Otto - Der Außerfriesische

Filmplakat Otto - Der Außerfriesische
Regie Marjan Vajda, Otto Waalkes  Drehbuch Bernd Eilert, Robert Gernhardt, Peter Knorr, Otto Waalkes  Produzent Horst Wendlandt 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 92 min
Land Deutschland  Kinostart 13.07.1989  DVD-Start 06.03.2000  Verleih Tobis

Story

Otto - seines Zeichens Gemischtwarenhändler gehört der gelb/rote Leuchtturm und somit das Höchste, was Friesland zu bieten hat. Das Dumme ist nur: Das Teil gehört eigentlich nicht ihm, sondern Benno, seinem großen Bruder, der in den USA lebt. Und da nun der Leuchtturm abgerissen werden soll, damit eine Strecke für Tempo-1000-Hochgeschwindigkeitszüge gebaut werden kann, bleibt Otto also nichts anderes übrig, als seinen Bruder zu finden und zurückzuholen, damit er seinen geliebten Leuchtturm behalten kann. Doch so einfach, wie sich das anhört, wird es nicht werden, denn die USA sind groß und Otto nicht gerade ein Mann von Welt...

Schauspieler

Otto - Der Außerfriesische Otto Waalkes, Barbara May, Hans-Peter Hallwachs, Wolfgang Zerlett, Arnold Marquis, Loriot, Steffi Graf

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Otto - Der Außerfriesische Nach „Otto – Der Film“ und „Otto – Der neue Film“ kommt mit „Otto – Der Außerfriesische“ nach zwei Jahren kreativen Schaffens das dritte Kinoabenteuer des Ostfriesen in die deutschen Kinos. Schnell ist klar, dass viel der sonst üblichen und bekannten Originalität auf der Strecke geblieben ist und einige der vielen Gags sich als Rohrkrepierer herausstellen. Da helfen auch die Gaststars Steffi Graf und Loriot wenig, wenn damit auch manche Lacher aus dem durchschnittlichen Werk herauszuholen sind.
Zentrum des Films ist erneut Otto Waalkes – wie könnte es anders sein. Er nutzte seinen dritten Kinofilm, den er erneut mitschrieb, dazu, bekannte Bühnenprogramme, wie seinen Englischkurs („I am thirsty – Ich bin Donnerstag“ aus der Serie English for Insiders - Englisch für Reingefallene), die Brett-Frisur, die Disco-Körpersprache, das „Was erwartet“-Wortspiel, Ottos Kochstudio sowie „das große Buch der Friesen“ in seinem Film aneinander zureihen. Oft lustig, öfter eher platt.
„Otto - Der Außerfriesische“ bietet somit nicht sehr viel Neues und lediglich für hartgesottene Fans durchweg gute Unterhaltung. Der dritte Teil der Kinoreihe ist oft recht flach und dümmlich, was vielleicht daran liegt, dass das Gezeigte oftmals aufgewärmt wirkt.



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