24 - Das Mega-Special zum Serienende!

Wohl jeder Fernsehzuschauer kennt „24“ zumindest vom Titel her. Jack Bauer ist eine Figur, die weltweit große Bekanntheit erlangte und Kiefer Sutherland zu einem kräftigen Karriereschub verhalf. Heute, nach neun Jahren, ist Jack Bauer Kiefer Sutherland und Kiefer Sutherland Jack Bauer. Eine Rolle fürs Leben, welche in all den Jahren für Dramatik und Nervenkitzel der Extraklasse sorgte.
Wegen sinkender Quoten und weil man nun den Sprung ins Kino wagen wollte, endete „24“ nach Staffel acht und 192 Episoden. Für Fans auf der ganzen Welt zugleich negative wie auch positive Nachrichten. Der Abschied ist ohne Frage schwer, war dieses Serien-Format ohne Zweifel mit am prägendsten in diesem Jahrzehnt. Der revolutionäre Erzählstil vereinigte sich mit einer hochwertigen Umsetzung zu einem extrem mitreißenden Zuschauererlebnis. Mit „24“ endet also das wohl wichtigste Serien-Highlight der letzten zehn Jahre, was für Moviesection.de Grund genug ist, zum DVD-Start der finalen Staffel einen näheren Blick auf diese faszinierende Produktion zu werfen…

Viel Spaß bei unserem Special wünscht
Moviesection.de

Der erste längste Tag - Entstehung eines Welthits

Die Idee zur Serie hatten Joel Surnow und Robert Cochran, die beide auch Produzenten bei „24“ sind. Nachdem sie dem US-Network FOX das Konzept der Serie vorgelegt hatten, entschied man sich dort für eine eher vorsichtige Bestellung von nur 13 Episoden.
Es begann der Dreh der Pilotepisode im März 2001 und die Produktion der regulären Staffel im Mai 2010. Falls „24“ beim Publikum floppen sollte, baute man in der 13. Episode ein kleines Finale ein, welches im Notfall auch als Serienfinale hätte dienen müssen. Schließlich startete „24“ am 6. November 2001, woraufhin FOX Ende November doch eine volle Staffel mit 24 Episoden bestellte. Fünf Tage vor dem Staffelfinale gab FOX trotz mäßiger Quoten eine zweite Staffel in Auftrag, womit der Sender klar zu seiner Serie hielt. Von nun an ging es mit „24“ steil nach oben. Die Serie war reichlich bei den Emmy Awards und den Golden Globes vertreten, immer mehr Zuschauer strömten begeistert hinzu und die Kritiker liebten diese neue Art von Serie. Ein Welthit war geboren.

Die Uhr Tickt - Das Konzept der Echtzeit

Das Konzept der Echtzeit war bis dato in diesem Umfang noch niemals auch nur annährend versucht worden und erforderte natürlich ein hohes Maß an Genauigkeit, was die Drehbücher, die technische Umsetzung, die Logik und die Locations betraf. Schließlich kann man nicht an einem Regentag drehen, wenn in der vergangenen Episode, die ja praktisch nur eine Stunde entfernt in der Staffel liegt, die Sonne schien. Auch die verschiedenen Tageszeiten müssen bei jedem Dreh der entsprechenden Uhrzeit in der Staffel angepasst werden. Allgemein beschrieben handelt es sich bei jeder Staffel „24“ um einen Tag. Jede Episode der Staffel stellt eine Stunde dieser 24 Stunden dar. In Wirklichkeit dauert eine Episode natürlich keine volle Stunde, sondern nur 42 Minuten. Dies ist nicht nur der Fall, weil 42 Minuten allgemein üblich sind, sondern vielmehr, weil die 18 überflüssigen Minuten in der Episode übersprungen werden müssen. Schließlich will niemand einen Jack Bauer sehen, der zehn Minuten lang im Auto sitzt und von A nach B fährt. So ist dieser Spielraum enorm wichtig, wenn es um das Zurücklegen von Zeit bzw. Strecke oder allgemein uninteressantere Abläufe innerhalb der Handlung geht.

Es beginnt also jede Episode bei einer vollen Stunde und endet auch immer mit einer vollen Stunde. Ob dabei die Staffel am Morgen, Nachmittag oder in der Nacht beginnt, ist unterschiedlich. Zum Schluss kommt „24“ aber immer wieder bei der gleichen Tageszeit an.
Um zusätzlich Spannung zu erzeugen, werden die Uhrzeiten oft eingeblendet. Das geschieht meist „leise“ im unteren Bildrand oder mit einem lauten Herunterzählen der Uhr, was immer im Split-Screen geschieht, der verschiedene Schauplätze zur gleichen Zeit zeigt. Da man in „24“ einen enorm engen zeitlichen Rahmen hat, ist es nur möglich, die Handlung in einem begrenzten Gebiet spielen zu lassen. Deshalb wird das Konzept der Echtzeit für einen Kinofilm überarbeitet werden müssen. Der TV-Film „Redemption“ erzählte so lediglich nur die Ereignisse von zwei Stunden, anstatt von 24.

