Supergirl

Filmplakat Supergirl
Regie Jeannot Szwarc  Drehbuch David Odell  Produzent Timothy Burrill 
Genre Comic-Verfilmung  FSK Filmlänge 91 min
Land Großbritannien  Kinostart 22.03.1985  DVD-Start 04.08.2006  Verleih Scotia

Story

Kira, deren geheime Identität Supergirl ist, ist die Cousine des berühmten Superman alias Clark Kent. Genau wie ihr berühmter Cousin, hat auch sie ein gewaltiges Problem. Sie soll das Omegahedron, eine rätselhafte Energiequelle, wiederbeschaffen, sonst gibt es ihre Welt bald nicht mehr. Also kommt sie auf die Erde, um zu retten, was ihr lieb und teuer ist. Die fiese Hexe Selena, die die Kugel nun in ihrem Besitz hat, hat aber nicht die geringste Lust, ihren Schatz wieder aufzugeben. Und so macht sich Kira auf die Suche und stellt sich schließlich ihrem Schicksal…

Schauspieler

Supergirl Faye Dunaway, Helen Slater, Mia Farrow, Peter Cook, Peter O'Toole, Brenda Vaccaro, Mark McClure, Hart Brochner

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 2 von 5 Ms Supergirl Weil Kollege „Superman“ beim Publikum derart gut funktionierte, plante man mit „Supergirl“ eine ähnlich erfolgreiche Kino-Saga zu kreieren. Regisseur Jeannot Szwarc („Der weiße Hai 2“) inszenierte das nur als öde zu bezeichnende Drehbuch von David Odell („Der dunkle Kristall“) durchweg langweilig. Vielleicht wäre es ratsam gewesen, ein originelleres Skript zur Verfilmung dieses Stoffes zu verwenden, schließlich weiß selbst das dümmste Kind, dass es mehr als nur schwer werden würde, an „Superman“ heranzukommen, was Qualität und Erfolg angeht.
Helen Slater macht in der Titelrolle keine schlechte Figur, Faye Dunaway hingegen hätte ruhig etwas furchteinflößender sein dürfen, schließlich steht und fällt in einer Comicverfilmung alles mit dem Bösewicht. Ein Detail, das ebenfalls sehr bekannt ist.
Unterm Strich ist „Supergirl“ ein belangloser Versuch geworden, an die großen Erfolge von „Superman“ heranzureichen. Geschafft haben es die Macher nicht, dafür ist dieser Versuch bei der Marke „halbherzig“ steckengeblieben.

Wissenswertes

Supergirl Peter O'Toole und Faye Dunaway wurden bei den Razzie-Awards als schlechteste Schauspieler nominiert. Die Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films nominierte Helen Slater (Supergirl) als beste Schauspielerin.
Melanie Griffith, Demi Moore und Brooke Shields waren alle für die Rolle des Supergirl vorgesehen. Auch ein kleiner Auftritt von Christopher Reeve war geplant.



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