Special

Edgar Wallace-Special

"Hallo, hier spricht Edgar Wallace!"

Wer kennt ihn nicht, diesen bekannten Spruch mit schlechter Tonspur am Anfang DER Krimiserie schlechthin. Es gibt wohl keine andere deutsche Kino-Reihe, die derart erfolgreich in unseren Lichtspielhäusern lief, wie die Verfilmungen der Edgar Wallace-Bücher.
Die Filme mit den "komischen Titeln" avancierten schnell zu echten Kassenschlagern und Publikumslieblingen. "Der Frosch mit der Maske", "Der Mönch mit der Peitsche" oder "Der Hexer" und sein Nachfolger "Neues vom Hexer", um nur einige zu nennen.
Anfangs waren die Filme noch in schwarz/weiß gedreht und besaßen eine gewisse, besondere Atmosphäre. Später, Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre entschied man sich, weitere Teile in Farbe in die Kinos zu bringen, was den Verlust von Fans zur Folge hatte.
2003 brachten uns Oliver Kalkofe, Bastian Bastewka und Oliver Welke die Parodie der Edgar Wallace- Filme in die Kinos. "Der Wixxer" konnte gute Besucherzahlen einfahren. Zum Kinostart der Fortsetzung "Neues vom Wixxer" am 15.03.2007 blicken wir zurück in die 60er und 70er Jahre, in denen die Edgar Wallace Filme ins Kino kamen. Natürlich findet sich, in Zusammenarbeit mit Booksection.de, auch eine Biographie und Bibliographie des Schriftstellers in unserem Special, als auch einige der Bücher. Außerdem beschäftigen wir uns in unserem Special natürlich mit den Filmen und ihren Schauspielern, sowie mit ihren Regisseuren.

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und gute Unterhaltung im Kino!

Booksection & Moviesection.de



Edgar Wallace - Biographie

Autor: Stefanie Rufle
Edgar Wallace gilt bis heute als einer der erfolgreichsten und meistgelesenen englischsprachigen Autoren. Er trug mit seinen Werken wesentlich zur Popularisierung von Kriminalgeschichten bei - in einer Zeit, in der man von den heute weitverbreiteten "Krimis" noch weit entfernt war. Dadurch wurde er zum berühmtesten englischen Krimischriftsteller, der eine wachsende Fangemeinde mit einer unglaublichen Anzahl von Büchern beglückte.

Geboren wurde er unter dem bürgerlichen Namen Richard Horatio am 01. April 1875 in Greenwich, London, als unehelicher Sohn eines Schauspielers. Für die damalige Zeit also ein Kind, das eigentlich kaum eine Chance hatte, es jemals zu etwas zu bringen. Im Alter von nur neun Tagen wurde er vom Lastträger George Freeman adoptiert und wuchs bei seinem neuen Vater in sehr ärmlichen Verhältnissen auf. Richard konnte keinen Schulabschluss erreichen und hielt sich mit Gelegenheitsjobs wie Milchhändler, Maurergehilfe und Zeitungsverkäufer über Wasser. Irgendwann begann der junge Mann dann, kleine Berichte für eine Zeitung zu schreiben. Offenbar mit Erfolg, denn es gelang ihm, sich zum Chefredakteur hochzuarbeiten. Eine Zeitlang war Richard als Korrespondent in Südafrika und berichtete von dort über den Burenkrieg. Zurück in London begann er, sich als freier Schriftsteller zu betätigen - er schrieb Lyrik, Sachbücher und Theaterstücke. In jener Zeit legte er sich das Pseudonym Edgar Wallace zu und wagte sich erstmals an das Schreiben von Kriminalromanen. Schnell erkannte der neugeborene Autor seine Stärke in diesem Genre - ein Genre, das ihm bald schon Weltruhm einbringen sollte.

Im Jahr 1904 wurde Edgar Wallace erster Krimi "Die vier Gerechten" veröffentlicht und damit der Grundstein für eine beispiellose Karriere gelegt. Viele weitere Bücher folgten, wie etwa "Die Bande des Schreckens", "Die toten Augen von London", "Das Geheimnis der gelben Narzisssen", "Das Gasthaus an der Themse" oder "Der schwarze Abt". Schnell entwickelte Wallace ein immer wiederkehrendes Prinzip, nach dem er seine Bücher schrieb: er arbeitete nach einer Art Baukastenprinzip, es offenbarte sich mehr und mehr ein gleichbleibendes Grundmuster. Gut und Böse waren immer auf den ersten Blick zu erkennen, die Polizei sorgte stets für Zucht und Ordnung, ein starker Mann beschützte eine schwache Frau und der Schurke erhielt immer seine gerechte Strafe. Mit diesen eher einfach gestrickten Krimis war der Autor unglaublich erfolgreich und galt bald schon als Vielschreiber. Er hatte weder die Zeit noch die Geduld, sein auf jeden Fall vorhandenes erzählerisches Talent voll auszuschöpfen. Seine Krimis hatten drei bis vier thematische Grundkonstellationen und stereotype Figuren wie den rasenden Reporter, den kauzigen Adligen und den treuherzigen Kleinkriminellen. Edgar Wallace kann durchaus als britisches Pendant zu den späteren "Jerry Cotton"-Groschenheften bezeichnet werden, doch der Erfolg gab ihm Recht. Er warf einen Krimi nach dem anderen auf den Markt, man musste ihn einfach zur Kenntnis nehmen, auch wenn seine literarischen Werke doch eher als trivial zu bezeichnen sind. Nicht die kriminalistische Arbeit und damit die Aufklärung der Verbrechen standen dabei im Vordergrund, sondern vielmehr die durch den Gruseleffekt ("thrill") erzeugte Spannung. So entstanden die "Thriller" nach Edgar Wallace-Manier, in denen zwar unzählige Tote vorkommen, aber brutale Gewalt- oder Blutszenen kaum eine Rolle spielen.