Liebe, Hass & Dramatik – Cast und Crew in „24“

Kiefer Sutherland ist Jack Bauer

Kiefer Sutherland spielt in „24“ die Hauptrolle des Bundesagenten Jack Bauer, der für die Anti-Terroreinheit CTU arbeitet. Bauer hat einen militärischen Hintergrund und ist zu Beginn sogar Leiter der CTU Außenstelle Los Angeles. Er hat eine Frau und eine Tochter, Kim.
Nachdem seine Frau Teri von Nina Myers, seiner ehemaligen Kollegin, getötet wird, gerät das Leben des Jack Bauers außer Kontrolle. Mit seiner Tochter liegt er immer wieder im Streit und hat auch beruflich Hochs und Tiefs.
Nach Staffel vier muss Jack Bauer untertauchen, wird aber wieder aktiv, als das Leben seiner ehemaligen Kollegen und Freunde bedroht wird. Nach der fünften Staffel wird Jack von chinesischen Agenten entführt und muss einige Zeit in erbarmungsloser Gefangenschaft verbringen, bevor er den USA ausgeliefert wird. Zwischen Staffel sechs und sieben ist Jack alleine in Afrika unterwegs, wo er einem Freund hilft, ein Kinderdorf vor einheimischen Rebellen zu beschützen.
In der siebten Staffel ist Jack in Washington, wo er sich vor einem Gericht für seine Taten verantwortet. Zu einem Urteil kommt es nie, weil Jacks Hilfe vom FBI angefragt wird. In Staffel acht möchte Jack ein Familienleben mit seiner Tochter und Enkeltochter in Los Angeles beginnen, wozu es aber nicht kommt, weil er in einen erneut Komplott gerät.

Bauer wurde außerdem im Umgang mit Schusswaffen und Sprengstoffen sowie auf den Widerstand bei Verhören ausgebildet. Er beherrscht Spanisch, Russisch sowie Deutsch. Er ist hinzu im Fliegen von Helikoptern und Flugzeugen geschult. An den acht Tagen verhindert er mehrere Terroranschläge, internationale bewaffnete Konflikte und deckt mehrere Verschwörungen auf höchster Staatsebene auf. Jack Bauer ist ein enorm erfahrener und gefährlicher Agent, der immer dem Staat treu dient, aber oft seinen eigenen Weg geht. Er ist nur loyal zu Leuten, die er für deren Ämter würdig erachtet. In all den Jahren legt Bauer eine enorme Willensstärke und körperliche wie emotionale Leidensfähigkeit an den Tag. Mehrere Beziehungen, die er nach Teri hat, zerbrechen an seinem Job bei der CTU oder anderen Umständen.
Kiefer Sutherlands extrovertierte und harte Darstellung des Jack Bauer brachten dem Schauspieler sechs Emmy Nominierungen und einen Emmy Gewinn sowie fünf Golden Globe Nominierungen und eine Golden Globe Prämierung ein. Außerdem wurde er vier Mal für den Screen Actor Guild Award nominiert und gewann diesen zwei Mal. Sutherlands Repertoire reicht von eiskalter Härte bis hin zu emotionaler Zerbrechlichkeit, sodass der Mime von Jahr zu Jahr eine mitreißende Darstellung abliefert…

Die Biographie

Wie für so viele Kinder aus Schauspielerehen, war auch für Kiefer Sutherland der berufliche Weg von Kindesbeinen an vorgezeichnet. So war es nicht weiter verwunderlich, dass er bereits mit 11 Jahren auf einer Theaterbühne stand. Von dort war es nicht mehr weit bis auf die Kinoleinwand. 1983 gab er an der Seite von Vater Donald Sutherland in dem Film "Max Dugans Moneten" sein Debüt im Filmgeschäft. Von da an ging es peux á peux Berg auf. Filmprojekte wie "Stand by me – Das Geheimnis eines Sommers" oder "The Lost Boys" folgten. Der internationale Durchbruch kam 1990 mit dem Psychodrama "Flatliners – Ein schöner Tag zum Sterben", in dem Kiefer an der Seite von Julia Roberts und Kevin Bacon zu sehen war. Zu diesem Zeitpunkt hatte Kiefer Sutherland bereits seine eigene Produktionsfirma gegründet und war auch immer mal wieder im Fernsehen präsent. Die erste Hälfte der 90er Jahre war für Kiefer Sutherland eine sehr erfolgreiche Zeit. Mit Filmen wie "Eine Frage der Ehre", "Die drei Musketiere" oder "Die Jury" war er erfolgreich in den deutschen Kinos vertreten. Dann wurde es jedoch etwas stiller um den Schauspieler...zur Biographie

Die Nebenrollen

„24“ hatte in seinen neun Jahren eine Vielzahl an nennenswerten Nebenrollen und Gaststars, die oftmals auch nur für eine Staffel zu sehen waren.

