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Kleine Haie
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Regie
Sönke Wortmann
Drehbuch
Jürgen Egger, Sönke Wortmann
Produzenten
Harry Kügler, Molly von Fürstenberg
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 91 min Land Deutschland Kinostart 03.09.1992 DVD-Start 08.09.2003 Verleih Scotia |
Story
Alljährlich machen sich Hunderte von hoffnungsvollen und jungen Schauspieltalenten auf, um an einer der wenigen deutschen Schauspielschulen aufgenommen zu werden. Kleine Haie werden diese Anwärter liebevoll von der „anderen Seite aus“ genannt. Unter ihnen befindet sich in diesem Jahr auch Ingo, der eigentlich nur einen Stuhl zurückbringen will, Ali, der sich eigentlich lieber um die Frauen kümmert und Johannes, der schon seit geraumer Zeit verzweifelt versucht an der Schauspielschule endlich aufgenommen zu werden…
Schauspieler
Jürgen Vogel, Kai Wiesinger, Gedeon Burkhard, Meret Becker, Armin Rohde, Magdalene Artelt, Werner Hansch, Willi Thomczyk, Jürgen Sebert, Michael Mendl
Filmkritik von Kathrin Lang
In den 1990ern nahm sie ihren pompösen Anfang: die Welle der neuen deutschen Komödie, die das nationale Kino wieder für jedermann interessant werden ließ. Nachdem Doris Dörrie mit ihrem Kinohit „Männer“ bereits in den 1980ern die Vorreiterposition einnahm, machte es ihr Regisseur Sönke Wortmann gleich und brachte uns 1992 mit „Kleine Haie“ eine Komödie auf die Leinwände, die den Weg des deutschen Films neu definieren sollte. Zwar wissen wir heute, dass ihm dieser Clou zwei Jahre später mit „Der bewegte Mann“ erst vollends gelang, doch beweist er bereits mit „Kleine Haie“ sein komisches Talent. Die Story seiner Komödie ist zwar einfach gestrickt und selbst für damalige Zeiten nicht sonderlich neuartig, weiß aber dennoch auf gutem Niveau zu unterhalten. Kurzweilig darf der Zuschauer die drei werdenden Schauspieler auf ihrem langen und häufig holprigen Weg von Essen nach München begleiten und mit ihnen so einige lustige Momente erleben. Die Darsteller, allen voran ein noch sehr junger Jürgen Vogel, liefern währenddessen eine amüsante Darbietung ab, die manches Mal zwar einen Hauch pointierter sein könnte, durch ihre Zurückhaltung jedoch absolut authentisch erscheint.
„Kleine Haie“ gewann im Jahr 1993 beim Deutschen Filmpreis das „Filmband in Silber“ als bester Film des Jahres. 