Da der erfolgreiche Autor ständig in Geldnöten war und zudem für eine große Familie zu sorgen hatte - er hatte mit seiner zweiten Frau Ethel Violet vier Kinder - diktierte er seine Bücher quasi in die Druckerpresse. Da ihm seine Gläubiger stets auf den Fersen waren, hatte er ein mörderisches Arbeitspensum zu bewältigen und war immer auf der Suche nach neuen Geldquellen. So begann er, die Rechte an seinen Filmen für Filmproduktionen zu verkaufen. Schon zu Stummfilmzeiten galten seine Bücher als geeignete Vorlage - sie waren für das Medium leicht umzusetzen. Der erste Edgar Wallace-Film war "Der rote Kreis" (1929), der in Berlin gedreht wurde - der Meister persönlich besuchte dort das Drehteam. 1931 folgte dann die Umsetzung eines der berühmtesten Werke - "Der Zinker" - als Tonfilm, 1932 wurden "Der Hexer" und "Der Doppelgänger" verfilmt. Edgar Wallace, der mittlerweile durch seine unselige Spielleidenschaft hoch verschuldet war, ging 1932 nach Hollywood, um Drehbücher zu schreiben. Die Uraufführung seines Werkes "King Kong und die weiße Frau" (1933) erlebte der Autor allerdings nicht mehr - er starb am 10. Februar 1932 in Hollywood. Sein Sarg wurde per Schiff nach England gebracht und dort von unzähligen Fans empfangen.

Der wahre "Edgar Wallace-Boom" kam allerdings erst lange nach dem Tod des großen Meisters auf. Nach den Verfilmungen in den 30er Jahren gab es erstmal keine Edgar Wallace-Verfilmungen im deutschsprachigen Raum mehr. Erst Mitte der 50er Jahre, zwanzig Jahre nach dem Tod des Schriftstellers, entstanden beim Constantin-Filmverleih Pläne, eine deutsche Edgar Wallace-Reihe zu starten. Da fiktive Krimis aus Deutschland aber zu jener Zeit eher schlecht besucht waren, konnte zunächst keine Produktionsfirma für das Vorhaben gefunden werden. Erst die dänische Rialto-Film unter Produzent Preben Philipsen ging das Wagnis ein und produzierte 1959 "Der Frosch mit der Maske" für den deutschen Markt. Der Film wurde ein großer Überraschungserfolg und löste eine wahre Krimiwelle aus, die bis zum Untergang der Europäischen Filmindustrie Anfang der 70er Jahre anhalten sollte. Rialto war clever genug, rechtzeitig die Exklusivrechte fast aller Edgar Wallace-Romane zu erwerben. Namhafte deutsche Schauspieler wie Klaus Kinski, Gert Fröbe, Karin Dor, Joachim Fuchsberger, Eddi Arent, Siegfried Lowitz, Karin Baal, Gisela Uhlen und Klaus-Jürgen Wussow besetzten die Rollen von Bösewichten, Inspektoren, Opfern und zwielichtigen Gestalten. Dabei gab es immer wieder Szenen, die den typisch britischen Humor wiederspiegelten und unweigerlich zur Erheiterung beitrugen. "Der rote Kreis" (1959), "Der Frosch mit der Maske" (1959) und "Die Bande des Schreckens" (1960) entstanden in Kopenhagen, alle anderen in Deutschland. Die ersten Filme waren noch ganz nah an der Buchvorlage des Schriftstellers, ab 1966 (inzwischen in Farbe) entstand immer mehr Distanz dazu. Es wurden eigene Drehbücher mit Motiven verschiedener Edgar Wallace-Romane geschrieben. Diese Filme trafen zwar mehr den Zeitgeist der späten 60er Jahre, es fehlte aber dramaturgisch, inhaltlich und inszenatorisch deutlich an Niveau. Ab 1969 wurde die Produktion gar von italienischen Billigfirmen übernommen, Rialto beteiligte sich nur noch mit einem Minimum an den Produktionskosten. Das Publikum blieb zunehmend fern, 1972 endete die Serie mit "Das Rätsel des silbernen Halbmonds". Die Edgar Wallace-Filme, 32 an der Zahl, zählen bis heute zur erfolgreichsten und längsten deutschen Tonfilmserie. 1995 versuchte Rialto-Film, noch einmal an diesen Boom anzuknüpfen und produzierte neue Filme für das Fernsehen. Diese hatten aber wenig mit den Romanen zu tun - die Zuschauerbeteiligung war nur gering. Auch Bryan Edgar Wallace, der Sohn des großen Krimiautors, versuchte sich übrigens als Thrillerautor und auch einige seiner Bücher wurden verfilmt.

Edgar Wallace aber, der neben Krimis auch Gedichte, Romane, Kurzgeschichten, Theaterstücke und Filmdrehbücher geschrieben hatte, wird den Krimiliebhabern unvergessen bleiben. Seine Kriminalgeschichten wurden insgesamt in 44 Sprachen übersetzt und mehr als 100 Millionen Mal verkauft. Fast 140 seiner 175 Werke wurden verfilmt, in über 25 Produktionen führte der Autor selber Regie. Edgar Wallace gehört weltweit zu den meistverfilmten Autoren, weshalb sich seine Fangemeinde nicht nur aus Lesern, sondern allein in Deutschland aus über 72 Millionen Kinogängern zusammensetzt. Ein Autor der Superlative, dessen Werke bis heute eine ungebrochene Faszination ausüben!

Link zu Edgar Wallace auf Booksection.de



Edgar Wallace - Die Bücher

In Zusammenarbeit mit Booksection.de präsentieren wir Euch einige ausgewählte Edgar Wallace-Buchkritiken.



Das Geheimnis der gelben Narzissen
Originaltitel: The Daffodil Mystery
Erscheinungsjahr:1920    Erscheinungsjahr DE: 1928

Thornton Lyne, ein bekannter Londoner Geschäftsmann, führt im Moment ein Leben, das eher weniger zufrieden stellend ist. Seine Angestellte Odette Riders, der er seine Aufwartung macht, fühlt sich von ihrem Arbeitgeber bedrängt und weist ihn konsequent zurück. Außerdem hat Lyne den Verdacht, ...zur Buchkritik


Das silberne Dreieck
Originaltitel: Again the Three  
Erscheinungsjahr:1929    Erscheinungsjahr DE: 1931

Jeder in London kennt das silberne Dreieck an einem Haus in der Curzon - Street. In diesem Gebäude befindet sich das Detektivbüro der “Drei Gerechten”. Einst waren die “Drei Gerechten” eine Bande, die nicht vor Mord zurückschreckten und vor denen Verbrecher zitterten. Doch in diesen ...zur Buchkritik


Der Frosch mit der Maske
Originaltitel: The Fellowship of the Frog  
Erscheinungsjahr:1925    Erscheinungsjahr DE: 1930

