Zeit ein einziges Mal blühen, was dem fleischgewordenen Teufel Dennis natürlich gut gelegen kommt…
Schauspieler
Walter Matthau, Mason Gamble, Joan Plowright, Christopher Lloyd, Lea Thompson, Robert Stanton, Amy Sakasitz, Kellen Hathaway, Paul Winfield, Natasha Lyonne, Devin Ratray, Hank Johnston, Melinda Mullins, Billie Bird, Bill Erwin
Filmkritik von Thomas Ays
Es ist schon erstaunlich, dass Dennis-Darsteller Mason Gamble für die Goldene Himbeere als schlechtester Newcomer nominiert wurde. Schließlich ging einem in der gleichnamigen TV-Serie diese Figur schon derart mächtig auf den Zeiger, dass Gamble eigentlich nur als authentisch zu bezeichnen ist. Auch er nervt und zwar von der ersten bis zur letzten Minute. Das ist kein Ausdruck von fehlendem Schauspieltalent, sondern nur authentisches Spiel. Sein Gegner, der immer glaubwürdige und sympathische Walter Matthau ist dafür umso sympathischer und gibt einen wunderbaren und vollkommen entnervten Mr. Wilson zum Besten.
Der Inszenierungsstil von „Dennis, die Nervensäge“ erinnert ziemlich oft an „Kevin – Allein zu Haus“. Kein Wunder, schließlich schrieb das Skript zu dieser Komödie John Hughes, der bereits Kevin ein außerordentliches Weihnachten bescherte. Schlussendlich ist aus dieser Familienkomödie ein nettes Filmchen geworden, das jedoch genauso belanglos zu nennen ist, wie die TV-Serie vor ihm. Das mag an der nervenden Figur des Dennis, wie auch an der scheinheiligen Geschichte liegen. Nur Walter Matthau schafft es hier, eine authentische Show hinzulegen.