In der ersten Staffel waren in tragenden Nebenrollen Leslie Hope als Teri Bauer und Sarah Clarke als Jacks Widersacherin Nina Myers zu sehen. Schon von Anfang an war auch Elisha Cuthbert als Kim dabei. Dennis Haysbert spielte drei Staffeln lang Senator/Präsident David Palmer. In wichtigen Gastrollen wurden Jude Ciccolella, Željko Ivanek, Eric Balfour, Dennis Hopper, Lou Diamond Phillips, Richard Burgi, Carlos Bernard und Penny Johnson Jerald verpflichtet.

Zur zweiten Staffel stießen dann Sarah Wynter, Xander Berkeley und Carlos Bernard zum Stammcast hinzu. Auch gab es mit Reiko Aylesworth, Michelle Forbes, John Terry, Daniel Dae Kim, Alan Dale, Thomas Kretschmann und Sara Gilbert eine Fülle an namhaften Gaststars.

Für die dritte Runde „24“ verpflichtete man James Badge Dale und beförderte auch Reiko Aylesworth für eine Hauptrolle. Zum ersten Mal war auch hier Mary Lynn Rajskub zu sehen, die für die gesamte Serie blieb und immer eine zentrale Rolle in den verschiedenen Staffeln einnahm. Unter den Gastdarstellern finden sich auch Namen wie Zachary Quinto, DB Woodside, Paul Schulze und Gina Torres wieder. Sarah Clarke war hier das letzte Mal zu sehen, ebenso wie Dennis Haysbert.

Für Staffel vier änderten sich nicht nur die Sets, sondern auch der Hauptcast. Roger Cross, William Devane, Lana Parrilla, Alberta Watson und Kim Raver als Jacks Liebe Audrey übernahmen tragenden Rollen. Während viele alte Darsteller noch in Gastauftritten zu sehen waren, rundeten Gastauftritte von Gregory Itzin, Shohreh Aghdashloo, James Morrison, James Frain, Arnold Vosloo und Louis Lombardi die Sache ab.

Für Staffel fünf wurden Jean Smart, Louis Lombardi, Gregory Itzin und wieder Carlos Bernard in Hauptrollen eingesetzt und von Sean Astin, Reiko Aylesworth, William Devane, Jayne Atkinson, Mark Sheppard, Paul McCrane, Peter Weller, Tzi Ma, Henry Ian Cusick, Stana Katic oder Carlo Rota und vielen weiteren schon etablierten Figuren unterstützt. Außerdem konnte man Senator John McCain, der ein erklärter Fan von „24“ ist, in einem kurzen Cameo Auftritt entdecken.

Das Castkarussell drehte sich auch in Staffel sechs weiter, wo den Zuschauer nun Peter MacNicol, Carlo Rota, Jayne Atkinson, Marisol Nichols und Eric Balfour neu in Hauptrollen erwarteten. Auch hatte die sechste Staffel neben schon bekannten Gesichtern viele weitere Gaststars wie James Cromwell, Powers Boothe, Kari Matchett, Alexander Siddig, Kal Penn, Michael Shanks, Bob Gunton oder John Noble zu bieten.

In sehr wichtigen neuen Rollen waren in Staffel sieben Cherry Jones, Annie Wersching, Bob Gunton, Jeffrey Nordling, Janeane Garofalo und Rhys Coiro zu sehen. Auch ältere Figuren feierten wieder ein kleines Comeback. Gastauftritte wurden von Frank John Hughes, John Billingsley, Sprague Grayden und Jon Voight absolviert. Davor war Robert Carlyle neben Sutherland Hauptdarsteller im TV-Film „Redemption“.

In Staffel acht wurde dann wieder umstrukturiert und Schauspieler wie Katee Sackhoff, Mykelti Williamson, Freddie Prinze Jr., John Boyd, Chris Diamantopoulos und Anil Kapoor in Hauptrollen erhoben. Neben vielen altbekannten Schauspielern erschienen auch Callum Keith Rennie, Jurgen Prochnow, Michael Madsen, Eriq La Salle, Paul Wesley, Julian Morris, David Anders, Reed Diamond oder T.J. Ramini auf dem Bildschirm.

Stab & Crew

Die kreativen und leitenden Köpfe hinter der Serie sind ihre Erfinder Joel Surnow und Robert Cochran, sowie die Produzenten Howard Gordon, Michael Loceff und Evan Katz. Hauptdarsteller Kiefer Sutherland ist auch hinter den Kulissen als ausführender Produzent für „24“ tätig. Mit mehr als 40 Episoden führt Jon Cassar in acht Staffeln am häufigsten Regie. Seit dem TV-Film „Redemption“ gehört auch der erfahrene Produzent Brannon Braga zum Team, der sich vor allem durch „Star Trek“ einen Namen machte. Die Musik zur Serie stammt von Sean Callery, dessen Soundtracks für „24“ auch teilweise auf CD erschienen sind. Die Serie wird von Imagine Television und 20th Century Fox Television produziert und wurde vom US-Network FOX abgenommen und zur Primetime ausgestrahlt.

