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Lost in Translation
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Regie
Sofia Coppola
Drehbuch
Sofia Coppola
Produzenten
Ross Katz, Sofia Coppola
Genre Drama FSK 6 Filmlänge 102 min Land USA, Japan Kinostart 08.01.2004 DVD-Start 05.08.2004 Verleih Constantin Film |
Story
Vor Jahren war Bob Harris mal ein großer Star. Nun, die Zeiten sind vorbei. Mittlerweile dreht er in Japan Werbespots für Whiskey. So weit musste es also kommen. Tagsüber trottet er gelangweilt durch seinen Tag, nachts säuft er sich durch die Hotelbar. Auch ein Leben – irgendwie. So kann es nur nicht auf Dauer weitergehen. Als er an einem Tiefpunkt angelangt ist, lernt er die junge, schöne und betörende Charlotte kennen, die auf ihren Mann wartet. Die beiden verstehen sich gut, und beginnen sich besser kennen zu lernen. Es scheint, als warte in Japan doch noch das große Abenteuer auf Bob Harris. Doch klopft auch das Glück an die Tür des Schauspielers?
Schauspieler
Scarlett Johansson, Bill Murray, Giovanni Ribisi, Anna Faris, Fumihiro Hayashi, Hiroko Kawasaki, Nobuhiko Kitamura, Shigekazu Aida, Akiko Takeshita
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseurin Sofia Coppola schrieb das Drehbuch mit Bill Murray im Kopf und sagte später, sie hätte den Film gar nicht erst gedreht, hätte der bekannte Mime abgesagt. Nun, das darf an dieser Stelle doch bezweifelt werden, schließlich lässt man doch eine solche Chance auf einen guten Film nicht einfach sausen nur weil der Schauspieler, den man will, keine Zeit hat – auch wenn man Coppola heißt. Dabei ist aber dennoch kein sehenswerter Film entstanden. Die Geschichte mag ja in Ordnung sein, aber der gewählte Inszenierungsstil ist mehr als gewöhnungsbedürftig, außerdem noch viel zu zäh und langatmig. Zudem sind die harten Schnitte furchtbar anstrengend, was für zusätzlichen Verdruss sorgt. Der große, hervorragend und herausragende Pluspunkt: Bill Murray. Er spielt seine Rolle völlig glaubhaft. Das war es nur leider auch schon. Hier hätte man weitaus mehr erwarten dürfen. Schade!
Wissenswertes
- Für die AFI Awards war "Lost in Translation" der Film des Jahres. Weitere Nominierungen und Auszeichnungen kamen unter anderem von den Art Directors Guild, dem Australian Film Institute, den BAFTA Awards, den Chicago Film Critics Association Awards, dem Deutschen Filmpreis, den Independent Spirit Awards, den MTV Movie Awards, den Satellite Awards und den Writers Guild of America.
- Die Dreharbeiten waren in 27 Tagen abgeschlossen.
- Sofia Coppola schrieb das Drehbuch mit Bill Murray im Kopf. Sie sagte später, hätte er nicht zugesagt, hätte sie den Film nicht gedreht. Murray selbst sagte, dies sei sein Lieblingsfilm von sich.
- Es ist der erste Langfilm für Regisseurin Sofia Coppola nach "The Virgin Suicides - Verlorene Jugend".
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Beste Schauspielerin - Musical or Comedy (Scarlett Johansson), Beste Regie
Gewonnene Golden Globes
Bester Film - Musical or Comedy, Bester Schauspieler - Musical or Comedy (Bill Murray), Bestes Drehbuch
OSCAR-Nominierungen
Bester Hauptdarsteller (Bill Murray), Beste Regie, Bester Film
Gewonnene OSCARs
Bestes Drehbuch (Original)
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Kommentare
chrissy schreibt am 12.05.07, 19:28
weiß net...ab und zu schon son bisschen langweilig...trotzdem oft schöne bilder und macht auch echt nachdenklich an manchen stellen:)

