Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 09.09.
- Beilight - Biss zum Abend...
- 09.09.
- Black Death
- 09.09.
- Pianomania
- 09.09.
- Rückkehr ans Meer
- 09.09.
- Verlobung auf Umwegen
- 16.09.
- Gregs Tagebuch - Von Idio...
- 16.09.
- Groupies bleiben nicht...
- 16.09.
- Ponyo - Das große Abent...
- 16.09.
- Mammuth
- 16.09.
- Resident Evil: Afterlife
- 16.09.
- The American
- 23.09.
- Dinner für Spinner
- 23.09.
- Eat Pray Love
- 23.09.
- Jud Süss - Film ohne ...
- 23.09.
- The Town
- Zu den Kinostarts
Moviesection.de unterstützt PETA
Team - Profilseite
Kathrin Lang
Name: Kathrin Lang
Jahrgang: 1985
Position: Leitende Redakteurin
Bereich: Kino / DVD, Biographien
Bevorzugte Genres: Bio-Pic, Drama, Komödie, Psycho-Thriller, Love-Story, Tragik-Komödie
Kontakt-Email: 'kathrin.lang (at) moviesection.de'
Moviesection.de-Interview mit 'Kathrin'
Du als Sneak-Gängerin: Gibt es dem Filmgenuss einen
Abbruch, wenn man nicht weiss, was kommt?
Nein überhaupt nicht. Ich finde es ganz wunderbar in die Sneak zu gehen
und mich von dem überraschen zu lassen was da auf mich zukommt. Ich liebe
den Moment in dem der Vorspann gezeigt wird und man grübelnd dasitzt
und überlegt, was nun gleich auf der Leinwand erscheinen wird. Ist es ein
toller Film, dann freut man sich. Ist es ein schlechter Film, so ist es immerhin
ein „kollektives Scheißefinden“ (dieser Ausdruck ist einfach
herrlich passend!), was die Sache wieder erträglicher und meistens sogar
sehr lustig macht.
Du hast „Brokeback Mountain“ mit vier von fünf Punkten
bewertet. Was hat dich gestört?
„Brokeback Mountain“ erzählt eine wunderbare Geschichte über
eine große Liebe, die jedoch zu der damaligen Zeit unter tragischen Umständen
keine Chance hatte. Alles in allem handelt es sich um einen wunderschönen
Film, der leider nur etwas zu lange geraten ist und dadurch viel an seiner tollen
Atmosphäre einbüßen musste. Auch der Schluss lag mir persönlich
nicht. Wahrscheinlich weil die tatsächlichen Umstände, unter denen
homosexuelle Pärchen damals zu leiden hatten, für mich aus heutiger
Sicht nicht mehr ganz nachvollziehbar sind.
Du magst Filme die “nah an der Realität” sind. Ist es
nicht gerade der Sinn der Sache, der Realität im Kino für zwei Stunden
zu entfliehen?
Nein, darin liegt für mich nicht unbedingt der Sinn der Sache. In
erster Linie will ich im Kino unterhalten werden. Was die Frage aufwirft was gute
Unterhaltung für mich ausmacht. Unterhalten fühle ich mich, wenn mich
ein Film packt, mitreißt und berührt. Eine Komödie muss mich zum
Lachen bringen, ein Drama zu Tränen rühren und ein Horrorfilm soll mich
das Fürchten lehren. Ein solch empathisches Verhalten im Kinosessel kann
meines Erachtens am Besten dann stattfinden, wenn ich mich mit dem, was auf der
Leinwand passiert, auf die eine oder andere Weise identifizieren kann. Damit Identifikation
möglich ist, muss der Film aus dem großen Erfahrungspool der „Realität“
schöpfen. Daher wohl auch mein prinzipielles Desinteresse an Science-Fiction-Kino.
Das Einfühlen in kleine grüne Männchen fällt mir schwer, genauso
wie ich mir ein Leben im Weltall oder als Superheld nicht vorstellen kann. Es
berührt mich nicht, da es, zumindest in meinem Horizont, schlicht unrealistisch
ist.
Welchen Einfluss wird die Globalisierung zukünftig auf die Filmindustrie
haben?