„24“ - Acht Staffeln in neun Jahren

24 - Staffel 1

Als Federal Agent Jack Bauer um etwa 12 Uhr Nachts einen Anruf von seiner Dienststelle, der Antiterrororganisation CTU, erhält und sie ihn außerplanmäßig zu einer Besprechung rufen, beginnt für Bauer der längste Tag seines Lebens!
Während Jack einen Anschlag auf den Präsidentschaftskandidat Senator David Palmer verhindern soll, werden seine Frau Teri und seine Tochter Kim von Unbekannten entführt. Langsam wird klar, dass die Attentäter und die Entführer ein und dasselbe sind und nun einen langfristig organisierten Plan verfolgen. Sie wollen Senator Palmer sowie Jack Bauer tot sehen. …zur Staffelkritik

Wissenswertes
2001 hatte die Serie einen denkbar schlechten Einstand. Denn kurz vor der Premiere, am 11. September, wurde genau die Thematik brandaktuell, die „24“ eigentlich als Unterhaltungsmedium behandeln wollte: Terror. In der Folge verschob man den Start der Serie um eine Woche und entschärfte die Pilotepisode, in der eigentlich eine explodierende Boing zu sehen sein sollte. Trotzdem hatten die Amerikaner 2001 und 2002 keine Lust, sich nun auch noch in einer Serie mit Terrorismus auseinanderzusetzen. Trotzdem hielt „24“ durch und erreichte immerhin einen Staffelschnitt von 8,62 Millionen Zuschauern. Bei FOX hielt man an dem Format fest und bestellte eine zweite Staffel. Dies wird nicht zuletzt an den positiven Reaktionen in Fachkreisen gelegen haben. So erhielt „24“ für die erste Runde acht Nominierungen, darunter für den besten Hauptdarsteller und die beste Drama-Serie, für den Emmy Award und gewann zwei weitere in Nebenkategorien. Ebenso wurde „24“ als beste Drama-Serie für den Golden Globe nominiert, während Kiefer Sutherland mit dem Gewinn des Preises sein Comeback besiegelte.

In Deutschland feierte die Serie erst 2003, am 3. September, Premiere auf RTL2. „24“ war auch die erste Serie, bei der ein DVD-Start unmittelbar nach der TV-Ausstrahlung folgte.

24 - Staffel 2

Mehr als ein Jahr nach Jack Bauers längstem Tag und Teri’s Tod ist dieser ein gebrochener Mann. Seine Tochter hat sich von ihm abgewendet und Jack versinkt in Selbstmitleid und Schuldgefühlen. Gerade in dieser schwierigen Zeit will ihn die CTU um jeden Preis wieder als Agenten einsetzen, um eine versteckte Atombombe in Los Angeles zu finden. Nach langem Zögern willigt Jack schließlich ein, unter der Bedingung, dass man seine Tochter Kim aus der gefährdeten Stadt bringt. Schnell überschlagen sich die Ereignisse und es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, der fast nicht zu gewinnen ist. Wenn Federal Agent Jack Bauer diese Atombombe nicht…zur Staffelkritik

Wissenswertes
Am 29. Oktober startete Jack Bauer in seinen zweiten Tag und die Zuschauer waren bereit, ihm zu folgen. FOX konnte sich über ein gutes Ergebnis von 11,70 Millionen Zuschauern im Durchschnitt freuen. Wieder folgten zahlreiche Nominierungen für den Emmy und den Golden Globe Award, darunter auch wieder für die beste Drama-Serie und den besten Hauptdarsteller. Für die Musik und den Schnitt konnte man einen Emmy gewinnen.

In den USA war das „24“ Fieber ausgebrochen und auch überall auf der Welt, wo „24“ erst jetzt startete, gab es begeisterte Reaktionen über diese neue Art von Unterhaltung.

24 - Staffel 3

Jack Bauer und sein Partner Chase Edmunds gehen einem ominösen Zwischenfall nach, der sich am Mittag vor einem Krankenhaus in Los Angeles zugetragen hatte. Maskierte Männer legten dort einen toten Mann nieder. Schnell finden die Wissenschaftler heraus, dass dieser Mann mit einem seltenen und hochtödlichen Virus infiziert war, welches nun in Umlauf kommt und mit dem ein biologischer Anschlag auf die Vereinigten Staaten von Amerika geplant ist. Für Jack Bauer und die CTU beginnt die Uhr erneut zu ticken. …zur Staffelkritik

Wissenswertes
Am 28. Oktober setzte „24“ seinen Siegeszug fort. Als mittlerweile eine der bekanntesten TV-Produktionen der Welt begeisterte „24“ in seinem Heimatland 10,30 Millionen Zuschauer, was zwar einen leichten Abwärtstrend bedeutete, aber dennoch stabil war.