Eine große und sehr mächtige Bande, die sich „Die Frösche“ nennt, treibt ihr Unwesen in den Straßen von London. Schnell wird Inspektor Elk von Scotland Yard klar, dass die Bande gestoppt werden muss, bevor sie noch mehr Unheil anrichtet und noch mehr unschuldige Menschen ihr Leben verlieren. ...zur Buchkritik


Der grüne Bogenschütze
Originaltitel: The green Archer  
Erscheinungsjahr:1923    Erscheinungsjahr DE: 1928

Abel Bellamy ist ein amerikanischer Geschäftsmann, der mit allen Wassern gewaschen ist. Auch vor der brutalen Umsetzung seiner Interessen macht er nicht halt. Dabei macht er sich selbstverständlich selber nie die Hände schmutzig. Sein Rückzugsgebiet ist das englische Schloß Garre Castle. Wie alle ...zur Buchkritik


Der schwarze Abt
Originaltitel: The Black Abbot  
Erscheinungsjahr:1926    Erscheinungsjahr DE: 1930

Harry Alford, der achtzehnte Graf von Chelford, lebt mit seinem Halbbruder Richard auf Schloss Fossaway, dem Familiensitz. Der etwas wunderliche Graf ist besessen von der Suche nach einem Goldschatz, der angeblich vor vierhundert Jahren von einem seiner Vorfahren irgendwo in der Abtei von ...zur Buchkritik


Die seltsame Gräfin
Originaltitel: The Strange Countess   
Erscheinungsjahr:1925    Erscheinungsjahr DE:1954

Lois Reddle ist überglücklich, als sie die vielversprechende Stelle bei Gräfin Moron angeboten bekommt. Lange musste sie hart arbeiten und auf ihre große Chance warten, nun endlich scheint sich das Blatt für sie zum Guten gewendet zu haben. Doch kaum ist die hübsche junge Frau im Hause der ...zur Buchkritik



Edgar Wallace - Die Filme

Selbstredend bieten wir auch alle Filme der Edgar Wallace - Reihe an. (Gelistet nach Alphabet)
Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!



Das Gasthaus an der Themse
Deutschland, 1962
mit Joachim Fuchsberger, Brigitte Grothum, Elisabeth Flickenschildt, u.a.
Filmkritik: Stefanie Rufle

Der "Hai" treibt sein Unwesen am Ufer der Themse! Mit einer Harpune mordet er und verbreitet Angst und Schrecken in London. Inspektor Wade von der Flusspolizei stösst bei seinen Ermittlungen auf das "Mekka", eine Spelunke an der Themse, in der der "Hai" offensichtlich verkehrt. Die Besitzerin des "Mekka", Mrs. Oaks, hat ihre hübsche Pflegetochter Leila unter der Fuchtel und jede Menge Dreck am Stecken. Doch nachweisen kann ihr Inspektor Wade nichts, und auch an Stammgast Gregor, der den "Hai" kennt, beißt er sich die Zähne aus. Hinzu kommt seine Sorge um die schöne Leila, deren Kontakt mit dem mysteriösen Sir John ihm Kopfzerbrechen bereitet. ...zur Filmkritik

Das Geheimnis der gelben Narzissen
Deutschland, Großbritannien, 1961
mit Joachim Fuchsberger, Sabine Sesselmann, Klaus Kinski u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Inspektor Jack Tarling hat jede Menge zu tun. In London treibt nämlich ein Mörder sein Unwesen, der vorwiegend junge Mädchen tötet. Anschließend hinterlässt der Verbrecher immer gelbe Narzissen am Tatort. Scotland Yard hat nur eine wage Spur... ...zur Filmkritik


Das Geheimnis der grünen Stecknadel
Deutschland, Italien, 1972
mit Joachim Fuchsberger, Karin Baal, Fabio Testi, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Am Ufer der Themse wird eine Mädchenleiche gefunden. Es stellt sich heraus, dass sie Schülerin des nahe gelegenen Mädchen-College gewesen ist. Inspektor Barth nimmt die Ermittlungen auf. Schnell hat er einen ersten Verdächtigen. Der Lehrer Henry liebt eine seiner Schülerinnen und war zum Zeitpunkt des Mordes am Tatort. Hat er etwas mit dem Mord zu tun, oder steckt mehr dahinter?...zur Filmkritik

Das Geheimnis der weissen Nonne
Deutschland, Großbritannien, 1966
mit Stewart Granger, Susan Hampshire, Sophie Hardy, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Als ein Inspektor tot aus der Themse gefischt wird, wird sein Kollege misstrauisch und ermittelt gegen ein nahe gelegenes Kloster. Haben die Nonnen, die dort leben, etwas mit dem Tod des Beamten zu tun? ...zur Filmkritik


Das Gesicht im Dunkeln
Deutschland, Italien, 1969
mit Klaus Kinski, Christiane Krüger, Günther Stoll, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Helen, die Tochter eines Fabrikanten und steinreich, und John sind seit ein paar Jahren verheiratet. Die Verbindung steht jedoch auf wackligen Beinen, da Helen mehr Frauen zugetan zu sein scheint und John eher störend in ihrem Leben ist. Eines Tages kommt Helen jedoch bei einem Autounfall ums Leben. Da John der Alleinerbe des Vermögens ist, gerät er unter Mordverdacht. Doch: War es wirklich?...zur Filmkritik

Das indische Tuch
Deutschland, 1963
mit Heinz Drache, Corny Collins, Klaus Kinski, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Lord Lebanon ist einem unnatürlichen Tod zum Opfer gefallen: Er wurde erwürgt, mit einem indischen Tuch. Bei der Testamentseröffnung sitzt nun die ganze bucklige Verwandtschaft am Tisch und lauscht dem Geschriebenen. Doch im "vorletzten Willen" heißt es, das die zerstrittene Verwandtschaft ganze 6 Tage zusammen im Schloss verbringen muss, bevor der letzte Wille verlesen werden kann. In den folgenden Tagen fällt komischerweise einer nach dem anderen dem indischen Tuch zum Opfer......zur Filmkritik

Das Rätsel der roten Orchidee
Deutschland, 1961
mit Marisa Mell, Adrian Hoven, Christopher Lee, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Eine Bande aus Amerika scheint in London eingefallen zu sein. Schwerreiche Männer erhalten Droh-Briefe mit Schutzgeldforderungen. Wer nicht zahlt stirbt. Und immer ist ein Butler im Haus des Bedrohten......zur Filmkritik


Das Rätsel des silbernen Dreiecks
Großbritannien, 1966
mit Heinz Drache, Christopher Lee, Leo Genn, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