Es ist wohl schon heute so, dass vorrangig die kleinen Filmindustrien
unter der Globalisierung leiden. Wer Geld und Mittel hat, der hat die Macht
und überflutet die Welt mit seinen Produktionen. Die meisten Produktionsfirmen,
Verleiher, Kinobetreiber (…) haben Angst vor dem „kleinen“
Film, da er an der Kinokasse mit dem großen Blockbuster nicht mithalten
könnte. So kommt es, dass zahlreiche Filme erst gar nicht in Produktion
gehen, da die Filmförderveranstalten von vorneherein den Geldharn zudrehen
– aus Angst, Sorge und vermutlich auch aus Feigheit. So bleibt kaum mehr Platz
für Experimente, da das konventionelle Kino für alle Beteiligten der
sichere Weg ist.
Nach welchen Kriterien bewertest Du Dokumentationen?
Bei Dokumentationen ist mir in erster Linie der Informationsfluss wichtig.
Eine Doku schaue ich, weil ich mich für ein bestimmtes Thema interessiere
und mehr darüber erfahren möchte. Hauptsächlich sollten die Informationen
wohl neu sein und zudem möglichst reflektiert. Dokumentarregisseure gehen
an diese Aufgabe sehr unterschiedlich heran, weshalb es nun schwierig wird weitere
einheitliche Kriterien aufzuzählen. Während die klassische Doku ebenso
viel Text wie Bild liefert und meist sehr objektiv bleibt, gibt es auch experimentellere
Ansätze - Etwa Dokumentationen, die nur wiedergeben was das Kameraauge
oder das Mikrofon aufnehmen kann und auf einen Kommentar unter Umständen
gänzlich verzichten. Wichtig, egal bei welcher Herangehensweise, erscheint
mir, dass man als Zuschauer einen Mehrgewinn an Wissen für sich mitnehmen
kann und von dem Thema begeistert wurde. Man sollte hinterher unbedingt das
Gefühl haben dem Thema, dem sich der Regisseur gewidmet hat, näher/nahe
gekommen zu sein.
Gibt es einen Film, in dem Du gerne selber mal die Hauptrolle spielen
würdest und warum?
Ach, da fallen mir so einige ein: Ich wäre gerne an Kate Winslets
Stelle in „Titanic“ gewesen oder an Cate Blanchetts in „Der
seltsame Fall des Benjamin Button“. Leonardo DiCaprio und Brad Pitt an
meiner Seite, hätten mir bestimmt gut gestanden ;-)
Was unterscheidet, Deiner Meinung nach, den neuen deutschen Film von
einem amerikanischen Hollywood Blockbuster?
Für mich ist einer der markantsten Unterschiede, dass die deutschen
Filme oftmals sehr viel näher an der Realität dran sind, als so manch
abgesponnenen Hollywoodproduktion. Ich mag Filme die eine Geschichte erzählen,
die so scheint als wäre sie direkt aus dem Leben gegriffen. Solche Filme
findet man in der deutschen Abteilung sehr häufig. Aber auch die Tatsache,
dass es sich eben um das Heimatland handelt spielt für mich eine große
Rolle. Der deutsche Film gibt sich unglaublich viel Mühe und es gibt in
unserem Land zahlreiche talentierte Schauspieler und Regisseure, die nicht selten
auch gute Filme produzieren. Ich finde diese Tatsache sehr unterstützenswert
– vor allem als deutscher Bürger.
Hat sich Dein Filmgeschmack über die Jahre entscheidend verändert?
Entscheidend verändert hat sich mein Filmgeschmack glaube ich
nicht, doch merke ich durchaus, dass ich nach all den Jahren als „Filmfreund“
anspruchsvoller geworden bin. Wer über Jahre hinweg wöchentlich mindestens
einen Film anschaut, der setzt schon bald höhere Maßstäbe an
und ist von vorneherein viel kritischer. Außerdem eröffnen sich einem
durch die enorme Flut an Filmen auch ständig neue Ecken und Winkel, die
man bislang noch nicht für sich entdeckt hat. Schnell stellt man fest,
dass es eigentlich in jedem Genre gute Filme zu finden gibt. Von daher würde
ich sagen: Mein Filmgeschmack ist heute breiter gefächert als noch vor
einigen Jahren.
Glaubst Du, dass auch Sandra Bullock irgendwann das Schicksal aller
alternden Schauspielerinnen in Hollywood ereilen wird, die keine guten Rollen
mehr bekommen?