Auch bei den Preisverleihungen konnte „24“ dieses Jahr jubeln. So gewann die Serie den Golden Globe Award für die beste Drama-Serie. Außerdem wurde das komplette Ensemble mit einem Emmy Award ausgezeichnet. Kiefer Sutherland, der für beide Preise nominiert war, ging erneut leer aus.
In Deutschland war die Echtzeitserie weiterhin auf RTLII in Doppelfolgen zu sehen.

24 - Staffel 4

Jack Bauer ist zur Ruhe gekommen. Abseits des CTU Stresses arbeitet er nun für das Verteidigungsministerium in Washington D.C. und hat mit der Tochter des Verteidigungsministers auch eine neue Liebe gefunden. Alles scheint perfekt, bis der Minister und seine Tochter von islamistischen Terroristen entführt und vor aller Welt zur Schau gestellt werden. Von jetzt auf gleich befindet sich Jack wieder voll in seinem Element und arbeitet mit der CTU Los Angeles zusammen, um die beiden Geiseln zu befreien. Allerdings ist das nur Teil eines viel größeren Vorhabens, welches die amerikanischen Behörden nur noch nicht erfassen können…zur Staffelkritik

Wissenswertes
Erst ziemlich spät, am 9. Januar 2005, ging die vierte Staffel „24“ auf Sendung, in der es einige personelle und optische Veränderungen gab. Die neuen Kulissen schienen zu gefallen, sodass FOX im Staffelschnitt 11,91 Millionen Zuschauer für sich verbuchen konnte.

Wieder konnte „24“ Nominierungen für den Golden Globe und den Emmy erlangen, gewann aber nur in zwei Nebenkategorien. Auch wurde Kiefer Sutherland bei den Golden Globes nicht mal nominiert.

24 - Staffel 5

Jack Bauer ist nach den politischen Verwicklungen mit den Chinesen untergetaucht. 18 Monate nach diesen Ereignissen jedoch geschieht etwas Schreckliches, was Jacks Aufmerksamkeit erregt: Ex-Präsident David Palmer wurde am Morgen vor den Augen seines Bruders Wayne in einem Apartment in Los Angeles erschossen. Doch dies bleibt nicht Jacks einzige Sorge. Jeder der weiß, dass Jack noch am Leben ist, ist in großer Gefahr. So fallen Tony und Michelle einem Bombenanschlag zum Opfer und Chloe wird vor ihrer Wohnung aufgelauert. Als Chloe dies bemerkt, kann sie fliehen und ruft Jack zu Hilfe. Der ehemalige Bundesagent fackelt nicht lange und macht sich auf den Weg, um seinen Freunden zu helfen. Doch hinter diesen Anschlägen steckt ein Komplott auf höchster politischer Ebene, was Jack wieder an die Grenzen seiner Kräfte führen soll…zur Staffelkritik

Wissenswertes
2006 war das erfolgreichste Jahr für die Serie. Den Komplott auf höchster Staatsebene interessierte satte 13,80 Millionen Amerikaner und bescherte FOX den besten Schnitt, den die Serie in acht Staffeln erreicht hat. Auch bei den Preisverleihungen räumte die Echtzeitserie mächtig ab. Für die besten Nebendarsteller wurden jeweils Jean Smart und Gregory Itzin für den Emmy nominiert. Des weiteren konnte „24“ den Emmy für die beste Drama-Serie und Kiefer Sutherland für den besten Hauptdarsteller gewinnen. Bei den Golden Globes konnte Sutherland seine Nominierung jedoch nicht in eine Prämierung ummünzen. Dafür erhielt er den Screen Actor Guild Award als bester männlicher Schauspieler in einer Drama-Serie. Für RTLII war dies in Deutschland wenig hilfreich. Die Serie erzielte immer schlechtere Werte.

24 - Staffel 6

Die USA wurden schon seit Wochen immer wieder Opfer einer Reihe verheerender Anschläge, die sich über das gesamt Land erstrecken. Das Weiße Haus vermutet hinter den Anschlägen eine islamistische Terrorzelle, die von einem Mann namens Al Assad geführt wird.
Allerdings mischt sich ein anderer Extremist in das Geschehen ein und will den Aufenthaltsort von Al Assad im Tausch gegen Jack Bauer preis geben. Präsident Palmer willigt schließlich ein und der schwer gezeichnete Jack, der gerade aus chinesischer Gefangenschaft entlassen wird, muss sich selbst opfern.
Doch nach der Auslieferung erfährt Jack, dass nicht Al Assad hinter den Anschlägen steckt, sondern sein jetziger Peiniger. Jack gelingt es zu fliehen und versucht nun mit allen Kräften Al Assad vor den US-Streitkräften in Sicherheit zu bringen. …zur Staffelkritik

Wissenswertes
Staffel sechs gilt unter Fans als eine der schlechtesten Staffeln der Serie. Dass sich nach Fanmeinung hier die Produzenten etwas verrannten, merkte man den Zuschauern keineswegs an. 13,00 Millionen Zuschauer im Schnitt bedeuteten immerhin den zweitbesten Wert der „24“ Ära.
Bei den Emmy Awards wurden Jean Smart und Kiefer Sutherland mit einer Nominierung bedacht, während die Serie an sich nicht berücksichtigt wurde. Für die Golden Globes aber sehr wohl, wo „24“ wieder als beste Drama-Serie und Sutherland als bester Hauptdarsteller nominiert wurde.

