James Bond 007 - Lizenz zum Töten

Licence to Kill

Filmplakat James Bond 007 - Lizenz zum Töten
Regie John Glen  Drehbuch Richard Maibaum, Michael G. Wilson  Produzenten Albert R. Broccoli, Michael G. Wilson 
Genre Agentenfilm  FSK 16  Filmlänge 133 min
Land England  Kinostart 10.08.1989  DVD-Start 03.11.2003  Blu-ray-Start 16.07.2010  Verleih United International Pictures

Story

Kurz vor seiner Hochzeit gelingt dem guten Freund von James Bond und CIA-Agent, Felix Leitner, der große Schlag gegen das organisierte Verbrechen. Er kann den berüchtigten Drogenboss Sanchez dingfest machen. Doch die Freude über die gelungen Festnahme währt nur kurz. Sanchez kann sich befreien und tötet bei der Hochzeit die Braut von Leitner. Er selbst wird schwer verletzt. James Bond will sofort auf die Jagd nach dem Gangster gehen. Doch sein Chef “M“ pfeift ihn zurück. Bond soll einen anderen Auftrag bearbeiten. Diese Entscheidung ist jedoch so gar nicht nach dem Geschmack des Agenten. Er quittiert den Dienst und verzichtet damit auf die Lizenz zum Töten. Er will Sanchez auf eigene Faust zur Strecke bringen.

Schauspieler

James Bond 007 - Lizenz zum Töten Timothy Dalton, Carey Lowell, Robert Davi, Talisa Soto, Anthony Zerbe, Wayne Newton, Benicio Del Toro, Desmond Llewellyn, Frank McRae, David Hedison, Anthony Starke, Everett McGill, Robert Brown, Priscilla Barnes

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 3 von 5 Ms James Bond 007 - Lizenz zum Töten Timothy Dalton als neuer 007 spaltet die Bond-Fans, während sich viele Kritiker darin einig sind, dass er der Romanvorlage am nächsten kommt. Der Nachfolger von Roger Moore, der hier seinen zweiten Einsatz hatte, bleibt einfach zu farblos gegenüber seinen Vorgängern. In Sachen Charme und Ausstrahlung kann er es auch im zweiten Anlauf nicht mit seinen Vorgängern aufnehmen. Er kann sich damit die Hand reichen mit Robert Davi, der als Drogenbaron und Bösewicht Sanchez wenig charismatisch ist. Warum auch, es gibt ja jede Menge sadistische Gewaltspielchen, die man spielen kann. Zwar versuchten die Macher die Brutalität immer wieder durch humorige Dialoge abzumildern, doch das gelingt nur bedingt. Die Kamera hält bei diesem Bond-Abenteuer auch dann drauf, wenn’s blutig wird, was „Lizenz zum Töten“ zum brutalsten Bond bis dato macht. Bei der Action bleiben dafür bei diesem mit 133 Minuten langen Bond keine Wünsche offen. Es gibt sehenswerte Stunts und heiße Verfolgungsjagden. Die Geschichte stammt diesmal nicht von Ian Fleming, dessen Vorlagen mittlerweile aufgebraucht waren. An den Kinokassen war „Lizenz zum Töten“ dennoch der am wenigsten erfolgreichste. Vielleicht einer der Gründe, warum sich die Macher hinter den Kulissen für die folgenden Bond-Abenteuer wieder auf einen weniger harten und mehr ironischen Ansatz verlegten.



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