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Kein Pardon
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Regie
Hape Kerkeling
Drehbuch
Hape Kerkeling, Achim Hagemann, Angelo Colagrossi
Produzent
Horst Wendlandt
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 93 min Land Deutschland, 1992 Kinostart 25.02.1993 DVD-Start 15.11.2004 Verleih Tobis |
Story
Die TV-Show "Witzischkeit kennt keine Grenzen" ist der Quotenbringer im Deutschen Fernsehen. Keine Sendung hatte jemals so viele Zuschauer. Jung und Alt sehen zu, wenn Moderator Heinz Wäscher durch die Show führt. Doch auch hier hat der Erfolg Grenzen. Wäscher scheint ausgedient zu haben und der Sender sucht nach einem neuen, frischen und unbekannten Gesicht für den Quotenhit.
Für Kabelträger Peter Schlönzke, der selbst von einer TV-Karriere träumt, ist Wäscher, wie für viele Zuschauer auch, der Allergrößte! Doch hinter den Kulissen raucht es gewaltig, denn wenn die Kameras aus sind, ist von dem sympathischen Moderator nichts mehr übrig. Und genau hier nimmt die chaotische Geschichte ihren Lauf…
Schauspieler
Hape Kerkeling, Heinz Schenk, Elisabeth Volkmann, Margret Homeyer, Dirk Dautzenberg, Kurt Weinzierl, Maren Kroymann, Dirk Bach
Filmkritik von Thomas Ays
Hape Kerkeling ist ein großartiger Comedian, der mit Witz und Kreativität seine vielen Fans überzeugt hat. Mit „Kein Pardon“ gibt das Multitalent sein Regiedebüt und schrieb zudem am Drehbuch mit. Dabei herausgekommen ist eine gelungene Idee, der es an Konsequenz mangelt. Oftmals wird es zu albern, als dass man dem Geschehen noch aufmerksam folgen möchte. Von dem bisschen Satire ist dann am Schluss wenig übrig geblieben und so kann man unterm Strich nur von einem durchschnittlichen Werk sprechen – auch wenn einige Gags wirklich sehr gelungen sind und die Mimik und Gestik des Hauptdarstellers Hape Kerkeling sehr komisch wirkt. Auch Nebendarsteller Heinz Schenk ist sehr lustig. In weiteren Rollen sind auch Elisabeth Volkmann, Maren Kroymann und Dirk Bach zu sehen.
„Kein Pardon“ ist also ein gut besetzter, wenn auch nicht durchweg lustiger Film geworden, der viel Potential sinnlos verschenkt und hinter den Erwartungen zurückbleibt. Hape Kerkeling kann mehr als das und vielleicht sollte man Drehbüchern ab und an auch die Zeit zugestehen zu wachsen und sich zu entwickeln. Dann und nur dann kann vielleicht wirklich Gutes entstehen.