In Deutschland hingegen tat sich das Format sehr schwer. Da RTLII keineswegs mehr mit den Quoten der Echtzeitserie zufrieden war, verkaufte man die Rechte an die Konkurrenz von Pro7, wo nun die sechste Staffel zu sehen war.

24: Redemption

Nach den schrecklichen Ereignissen, die auf seine chinesische Gefangenschaft folgten, ist Jack untergetaucht und treibt sich überall auf der Welt herum ohne ein wirkliches Ziel zu haben. Von der US-Regierung will er nach all dem nichts mehr wissen und missachtet regelmäßig Vorladungsschreiben aus Washington D.C.
Dort wird gerade die neue Präsidentin Taylor ins Amt eingeführt und muss sich gleich um die politische Lage in einem afrikanischen Staat sorgen, in dem sich auch Jack befindet. Mellitzen versuchen mit Waffengewalt die dortige Regierung zu stürzen. Dafür rekrutieren diese Kindersoldaten, die sie nun auch aus einer UN-Schule entführen wollen, die von einem alten Freund Jack Bauers errichtet wurde. Als die Schule angegriffen wird, tut Jack alles, um die Kinder zu beschützen. Was er nicht weiß ist, dass amerikanische Investoren bis zum Hals in diesem Putschversuch stecken. …zur Filmkritik

Wissenswertes
Aufgrund der Streiks der Drehbuchautoren, bekam man für die Saison 2007/2008 keine komplette Staffel mit 24 Episoden zusammen. Also entscheid man sich schweren Herzens, die siebte Staffel auf die nächste Saison zu verschieben. Doch ganz ohne „24“ ließ man die Zuschauer 2008 nicht auskommen. Man nutzte die Zeit, um erstmals einen Film von „24“ zu machen, der die Ereignisse zwischen Staffel sechs und sieben schildern sollte. Hierbei war Robert Carlyle an Sutherlands Seite zu sehen. 12,12 Millionen Amerikaner interessierten sich für Jack Bauers Exkursion nach Afrika.

Bei den Golden Globes und Emmy Awards wurde Sutherland jeweils mit eine Nominierung gewürdigt.

In Deutschland war „Redemption“ am 1. September 2009 auf Kabeleins zu sehen, nachdem Pro7 wegen abermals schlechter Quoten das Format an den Partnersender abgab.

24 - Staffel 7

Nachdem Jack Bauer in Afrika aufgegriffen und nach Washington D.C. zurückgebracht wurde, muss sich der ehemalige CTU Agent vor dem US-Senat, der zuvor die Antiterror Einheit CTU aufgelöst hatte, verantworten. Allerdings wird die Anhörung von Agent Renee Walker vom FBI unterbrochen und Jack Bauer für eine vorübergehende Zusammenarbeit in die FBI Zentrale Washington gebracht. Was Jack dort erfährt, überschreitet seine Vorstellungskraft und sein Fassungsvermögen. Sein alter Freund und Kollege Tony Almeida soll laut Geheimdienstberichten einer terroristischen Zelle angehören und kurz davor stehen Anschläge in den USA zu verüben. Jack und Renee machen sich auf die Suche nach der Wahrheit und stoßen dabei auf einen Komplott, der Jacks Welt erneut auf den Kopf stellt…zur Staffelkritik

Wissenswertes
Mit ordentlicher Verspätung kam „24“ im Januar 2009 zurück in die amerikanischen Wohnzimmer - dieses Mal aus Washington. 12,62 Millionen Zuschauer waren dabei, als Jack Bauer gegen Terroristen kämpfte.

Der TV-Film „Redemption“ machte sich hier bezahlt, da er schon eine Grundlage für den Beginn der siebten Staffel bot.

Kiefer Sutherland, der bisweilen zum bestbezahlten TV-Schauspieler wurde, ging bei den Preisverleihungen leer aus. Dafür konnte Cherry Jones den Emmy als beste Nebendarstellerin gewinnen.

In Deutschland strahlte Kabeleins die siebte Staffel direkt nach „Redemption“ mit sehr mäßigem Erfolg in Doppelfolgen am Spätabend aus.