In London wird ein Geldtransporter überfallen und mehrer Millionen Pfund verschwinden spurlos. Wenig später wird einer der Diebe, Mason, mit einem Wurfmesser, auf dem ein silbernes Dreieck eingraviert ist, getötet. Wenig später trifft Scotland-Yard-Inspektor Elliott im Zirkus Barberini. Hier laufen alle Fäden zusammen......zur Filmkritik

Das Rätsel des silbernen Halbmonds
Deutschland, 1972
mit Uschi Glas, Antonio Sabato, Pier Paolo Capponi, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Mysteriöserweise fallen in Italien scheinbar nichts miteinander gemein habende Frauen einem geheimnisvollen Mörder zum Opfer. Offenbar besteht kein Zusammenhang zwischen den Frauen. Doch eines der Opfer überlebt und stößt auf eine längst vergangene Geschichte......zur Filmkritik


Das Verrätertor
Deutschland, 1964
mit Albert Lieven, Margot Trooger, Klaus Kinski, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Trayne ist ein erfolgreicher und angesehener Geschäftsmann. Jedoch hat der Gute einen perfekten Plan um die Kronjuwelen aus dem Tower an sich zu bringen. Wenn es klappt, wäre das der größte Skandal der englischen Insel......zur Filmkritik


Der Bucklige von Soho
Deutschland, 1966
mit Günther Stoll, Pinkas Braun, Eddi Arent, u.a.
Filmkritik: Stefanie Rufle

In der Nähe des berüchtigten Nachtclub "Mekka" in London wird eine junge Frau von einem unheimlichen, buckligen Mann erwürgt. Doch das ist erst der Anfang einer Mordserie, die Scotland-Yard-Chef Sir John zum düsteren Schloss Castlewood, dem Sitz der Familie Perkins führt. Inspektor Hopkins, der mit dem Fall betraut wird, erkennt schnell, dass im Schloss nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Der Schlossherr, General Perkins, ist offensichtlich nicht mehr ganz bei Verstand - seit Jahren spielt er Tag für Tag mit Spielfiguren die Schlacht von Tobruk nach. Seine Gemahlin, Lady Majorie Perkins, fühlt sich berufen, gefallenen Mädchen, die vom rechten Weg abgekommen sind, ein Heim zu geben. Dass mit diesem Heim etwas ganz und gar nicht stimmt, wird spätestens klar, als die Millionenerbin Wanda Merville plötzlich spurlos verschwindet....zur Filmkritik

Der Frosch mit der Maske
Deutschland, Dänemark, 1959
mit Joachim Fuchsberger, Siegfried Lowitz, Carl Lange, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

"Der Frosch hat wieder zugeschlagen!" lautet die Zeitungsanzeige. In London treibt sich eine Verbrecherbande herum, die Einbrüche und sogar Morde begeht, um an das zu kommen, was sie wollen. Scotland Yard steht dem fast tatenlos gegenüber......zur Filmkritik


Der Fälscher von London
Deutschland, 1961
mit Karin Dor, Hellmuth Lange, Siegfried Lowitz, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

In London macht eine Fälscherbande das Leben für Scotland Yard sehr schwer. Als die Verbrecher jedoch sogar vor Mord nicht zurück schrecken, muss sich die Polizei etwas einfallen lassen, um die Bande zu schnappen. Oder ist es gar ein Einzeltäter?...zur Filmkritik


Der Gorilla von Soho
Deutschland, 1968
mit Horst Tappert, Uschi Glas, Uwe Friedrichsen, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

In London geschehen wieder seltsame Morde. Momentan werden steinreiche Geschäftsmänner aus der Themse gezogen. Inspektor David Perkins ermittelt und findet bald heraus, das ein Gorilla hinter den Morden steckt ...zur Filmkritik


Der grüne Bogenschütze
Deutschland, 1960
mit Gert Fröbe, Karin Dor, Klausjürgen Wussow, u.a.
Filmkritik: Stefanie Rufle

Auf einem alten Schloss bei London, das gerade von dem Amerikaner Bellamy bezogen wurde, geschehen seltsame Dinge. Es wird gemunkelt, dass sich dort ein "grüner Bogenschütze" herumtreibt, der es offensichtlich auf einige seiner Zeitgenossen abgesehen hat. Denn es passieren blutige Verbrechen auf Schloss Bellamy, allesamt mit Pfeilen verübt, die den Verdacht nahelegen, dass es sich beim "grünen Bogenschützen" um mehr, als nur ein Phantom handelt. Scotland Yard wird auf die Morde angesetzt und schon bald zeigt sich, dass Schlossherr Bellamy einiges zu verbergen hat. Auch seine bildhübsche und überaus clevere Nichte Valerie bereitet ihm Kopfzerbrechen, vermutet sie doch, dass ihre angeblich tote Mutter in Wahrheit auf dem Schloss versteckt gehalten wird....zur Filmkritik

Der Hexer
Deutschland, 1964
mit Joachim Fuchsberger, Eddi Arent, Margot Trooger, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Inspektor Higgins und Kommissar Wesby von Scotland Yard müssen zusammenarbeiten, um einen seltsamen Mörder zu stellen. "Der Hexer" verübt einige Selbstjustizmorde, weil seine Schwester mysteriös ums Leben kam. Higgins und Wesby bekommen dafür noch Hilfe aus dem Heimatland des Hexers: Australien. Doch der Hexer scheint ihnen immer einen Schritt voraus......zur Filmkritik

Der Hund von Blackwood Castle
Deutschland, 1968
mit Heinz Drache, Karin Baal, Siegfried Schürenberg, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Als der Besitzer von Blackwood Castle stirbt, kommen, neben der Tochter, auch noch weitere Personen ins Schloss. Angeblich soll in den Gemäuern ein Schatz versteckt sein. Dumm nur, das einer nach dem anderen zu Tode kommt. Angeblich soll ein Hund sie getötet haben. Scotland Yard hat momentan keinen Inspektor frei, daher schicken sie ihren besten Mann: Sir John himself......zur Filmkritik

Der Mann mit dem Glasauge
Deutschland, 1968
mit Horst Tappert, Karin Hübner, Fritz Wepper, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Inspektor Perkins und Sir Arthur haben einen neuen Fall zu lösen. Die Tänzerin Leila und ihr Liebhaber sind ermordet worden. Die Spur führt sie zunächst zu den "Las Vegas Girls", anschließend in einen dubiosen Billard-Club "Das Glasauge". Mittlerweile geschehen neue Morde, und bald sehen sich die Beamten in einem Netz aus Drogen, schöner Frauen und erstochenen Menschen......zur Filmkritik

