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Michael
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Regie
Nora Ephron
Drehbuch
Nora Ephron, Delia Ephron, Pete Dexter, Jim Quinlan
Produzenten
Sean Daniel, Nora Ephron, James Jacks
Genre Fantasy Komödie FSK 0 Filmlänge 105 min Land USA Kinostart 20.03.1997 Verleih Columbia TriStar |
Story
Frank Quinlan wittert eine heiße Story als er von einem Typen in Iowa hört, der doch tatsächlich ein Engel sein soll. Ein Engel! Leibhaftig! Sollte dies wahr sein, hat er einen Knüller, stimmt die Geschichte nicht, hat er wenigstens einen Artikel über einen Spinner mitten im Nirgendwo. Er macht sich auf den Weg und findet: Michael – und der hat ganz wenig von einem himmlischen Wesen. Der hat nämlich nicht nur keine Manieren, sondern auch rein gar nichts von einem Engel. Doch Michael steckt voller handfester Überraschungen, wie Frank bald am eigenen Leib feststellen muss…
Schauspieler
John Travolta, Andie MacDowell, William Hurt, Robert Pastorelli, Bob Hoskins, Jean Stapleton, Teri Garr, Wallace Langham, Carla Gugino, Joey Lauren Adams
Filmkritik von Thomas Ays
Mit Komödien, beziehungsweise atmosphärischen Filmen aus der Traumfabrik, kennt sich Regisseurin und Drehbuchautorin Nora Ephron aller bestens aus, schließlich brachte uns die Filmemacherin schon den zeitlosen Klassiker „Schlaflos in Seattle“ mit Tom Hanks und Meg Ryan in die Kinos. Noch heut zählt der Film zu den schönsten Liebeskomödien von Hollywood. Nach „Lifesavers - Die Lebensretter“ mit Steve Martin und Juliette Lewis durfte sie mit John Travolta in der etwas anderen Engelsgeschichte „Michael“ zusammenarbeiten. Tatsächlich entpuppt sich die Tatsache, dass der Hollywoodstar hier in dieser Rolle zu sehen ist, als schlagkräftiges Argument. Er bietet eine One-Man-Show der absoluten Spitzenklasse. In Nebenrollen sind die süße Andie MacDowell, der authentische William Hurt und der lustige Bob Hoskins zu sehen.
Die Geschichte, unter anderem von der Regisseurin mitgeschrieben, bietet kurzweilige, wenn auch nicht immer ganz originelle Handlungsmuster. Hier haben Fans dieses Genres sicherlich oft sehr viel Spaß – auch wenn man sich nicht immer überrascht von der Entwicklung der Geschichte zeigen kann. Das macht im Fall von „Michael“ aber gar nichts, denn wenn Charme und sympathische und andersartige Figuren im Spiel sind, darf es gern auch mal unoriginell werden.