24 - Staffel 8

Jack Bauer verbringt einige Zeit in New York, wo sich auch seine Tochter Kim mit seiner Enkelin befindet. Als Kim wieder nach Los Angeles zurück fliegen will, bietet sie ihrem Vater an, mitzukommen. Jack, der sich nach Familienleben sehnt, willigt ein und möchte ihnen zum Flughafen folgen. Doch dann kommt alles anders. Ein alter Bekannter taucht bei Jack Bauer auf und weist ihn auf einen Attentatsversuch bei einem Friedensvertrag der UN hin. Jack willigt schließlich ein, den Mann zur CTU zu eskortieren, wobei der unter Beschuss gerät. Als der Informant stirbt, ist Jack, der eigentlich nach Los Angeles wollte, schon längst wieder in den Fängen einer unerbittlichen Verschwörung auf allerhöchster Staatsebene…zur Staffelkritik

Wissenswertes
Die achte Staffel war für Fans ein Auf und Ab der Gefühle. Da FOX „24“, ganz im Gegensatz zu der Sendepolitik anderer Networks, gegen die olympischen Winterspiele antreten ließ, fielen die Quoten für Jack Bauer immer weiter. FOX schob die Entscheidung über die Serie dann auf die lange Bank, sodass die Drehbuchautoren immer weniger Spielraum bekamen, entweder ein Serienfinale oder ein Staffelfinale zu schreiben. Letztendlich waren 9,31 Millionen Zuseher aber nicht genug. FOX setzte die Serie nach Staffel acht ab, wobei die Produzenten aber einen Kinofilm in Aussicht stellten.

In Deutschland startete die letzte Staffel im Herbst 2010 auf Kabeleins und fuhr erneut miserable Quoten ein. Ein Kinofilm soll laut Sutherland bald kommen und möglichst auf eine Trilogie ausgelegt sein. Die Dreharbeiten sollen schon Anfang 2011 beginnen, sodass der Film frühestens Ende 2011 oder Anfang 2012 in die Kinos kommen kann. Genaueres ist zum Film jedoch nicht bekannt.

Terror, Folter & Islam – Heikle Darstellungen einer aktuellen Problematik

„24“ polarisierte in seinen neun Jahren nicht nur im positiven Sinne. Schon alleine den Start der Serie nach dem 11. September betreffend, machte „24“ zu äußerst grenzwertiger Unterhaltung. Die Serie stellte mehr oder weniger moralische Verhaltensweisen dar, die sowohl Folter als auch andere allgemein hin illegale Aktivitäten der staatlichen Behörden für Gut hießen, solange dies im Sinne der nationalen Sicherheit geschehe. Der slowenische Kulturkritiker Slavoj Žižek äußerte sich hinsichtlich „24“ sogar soweit, dass „die moralisch verkommenen Hersteller von „24“ die „Himmlers von Hollywood“ wären. Auch wenn diese Darstellung sehr drastisch erscheint, war Žižek jedoch seiner Zeit nicht der einzige Mensch, der „24“ sehr kritisch gegenüberstand. So beklagten sich auch hochrangige US-Militärs und US-Politiker, darunter auch Senatoren, beim Sender FOX über die Darstellung von Folter in „24“, da die Vorgehensweise eines Jack Bauers nicht der Realität entsprechen würde. Man sah die verkommene Figur Jack Bauer und ihre gleichzeitige Darstellung als Helden sehr skeptisch.
Andere Politiker, wie zum Beispiel Bill Clinton oder John McCain, bekundeten ihre Sympathie zwar nicht explizit zu solchen heiklen Thematiken, aber zur Serie im Allgemeinen. Der republikanische US-Senator und spätere Präsidentschaftskandidat McCain absolvierte sogar einen kurzen Cameo und bezeichnete sich selbst als großen Fan der Serie. Doch fand „24“ nicht nur in den USA ihre Kritiker, sondern auch im Ausland. Es wurde zum Beispiel in der Schweiz gegen die Ausstrahlung von „24“ geklagt, da die Serie Folter für gut heiße und es in den ersten Staffeln Dutzende von Folterszenen gäbe.

So ist „24“ in manchen seiner Handlungen tatsächlich grenzwertig. Die Figur, die dem Zuschauer hier mit Jack Bauer geboten wird, entspricht mit Sicherheit nicht den moralischen und ethischen Ansprüchen unserer heutigen Gesellschaft. Deswegen ist die heldenhafte Darstellung von Bauer durchaus trügerisch, wird dem Zuschauer doch hier eine Figur verkauft, die vermeintlich aus richtigen Gründen das eigentlich Falsche tut. Dabei kann der Zuschauer soviel Verständnis mit dieser Figur aufbringen, dass die eigentlich offenkundige Amoralität dieses Charakters relativiert wird. Dass natürlich US-Politiker mit dieser Form der Darstellung ihrer Antiterroreinheiten betreffend nicht einverstanden sind, ist nachvollziehbar. Wie das Bild eines solchen Agenten und einer solchen Sondereinheit gegen den Terror aber in Wirklichkeit aussieht, weiß auch niemand. Folglich bleibt mit Jack Bauer natürlich eine Figur, die man kritisch sehen muss, der es aber auch nie an handlungstechnischem Hintergrund fehlte, um sie zu verstehen.