Der Mönch mit der Peitsche
Deutschland, 1967
mit Joachim Fuchsberger, Uschi Glas, Grit Böttcher , u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Inspektor Higgins hat einen neuen Fall. Gemeinsam mit Sir John muss er herausfinden, warum Schülerinnen eines Internats zu Tode kommen. Doch nicht nur sie sind die Opfer, auch Lehrer werden getötet. Eine Überlebende will einen Mönch gesehen haben, mit einer Peitsche ...zur Filmkritik

Der rote Kreis
Deutschland, 1960
mit Klausjürgen Wussow, Karl Saebisch, Renate Ewert, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Kurz vor seiner Pensionierung beißt sich Inspektor Parr noch seine Zähne an seinem neusten Fall aus. Er hat Schwierigkeiten, eine Gangsterbande, die sich selbst "Der rote Kreis" nennt, zu schnappen und zu verhaften. Die Verbrecherbande erpresst die reiche Gesellschaft Londons. Wer nicht zahlt, wird getötet......zur Filmkritik

Der Rächer
Deutschland, 1960
mit Heinz Drache, Ingrid van Bergen, Benno Sterzenbach, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Detektiv Michael Brixan ist der Einzige, der Scotland Yard noch helfen kann. Es sind schon mehrere Male Köpfe ohne dazugehörige Leiche aufgetaucht, und die Behörde ist ratlos ...zur Filmkritik



Der schwarze Abt
Deutschland, 1963
mit Joachim Fuchsberger, Dieter Borsche, Grit Böttcher, u.a.
Filmkritik: Stefanie Rufle

Der geisterhafte "schwarze Abt" treibt sein Unwesen auf Schloss Fossaway und verbreitet mit seinen Morden Angst und Schrecken. Der sowieso schon fast paranoide Schlossbesitzer Lord Chelford ist überzeugt davon, dass auf seinem Grund und Boden der lange verschollene Familienschatz vergraben ist. Statt seine Zeit mit seiner viel jüngeren Verlobten Leslie zu verbringen, widmet er sich lieber der Schatzsuche und ist überzeugt davon, dass sein Vetter Dick ihm diesen abspenstig machen möchte. Lelie hingegen interessiert sich weitaus mehr für den smarten Dick als für ihren langweiligen Verlobten. Als sich Inspektor Puddler von Scotland Yard auf Schloss Fossaway einquartiert und der Familienschatz noch weitere Interessenten bekommt, schlägt der "schwarze Abt" erneut zu....zur Filmkritik

Der unheimliche Mönch
Deutschland, 1965
mit Harald Leipnitz, Karin Dor, Siegfried Lowitz, u.a.
Filmkritik: Stefanie Rufle

Schloss Darkwood ist ein altes Anwesen, das zum Mädcheninternat umfunktioniert wurde. Das Internatsleben könnte für die jungen Frauen durchaus angenehm sein, würde nicht ein maskierter Mörder sein Unwesen treiben. Verkleidet als Mönch tötet der Internatsbewohnerinnen mit einer Peitsche. Als Inspektor Bratt auf den Plan tritt, wird ihm ziemlich schnell klar, dass hier so einiges nicht mit rechten Dingen zugeht. Schnell wird deutlich, wem das besondere Interesse des mordenden Mönchs gilt Wird es der Polizei gelingen, den Mörder zu stoppen, bevor er erneut zuschlagen kann?...zur Filmkritik

Der Zinker
Deutschland, 1963
mit Heinz Drache, Barbara Rütting, Günter Pfitzmann, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Scotland-Yard Inspektor Elford hat es dieses Mal mit einem besonders heimtückischen Serienkiller zu tun: Dem Zinker. Durch das Gift der schwarzen Mamba werden so einige Menschen getötet. Die Spurer führen einfach immer ins Leere, bis Elford einen echten Verdacht hat ...zur Filmkritik


Die Bande des Schreckens
Deutschland, 1960
mit Joachim Fuchsberger, Karin Dor, Elisabeth Flickenschildt, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Chefinspektor Long hat es geschafft und den Schwerverbrecher Shelton endlich hinter Schloss und Riegel. Kurz vor der Hinrichtung schwört der Gangster bittere Rache. Jeder, der zu seiner Verhaftung und seiner Hinrichtung beigetragen hat, wird sterben. Kurz nach der Vollstreckung wird schon das erste Mordopfer entdeckt. Wie kann das sein?!...zur Filmkritik

Die blaue Hand
Deutschland, 1967
mit Harald Leipnitz, Klaus Kinski, Carl Lange, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Richard und Dave sind Zwillingsbrüder, könnten jedoch unterschiedlicher nicht sein. Während der Eine psychisch normal ist, scheint der Andere, Dave, "etwas" verwirrt zu sein. Das ist auch der Grund, warum er von einem Gericht wegen Mordes am Gärtner zu lebenslanger psychischer Betreuung verurteilt wird. Als ihm jemand hilft aus der Anstalt zu fliehen, beginnen wieder neue Morde. Doch: Ist Dave wirklich der Täter?...zur Filmkritik

Die Gruft mit dem Rätselschloss
Deutschland, 1964
mit Judith Dornys, Harald Leipnitz, Eddi Arent, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Real war einst ein erfolgreicher Casinobesitzer. Doch zu seiner Zeit hat er es sich mit seinen Freunden verdorben, als herauskam, dass er seine Kunden betrügt und dadurch steinreich wurde. Nun sind seine Feinde hinter seinem Vermögen her, das hinter einem geheimnisvollen Schloss liegt......zur Filmkritik

Die seltsame Gräfin
Deutschland, 1961
mit Joachim Fuchsberger, Brigitte Grothum, Marianne Hoppe, u.a.
Filmkritik: Stefanie Rufle

Margaret Reedle bekommt die Chance auf eine Anstellung bei der reichen Gräfin Moron. Zusammen mit ihrer besten Freundin wohnt sie in einer kleinen Wohnung und wird wie aus heiterem Himmel von einem Fremden terrorisiert, der bei ihr anruft und mit wahnsinnig klingender Stimme von ihrem baldigen Tod berichtet. Als sie sich dann auch noch Anschlägen auf ihr Leben ausgesetzt sieht, ist sie mehr als dankbar, dass sie die Stelle bei der Gräfin antreten kann, hofft sie doch, auf deren Schloss vor den mehr als beunruhigenden Attentaten sicher zu sein. Auch Inspektor Mike Dorn macht sich große Sorgen um Margarets Leben, scheint er doch mehr über sie und die verurteilte Giftmörderin Mary Pinder zu wissen, die plötzlich in Margarets Leben auftaucht. Und auch mit der Gräfin Leonora Moron, Margarets neuer Arbeitgeberin, bei der sie von nun an wohnt, scheint etwas nicht zu stimmen....zur Filmkritik

