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Interview mit Schauspieler Daniel Axt


Zur Kritik von "Drachenzähmen leicht gemacht"

„Alles in allem meine ich, dass wir auf das Ergebnis sehr stolz sein können.“

strong>Moviesection: Das Musical „Rock It!“ ist Dein erster großer Kinofilm. Wie kamst Du zu der Rolle?
Daniel Axt: Ich bin in der Schauspielagentur FC Norden 02. Diese vermittelt mich seit ungefähr einem Jahr an Film- Fernseh- und weiter Produktionen.

Moviesection: Nick ist Vollblutmusiker, beherrscht die Gitarre und kann toll singen. Musstest Du Dir dieses musikalische Talent erst aneignen oder war das bereits vor dem Drehstart gegeben?
Daniel Axt: Ich selbst spiele Gitarre und auch E-Gitarre, seit ca. 10-11 Jahren. Erst hatte ich sieben Jahre Unterricht im klassischen Gitarrespiel und stieg dann parallel ein mit dem E-Gitarre spielen. Momentan spiele ich zwar nur akustisch, aber prinzipiell konnte ich schon vorher spielen. Gesungen habe ich vorher auch schon, jedoch immer nur für mich, so dass kaum jemand wusste, dass ich Töne treffen kann. Beim Casting habe ich mich dann überwunden und es hat gereicht.

Moviesection: Bei einigen Songs musstest Du für die Choreografie auch Dein Tanzbein schwingen. Wie sah es da vor der ersten Klappe aus?
Daniel Axt: Ich war nicht sehr nervös, da wir sehr gut vorbereitet wurden von unserem Choreographen Selatin Kara. Die dreieinhalb Wochen Coaching vor dem Dreh stellten sich während des Drehs immer wieder als enorm wichtig heraus. Aber natürlich geht hier und da, trotz all dem Üben, mal was schief.
Wir hatten einen Standarttanz, mit dem ich überhaupt keine Probleme hatte, da ich schon vorher ungefähr drei Jahre Standart Tanzunterricht hatte.

Moviesection: Bist Du mit dem Ergebnis zufrieden?
Daniel Axt: Ich bin sehr zufrieden. Ich denke es ist auf keinen Fall wie von vielen Kritikern heraufbeschworen ein billiger Abklatsch von „High School Musical“. Wir wollten auch nichts toppen, sondern einfach nur einen DEUTSCHEN Musicalfilm machen. Ich denke, insbesondere für die Zielgruppe, ist der sehr mitreißend und vor allem vielseitig geworden, da man nicht nur lachen und weinen kann, sondern auch noch große Gefühle eine Rolle spielen. Alles in allem meine ich, dass wir auf das Ergebnis sehr stolz sein können.

Moviesection: Wird es, wie bei „High School Musical“, auch von „Rock It!“ noch weitere Teile geben?
Daniel Axt: Ich denke nicht, dass es einen zweiten Teil von „Rock it!“ gibt, auch wenn alle Darsteller und sicher auch die Teammitglieder dies sehr schade finden werden.
Bezüglich der Analogien: Wie schon angesprochen, "wir" sind kein Abklatsch! Ähnlichkeiten gibt es allein deshalb, weil es sich um dasselbe Genre, Musical, handelt. Aber man sagt auch nicht, dass „Star Wars“ ein Abklatsch von „Star Trek“ ist, oder? Natürlich wird bei uns gesungen und getanzt, aber den Film deshalb, wie leider viele Kritiker, als Abklatsch darzustellen, finde ich ungerechtfertigt!

Moviesection: Kannst Du uns die 'Top drei‘ deiner derzeitigen Lieblingssongs nennen?
Daniel Axt: „When you say nothing at all” (Ronan Keating), “No such Thing” (John Mayer) und “Morgen schon“ (Ingo Pohlmann).

Moviesection:
Du stichst mit Deiner großartigen Arbeit als Synchronsprecher bei „Drachenzähmen leicht gemacht“ richtig heraus. Ist Dir der Job leicht gefallen?
Daniel Axt: Nein, leicht ist der falsche Ausdruck würde ich sagen. Ich hatte einfach unheimlich viel Spaß im Studio und bei der Arbeit mit all den tollen Leuten. Ich habe ungemein viel gelernt, wofür ich mich sehr dankbar schätze. Dadurch, dass ich mich selbst ausprobieren konnte, habe ich unheimlich schnell einen Weg gefunden, der Figur ein Stück meines Selbst mitzugeben. Und wenn das alles so super zusammenläuft, dann hört man das auch am Ergebnis.

Moviesection: Hicks ist ein mehr als nur sympathischer Held. Was glaubst Du macht die Faszination dieser Figur aus?
Daniel Axt: Hicks ist unheimlich tollpatschig, ist jedoch nicht auf den Kopf gefallen. Er ist facettenreicher als man beim ersten hinsehen denkt, da er nicht nur seine Abenteuer erlebt, sondern auch noch seine eigene "Liebesgeschichte" hat und sich mit seinem Vater auseinandersetzen muss. Mich persönlich hat diese Facettenvielfalt am meisten fasziniert.

Moviesection:
Welche Animationsfilme, außer „Drachenzähmen leicht gemacht“ sind Deine Favoriten, oder schaust Du eher selten solche Filme?
Daniel Axt: Ich schaue leider eher selten solche Filme, auch wenn ich total auf so was stehe. Aber Filme wie die „Ice Age“-Trilogie gehören trotzdem ganz vorne mit dazu.

Moviesection:
Vielen Dank für das Interview. .


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