Ähnlich kontrovers verhielt es sich mit „24“ und dem Islam. Dass die Terroristen in „24“ meistens Muslime waren, brachte einige US-amerikanische Gläubige auf die Barrikaden. So wies der „Rat der amerikanisch-islamischen Beziehungen“ nachdrücklich darauf hin, dass „24“ mit solchen Darstellungen eine Atmosphäre von gegenseitigem Misstrauen und Feindseligkeit fördere und dies auch in der realen Welt zu weiterer Diskriminierung zu Ungunsten der muslimischen Bevölkerung führen würde. Daraufhin trafen sich Vertreter des Rates sowie des Senders FOX zu Diskussionsgesprächen, die für die Serie selbst aber keine Konsequenzen hatte. Ganz im Gegenteil, ging die fragwürdige Hervorhebung des Islams als den „Feind“ in Staffel sechs weiter, wobei aber auch zu betonen sei, dass man sich hier sehr viel differenzierter mit dieser Thematik auseinandersetzte, als bisher.

Letztendlich hat „24“ einen gewissen Zeitgeist angesprochen, der nach dem 11. September 2001 noch verstärkt wurde. Man nutzte hier die Angst und Unwissenheit des Publikums vor einem Feind. Solche Darstellungen entsprachen in „24“ auf jeden Fall dem aktuellen Weltgeschehen, waren der Beziehungen der beiden Kulturen aber sicherlich nicht zuträglich. Inwieweit „24“ den Islam an sich aber wirklich deformiert hat, bleibt sehr fragwürdig, beschäftigte man sich doch immer nur recht oberflächlich mit der theologischen Thematik des Terrorismus.

Offenkundig ist „24“ also keine Serie, von der man sich einfach berieseln lassen sollte. Vielmehr muss man, um seines eigenen Charakters willen, viele Handlungen der Serie hinterfragen und sich tatsächlich differenziert mit der Figur Jack Bauer auseinandersetzen. Ob die Darstellung von Folter wirklich übertrieben ist und ob „24“ den Islam wirklich so falsch dargestellt hat, wie viele behaupten, bleibt dem einzelnen Zuschauer selbst zu entscheiden. Letztendlich darf man nämlich auch nicht vergessen, dass auch „24“ in erster Linie „nur“ ein Unterhaltungsmedium ist, von denen es auf muslimischer Seite auch einige dem Westen unzuträgliche gibt.

DVD Verfügbarkeit von „24“

Die Staffeln 1 bis 8 sind in Deutschland allesamt überall im Handel erhältlich. Ebenso wurde am 26. November mit der Veröffentlichung der finalen Staffel auch eine „24“ Komplettbox (8100 Minuten, FSK: 18) herausgebracht, die alle Staffeln von „24“ sowie den TV-Film „Redemption“ enthält. „24: Redemption“ ist ebenso als Einzel DVD erhältlich.
Die Staffeln 7 und 8 wurden ebenfalls auch als blu-ray-Editionen veröffentlicht.

„24“ - Eine Erfolgsgeschichte

Unterm Strich ist „24“ einfach eine große Erfolgsgeschichte, die 2001 begann und schließlich über neun Jahre lang Fans auf aller Welt begeisterte. Auch wenn das Format manchmal kontrovers war und auch Fans das ein oder andere zu beklagen hatten, war „24“ doch immer mit konstantem Erfolg gesegnet. Der immer wieder gleiche Aufbau einer Staffel, die ständigen Wiederholungen der Charaktere und die kritischen Thematiken konnten dem Unterhaltungswert der Serie keinen Abbruch tun. Immer schnell, explosiv, spannend und mitreißend ging „24“ quasi auf den Zuschauer los und hielt ihn für die gesamte Staffel gefangen. Die Art und Weise, eine Geschichte zu erzählen und das Tempo, in dem dies geschah, waren revolutionär und prägten das Fernsehen ohne Frage nachhaltig. Vor allem in den letzten Jahren konnte „24“ auch immer mehr mit einer hochwertigen Darstellerriege punkten, die dem Zuschauer enorm gute Schauspielleistungen bot.

„24“ ist somit eine Serie, die von der Kombination vieler Eigenheiten profitierte und durch die konsequente und hochwertige Umsetzung zu Weltrum und Kultstatus gelangte.
Auch war Kiefer Sutherland über Jahre hinweg eine feste Größe in der TV-Landschaft und riss den Zuschauer Mal um Mal mit. Mit „24“ endet nun eine sehr erfolgreiche Serie, die es verstand, den Fan derart in ihre Welt zu ziehen, wie keine andere. Absoluter Unterhaltungswille und Nervenkitzel pur, machen „24“ zu der wohl wichtigsten Serie dieses Jahrzehnts, die durch die bevorstehenden Kinofilme auch lange noch nicht ausgedient hat. Es bleibt ein wehmütiger Abschied, aber doch die Vorfreude auf noch mehr „24“ in einer etwas anderen Form. Zusammenfassend sind diese neun Jahre als voller Erfolg und ein großes Stück Fernsehen zu bezeichnen, welches man in der Form vermutlich niemals wird toppen können.

Sascha Koch
Moviesection.de