Die Tote aus der Themse
Deutschland, 1971
mit Uschi Glas, Hansjörg Felmy, Werner Peters, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Myrna Fergusson wurde erschossen - Die Leiche ist hingegen nicht auffindbar. Unterdessen erreicht ihre Schwester Danny London, um ihre Schwester zu besuchen. Kaum ist sie eingetroffen, schon sieht sich Danny in einem Netz aus Scotland Yard, Drogen und Schlachthäuser ...zur Filmkritik

Die toten Augen von London
Deutschland, 1961
mit Joachim Fuchsberger, Karin Baal, Dieter Borsche, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Inspektor Larry Holt von Scotland Yard ist ratlos. Immer wieder werden schwerreiche, allein stehende Männer im Nebel Londons getötet. Keine Zeugen, keine Spuren - bis auf eine. Bei den neusten Opfern werden seltsame Zettel in Blindenschrift gefunden ...zur Filmkritik


Die Tür mit den 7 Schlössern
Deutschland, 1962
mit Heinz Drache, Sabine Sesselmann, Klaus Kinski, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Scotland Yard Inspektor Martin und sein Assistent Holms ermitteln in einem äußerst kniffeligem Fall: Eine Mordserie führt die Beiden zu einem Schloss, wo sich 7 Personen treffen, die vom Lord jeweils einen Schlüssel geerbt haben, die zu einer Tür passen sollen, hinter der ein enormes Vermögen liegen soll. Klar, dass das keiner dem anderen gönnt, und so stirbt einer nach dem anderen......zur Filmkritik

Im Banne des Unheimlichen
Deutschland, 1968
mit Joachim Fuchsberger, Siv Mattson, Wolfgang Kieling, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Sir Oliver Ramsey ist gerade erst zu Grabe getragen worden, da behauptet sein noch lebender Bruder, ihn gesehen zu haben. Plötzlich geschehen auch seltsame Morde, bei denen die Opfer mit Gift getötet werden. Inspektor Higgins nimmt die Spur auf ...zur Filmkritik


Neues vom Hexer
Deutschland, 1965
mit Heinz Drache, Barbara Rütting, Brigitte Horney, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Ein neuer Mord scheint auf das Konto des Hexers zu gehen. Doch der sonnte sich zu der Zeit in Australien. Also kehrt er nach London zurück, um zu sehen, wer da seinen Namen benutzt und selbigen in den Schmutz zu ziehen versucht. Und er wird fündig ...zur Filmkritik


Zimmer 13
Deutschland, 1963
mit Joachim Fuchsberger, Karin Dor, Hans Clarin, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

Ein Mitglied des britischen Unterhauses, Sir Robert Marney, erhält etwas unangenehmen Besuch auf seinem Landsitz von einem bekannten Bankräuber. Vor 20 Jahren hatte Marney ihm geholfen - allerdings nicht freiwillig. Dieses Mal läuft es ähnlich. Marney muss ihm bei einem Raub unter die Arme greifen, oder seine hübsche Tochter wird Opfer eines "Unfalls". Daraufhin sucht der Politiker Hilfe bei Privatermittler John Gray......zur Filmkritik



Edgar Wallace - Die Schauspieler

Folgende wichtige Schauspieler liehen den Figuren der Edgar Wallace-Filme ihr Gesicht.
Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!



Eddi Arent
geboren am: 5.5.1925
von: Thomas Ays

Eddi Arent: DIE Kultfigur des deutschen Krimis. 2005 wurde der grandiose Komiker 80 Jahre alt. Moviesection gratuliert herzlich zum Geburtstag.
Nachdem der Zweite Weltkrieg endlich sein Ende gefunden hatte, tourte ein junger, aufstrebender Komiker durch deutsche Landen. Sein Name: Eddi Arent. Geboren in Danzig als Gebhardt Arent. Sein Beruf: Kabarettist. Die Zuschauer liebten ihn, seinen Humor, seine Art, seine Mimik ...zur Biographie

Karin Baal
geboren am: 19.9.1940
von: Stefanie Rufle

H.-C. Blumenberg sagte 1981 in einem Interview in "Die Zeit" über die Schauspielerin, die er später für sein Spielfilmdebut "Tausend Augen" engagieren sollte: "Wenn die Schauspielerin Karin Baal eine Szene betritt (...), bin ich von angespannter Neugier. Ich sehe ein Gesicht, das schon viel gesehen hat, sehe eine gewisse Müdigkeit, eine Kraft, die lange gereicht hat und dünner geworden ist, eine große Beherrschung." Karin Baal wurde am 19. September 1940 ...zur Biographie

Grit Böttcher
geboren am: 10.8.1938
von: Stefanie Rufle

Grit Böttcher muss vor ein Publikum – das stand schon in ihrer Jugend fest. Bereits in jungen Jahren trat die Berlinerin als Balletttänzerin auf und arbeitete als Fotomodell. In Sachen berufsorientierter Ausbildung entschied sich Grit schließlich für die Schauspielerei und nahm an einem Institut der traditionsreichen UFA Unterricht. Dort wurde sie von Viktor de Kowa entdeckt, der ihr zu ersten Rollen am Theater verhalf. Parallel zu ihrer ...zur Biographie

Hans Clarin
geboren am: 14.9.1929 gestorben am: 28. 08. 2005
von: Stefanie Rufle

Den meisten von uns ist Hans Clarin als die äußerst markante Stimme des frechen Kobolds "Pumuckl" aus der gleichnamigen Fernsehserie ein Begriff - auch wenn manch einer vielleicht gar nicht weiß, wer der Mann hinter dieser Synchronstimme war. Will man den Schauspieler Hans Clarin charakterisieren, so kann man sicherlich sagen, dass er nicht eben das Gesicht und Aussehen eines großen Helden hatte, ja, böse Stimmen ...zur Biographie

