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Das Kinojahr 2005 - Unser Rückblick

"Eher enttäuschend!"

Moviesection blickt auf ein ereignisloses und bestenfalls befriedigendes Kinojahr 2005 zurück.


Der Rückblick
Im Januar und Februar starteten zwar durchaus gute Filme, nur: sehen wollte sie keiner. Ob das "Blade: Trinity", der wegen "böser, böser" Sprüche die FSK 18 erhielt, oder die Buchverfilmung "Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse" war. Auch "Aviator", "Wenn Träume fliegen lernen" und "Constantine" bekamen alle von der Moviesection-Redaktion durchaus gute Kritiken - DIE Blockbuster wurden sie aber alle nicht.

Auch der März und der April waren alles andere als berauschend. Zwar lieferte Hollywood mit "Hitch - Der Date Doktor", "Hostage - Entführt" und "Die Dolmetscherin" keine wirklich schlechten Produktionen ab, diese zwei Monate wurden aber mit beispielsweise der katastrophalen "Maske 2" oder "Robots" mit eher schlechten Filmen überschüttet.

Im Mai wurde "Königreich der Himmel" hochgejubelt, konnte aber (natürlich) nicht gegen "Star Wars - Episode III - Die Rache der Sith" ankommen, was eigentlich abzusehen war. Nicht abzusehen war jedoch die Dauer des Erfolgs. In vielen Orten brachen die Besucherzahlen bereits nach zwei Wochen ein, was vielen Kinobetreibern arg zusetzte.

Im Juni blickte die Redaktion von Moviesection gespannt auf "Batman Begins" und wurde nicht enttäuscht. Wohl aber die Kinos hierzulande. Der Streifen bescherte vielen Kinobetreibern nicht einmal ansatzweise gute Geschäfte. Ob da immer noch der schlechte Ruf der vorherigen Teile der "Batman" Geschichten Schuld ist?

Ebenfalls im Monat Juni ging uns der Hype um "Krieg der Welten" mächtig auf den Zeiger. Zwei Tage (!) vor Start durfte die nationale Presse den Film erst sehen und - um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen - durfte die gesamte Online-Welt keine Kritik vor Start veröffentlichen. Liebe UIP: Wenn ihr schon solche Regeln aufstellt, dann bitte für einen Film, bei dem es sich auch lohnt. Vielen Dank.

Der Juli war für viele Kinos im Land erhoffter und gebrauchter Geldregen und segen. Sowohl "Mr. & Mrs. Smith", der Actionkomödie mit Angelina Jolie und Brad Pitt, als auch der Animationsstreifen "Madagascar" konnte einiges an Boden gut machen, wenn auch nicht viel.

Nach dem nicht sehr erfolgreichen August, in dem Streifen wie "Sin City", "Die Insel" und "Charlie und die Schokoladenfabrik" gestartet sind, wurde es im September nicht viel besser. Ob "Land of the Dead", "Verliebt in eine Hexe", "Das Comeback", "Dark Water" oder "Jungfrau (40), männlich sucht...": All diese Filme sind alles, aber keine Kassenschlager.

Im Oktober hielten Filme wie "Brothers Grimm" und "Stolz und Vorurteil" in unseren Kinos Einzug. Über den Erfolg beider Filme muss an dieser Stelle nichts erwähnt werden. In diesem Zeitraum dachten sich wohl viele Kinobetreiber: Hoffentlich kommt bald der Zauberlehrling!

Und wie er kam. Am 17. November rettete "Harry Potter und der Feuerkelch" so manches kleines Kino. Doch auch andere Filme liefen in diesem Monat nicht allzu schlecht. Ob "In den Schuhen meiner Schwester" oder "Elizabethtown".

Im Dezember war es Zeit Abschied zu nehmen. Abschied von guten Vorsätzen vor allem. Anfang des Jahres dachte noch jeder an den großen Blockbuster "King Kong". Geworden issers nichts. Sogar "Die Chroniken von Narnia" waren stellenweise besser besucht. Doch: Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Vielleicht rettet sich der Riesenaffe noch auf einen guten, erfolgreichen Ast.


Tom
Moviesection.de