Karin Dor
geboren am: 22.02.1962
von: Stefanie Rufle

Karin Dor zählte in den 60er Jahren zu den populärsten Darstellerinnen des deutschen Unterhaltungskinos. Sie wurde bekannt durch ihre Darstellung der sanften, naiven jungen Frau, des unschuldigen Opfers in deutschen Krimis. Später gelang es ihr aber, diese eindimensionale Typisierung abzulegen, ja, sie entwickelte sich gar zur gefragten Charakterdarstellerin, vor allem durch ihre Rollen in internationalen Filmen....zur Biographie

Heinz Drache
geboren am: 9.2.1923 gestorben am: 03.04.2002
von: Thomas Ays

Heinz Drache: Ein Schauspieler. Geboren wurde Heinz Drache 1923 in Essen als Sohn eines Kaufmanns. Bereits während seiner Schulzeit war er immer wieder auf Bühnen und verschiedenen Aufführungen zu sehen. Nach Beendigung der Schulzeit arbeitete er als Statist am Essener Theater. Der Zweite Weltkrieg machte auch vor Heinz Drache nicht Halt. Er wurde eingezogen und in Nürnberg stationiert. Hier jedoch sollte sich das Leben des ...zur Biographie

Gert Fröbe
geboren am: 25.2.1913 gestorben am: 05.09.1988
von: Stefanie Rufle

"Ich habe mehr als zwanzig Jahre Theater gespielt. Habe in der Provinz angefangen - was viele Kollegen heute als unwürdig bezeichnen. Es muss eben nicht gleich München oder Berlin sein. Als Schauspieler muss man sowas wie eine Persönlichkeit werden. Wenn man auf die Bühne kommt, müssen die Leute sagen - Ah, da kommt jemand! - Dazu muss aber in einem etwas gewachsen sein. Und dazu trägt alles bei: die ...zur Biographie

Joachim Fuchsberger
geboren am: 11.3.1927
von: Thomas Ays

Gefeierter TV und Kinostar und mit Sicherheit ein charismatischer Entertainer: Joachim „Blacky“ Fuchsberger.
Joachim Fuchsberger wurde 1927 als Sohn eines Vertreters in Baden Württembergs Hauptstadt Stuttgart geboren. Nachdem der Zweite Weltkrieg endlich zu Ende war, arbeitete Fuchsberger zunächst als Bergmann und Monteur. 1949 wurde er Werbeleiter bei der Deutschen Bauausstellung in Nürnberg. Ein Jahr später wechselte er als ...zur Biographie

Uschi Glas
geboren am: 02.3.1944
von: Thomas Ays

Uschi Glas, eine deutsche Quotenqueen.
1944 unter dem Namen Helga Ursula Glas geboren, war für die kleine Uschi schnell klar, wohin ihr Leben führen sollte: Schauspielerin wollte sie werden. Nach dem Krieg war das jedoch nicht so einfach. Frei nach dem Motto: „Künstler! Ne, ne!“ machte sie also erst einmal brav ein Praktikum in einem Architekturbüro.
1964 zog sie (glücklicherweise) nach München ...zur Biographie

Klaus Kinski
geboren am: 18.10.1926 gestorben am: 22.11.1991
von: Stefanie Rufle

Klaus Kinski kann sicherlich ganz getrost als das Enfant terrible des internationalen Films bezeichnet werden, als ein Schauspieler, der schon zu Lebzeiten eine Legende war. Der Exzentriker, der oft krank, ausgemergelt und dem Wahnsinn nahe wirkte, gab sich gerne lasziv und ungepflegt. Nie wusste man so recht, ob er in seinen Filmen eine Rolle spielte oder aber eigentlich nur er selber war. Im internationalen Film galt er als einzigartiges ...zur Biographie

Christopher Lee
geboren am: 27.5.1922
von: Melanie Frommholz

Man kann sicherlich ohne Übertreibung sagen, dass Christopher Lee zum Urgestein des Kinos zählt. Der britische Schauspieler wurde bereits 1922 in London geboren und trat erstmals 1947 - nach dem Ende seines Millitärdienstes, er war im 2. Weltkrieg bei der Royal Air Force - für kleine Rollen vor die Kamera. Seinen Durchbruch als Schauspieler feierte Lee mit Filmen wie "Frankensteins Fluch", "Dracula" oder "Der Hund von Baskerville", die mittlerweile ...zur Biographie

Harald Leibnitz
geboren am: 22.4.1926 gestorben am: 21.11.2000
von: Melanie Frommholz

Der 1926 in Wuppertal geborenen Schauspieler Harald Leipnitz kam eher auf Umwegen zur Schauspielerei. Nach der Schule stand erst einmal der Kriegsdienst auf dem Programm. Glücklich heimgekehrt begann Leipnitz zunächst Chemie zu studieren. Die Freundschaft mit einigen Laien-Schauspielern brachte ihn schließlich ans Theater. Er nahm Schauspielunterricht und debütierte schließlich 1948 auf der Theaterbühne seiner ...zur Biographie

Siegfried Lowitz
geboren am: 22.9.1914 gestorben am: 27.06.1999
von: Stefanie Rufle

Trotz seines durchaus vielfältigen Rollenspektrums wird der Schauspieler Siegfried Lowitz seinem Publikum vor allem als seriöser Kriminalbeamter in Erinnerung bleiben. Ob in zahlreichen Edgar Wallace-Krimis oder in Filmen wie "Es geschah am hellichten Tag" (1958) - immer wieder stellte der Mime Inspektoren oder Oberinspektoren dar und das so erfolgreich, dass er von 1977 bis 1985 sozusagen "hauptberuflich" die Rolle des Ermittlers ...zur Biographie

Siegfried Schürenberg
geboren am: 12.1.1900 gestorben am: 31.08.1993
von: Thomas Ays

Siegfried Schürenberg wurde im Jahr 1900 in Nordrhein-Westfalen als Sohn des Schauspielers Emil Wittig und der Opernsängerin Thekla Wittig geboren. Nachdem der Erste Weltkrieg ein Ende gefunden hatte, nahm der talentierte Schauspieler in Berlin Schauspiel-Unterricht. Außerdem entschloss er sich zu dieser Zeit als Siegfried Schürenberg, nicht als Siegfried Wittig, wie er ja eigentlich hieß, aufzutreten. In seiner frühen ...zur Biographie

Horst Tappert
geboren am: 26.5.1923
von: Kathrin Lang

Horst Tappert gehört zu jenen Schauspielern, die ursprünglich ein vollkommen anderes Leben führen wollten. Als Sohn eines Beamten, absolvierte er nach seinem Volksschulabschluss eine kaufmännische Lehre und wurde anschließend als Soldat in die Wehrmacht eingezogen. Nachdem der 2. Weltkrieg für Tappert gut überstanden war, bewarb er sich als Buchhalter an einem Theater und kam so zum ersten Mal mit der Schauspielerei ...zur Biographie

Margot Trooger
geboren am: 2.6.1923 gestorben am: 24.04.1994
von: Thomas Ays

Geboren wurde Margot Trooger im Juni 1923 unter dem Namen Elfriede Schulze in einer Kleinstadt in Thüringen. Nachdem sie ihre Schulzeit erfolgreich hinter sich gebracht hatte, arbeitete sie einige Zeit als Sekretärin in Innsbruck. Dort lernte sie das Theater kennen und lieben und entschloss sich schließlich selbst dazu, auf der Bühne stehen zu wollen.
1945 ging Margot Trooger nach München, erlernte ...zur Biographie

Ingrid van Bergen
geboren am: 15.6.1931
von: Stefanie Rufle

Ingrid van Bergen, die in den 50er und 60er Jahren zu den bedeutendsten deutschsprachigen Schauspielerinnen zählte, kann auf ein sehr bewegtes und wechselhaftes Leben zurückblicken. Die Frau mit dem herben Charme und der rauchigen Stimme wird immer wieder als äußerst gebildete, kommunikative und schlagfertige Persönlichkeit geschildert. Sie hätte sicher alle Aussichten gehabt, eine ähnliche Karriere wie Hildegard Knef oder Lilli Palmer zu machen, ...zur Biographie

Hubert von Meyerinck
geboren am: 23.8.1896 gestorben am: 13.05.1971
von: Thomas Ays

Da haben wir ihn: Den Namen einer deutschen Schauspiellegende: Hubert von Meyerinck.
Hubert Georg Werner Harald von Meyerinck wurde 1896 in Potsdam als Sohn eines Hauptmanns geboren. Im Ersten Weltkrieg diente er ein Jahr, anschließend durfte er aufgrund eines Lungenleidens wieder nach Hause. Danach nahm Hubert von Meyerinck Schauspielunterricht in Berlin. Der Weg war klar: Schauspieler wollte er werden....zur Biographie

Fritz Wepper
geboren am: 17.8.1941
von: Kathrin Lang

Der in München geborene Fritz Wepper ist heute hauptsächlich als Mann an der Seite von Horst Tappert bekannt. In unzähligen Folgen der TV-Serie „Derrick“ war als Assistent des bekannten Inspektors auf unseren Bildschirmen zu sehen. Bevor Wepper jedoch in die Kriminalserie einstieg, hatte er eine kleine Filmkarriere hinter sich. 1955 debütierte er in dem Drama ...zur Biographie

Klausjürgen Wussow
geboren am: 30.4.1929
von: Melanie Frommholz

Für Fernsehdeutschland ist der Schauspieler Klausjürgen Wussow bis heute in erster Linie eines: die fleischgewordenen männliche Artzrolle. Ob als Professor Brinkmann in der legendären Soap „Die Schwarzwaldklinik“ oder auch in der „Klinik unter Palmen“ machte er im weißen Kittel eine gute Figur und ließ Frauenherzen höher schlagen. Seine ....zur Biographie



Edgar Wallace - Die Regisseure

Folgende wichtige Schauspieler liehen den Figuren der Edgar Wallace-Filme ihr Gesicht.
Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!



Harald Reinl
geboren am: 09.07.1908 gestorben am: 09.10.1986
von: Thomas Ays

Eine Traumkarriere: Harald Reinl war mit seinem Herz stets dabei!
1908 als Sohn des Bergrates Ing. Hans Reinl geboren, studierte Harald Reinl, gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Kurt, Jura. Kurt wurde Rechtsanwalt, Harald nicht. 1931 wurde der erstmal, so ganz nebenbei, akademischer Skiweltmeister. ...zur Biographie

Jürgen Roland
geboren am: 25.12.1925 gestorben am: 21.09.2007
von: Thomas Ays

Jürgen Roland wurde als Jürgen Schellack 1925 in der Hansestadt Hamburg geboren.
Ab 1945 verdiente er sich seine Brötchen als Polizeireporter. Nachdem er auch beim NDR Redakteur war, saß er 1958 erstmals auf einem Regiestuhl. Mit der TV-Serie "Stahlnetz" gab er sein Debüt als Regisseur im Fernsehen. Über 20-...zur Biographie

Alfred Vohrer
geboren am: 19.12.1914 gestorben am: 03.02.1986
von: Thomas Ays

Unser Krimiexperte: Alfred Vohrer.
Geboren wurde Alfred Adolf Vohrer 1914 in Stuttgart als Sohn eines Verlagskaufmanns. Nachdem er die Realschule erfolgreich hinter sich gebracht hatte, nahm er Gesangs- und Schauspielunterricht. Bereits als Jugendlicher sang Vohrer Operettenpartien in kleinen Ensembles. ...zur Biographie



Garantiert nicht von Edgar Wallace - Die "neuen" Filme

Folgende Parodien kamen 2004 und 2007 in die deutschen Kinos.




Der Wixxer
Deutschland, 2004
mit Oliver Kalkofe, Bastian Pastewka, Tanja Wenzel, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

In England geht das Grauen um. Sowohl die Unterwelt, wie auch die Polizei wird von einem Phantom terrorisiert, der sich selbst "Der Wixxer" nennt. Nur noch England bester Mann kann den Wahnsinnigen aufhalten: Even Longer. Zusammen mit dem neuen Partner Very Long heftet er sich an die Versen des Irren.......zur Filmkritik

Neues vom Wixxer
Deutschland, 2007
mit Oliver Kalkofe, Bastian Pastewka, Joachim Fuchsberger, u.a.
Filmkritik: Thomas Ays

London, England: Der Wixxer ist zurück, obwohl er eigentlich tot ist, Doch erneut sehen sich die beiden Inspektoren Even Longer und Very Long mit dem verrückten Mörder konfrontiert. Auf einem Friedhof finden die beiden sieben Gräber, die es noch zu füllen gilt. Eines soll Very Long, eines der schönen Adligen-Tochter Victoria Dickham gehören. Long und Longer machen sich auf die Spur und entdecken Schreckliches. Ob die beiden den Wixxer erneut zur Strecke bringen? Und wer mag sich hinter der Maske verbergen. ...zur Filmkritik