Ich glaube leider nicht, dass wir in diesem Zusammenhang noch von „irgendwann“
sprechen müssen. Zwar ist die gute Sandra noch immer regelmäßig,
und zumeist auch in guten Rollen in unseren Kinos zu sehen, doch immer häufiger
produziert sie die Filme, in denen sie die Hauptrolle innehat, selbst. Das ist
leider kein gutes Zeichen. Solange ihr das Geld nicht ausgeht, macht ich mir
aber vorerst keine all zu großen Sorgen über ihre weitere Karriere.
Problematisch dürfte es erst dann werden, wenn sie eines Tages tatsächlich
zu alt geworden ist, um noch in einer romantischen Komödie agieren zu können.
Bis dahin dürfte allerdings noch das ein oder andere Jährchen vergehen.
Du hast die meisten Walt Disney Filme geschrieben. Hat sich deine
Sicht auf die Filme im Laufe der Jahre geändert?
Ich finde nach wie vor, dass Walt Disney mit die schönsten Kinderfilme
aller Zeiten produziert hat. Wenn ich an meine Kindheit zurückdenke, dann
erinnere ich mich noch gut daran, wie fasziniert ich vor dem Fernseher saß
und mit den liebevoll gezeichneten Figuren mitgefiebert, -gelitten und –gefühlt
habe. Heute kann ich die Walt Disney-Filme leider nicht mehr mit Kinderaugen
wahrnehmen, glaube aber nach wie vor daran, dass Disney (gerade zu Zeichentrickzeiten)
ganz großes Kino für kleine Filmfreunde gemacht hat.
Diskutierst du gern nach dem Kino die Filme?
Prinzipiell schon. Wenn ich allerdings nach dem Kinogang eine Kritik
schreiben muss, festige ich gerne zunächst mein eigenes Bild von dem Film,
bevor ich mir fremde Meinungen darüber einhole.
“Der Herr der Ringe“ wird oft mit „Harry Potter“
verglichen. Was ist für Dich die eindrucksvollere Fantasygeschichte? Warum?
Bislang hat mich noch keine „Harry Potter“-Verfilmung gänzlich
vom Hocker gehauen. Ganz anders bei der „Herr der Ringe“-Trilogie,
die schlicht fantastisch war. Die beiden zu vergleichen kommt mir dabei eigentlich
nicht in den Sinn. Sicher ist nur, dass Peter Jackson mit „Der Herr der
Ringe“ etwas gelungen ist, das eigentlich nie gelingt: Eine Buchverfilmung
glänzte in hellem Schein auf der Leinwand! Ob wir so was noch einmal erleben
dürfen?
Ein Schauspieler/eine Schauspielerin, die Dir in letzter Zeit sehr
auf der Leinwand fehlt ist?
Kirsten Dunst könnte sich mal wieder blicken lassen. Bislang sieht
es so aus, als ob 2009 ein Kirsten-freies Jahr werden wird. Seit „Elizabethtown“
bin ich ihr absolut verfallen!
Folgend werden alle Filmtipps (alle Filme, die von diesem Redakteur mit 6/5 Punkten bewertet wurden) und alle Filmflops (alle Filme, die von diesem Redakteur mit 1/5 Punkten bewertet wurden) aufgelistet.
Auf der zweiten Detailseite befinden sich alle verfassten Filmkritken / Kritiken zu TV-Serien, sowie alle Schauspieler -und Regisseurbiographien dieses Redakteurs.
Alle Filmtipps von 'Kathrin'
- A beautiful Mind
- Adams Äpfel
- Avatar - Aufbruch nach Pandora
- Barfuss
- Control
- Darjeeling Limited
- Der Club der toten Dichter
- Der freie Wille
- Der Herr der Ringe - Die Gefährten
- Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs
- Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
- Der seltsame Fall des Benjamin Button
- Die Bucht
- Die Farbe Lila
- Die Fremde
- Die Träumer
- Ein ganz gewöhnlicher Jude
- Eiskalte Engel
- Elizabethtown
- Finnischer Tango
- Good Will Hunting
- Grüne Tomaten
- Jenseits der Stille
- Krass
- Lars und die Frauen
- Liebesleben
- Match Point
- Matrix
- Mein Leben ohne mich
- Million Dollar Baby
- Persepolis
- Projekt Gold - Eine deutsche Handball-WM
- Rachels Hochzeit
- Troja
- Verblendung
- Vitus
- Von Löwen und Lämmern
- Walk the Line
- Wenn Träume fliegen lernen
- Wer früher stirbt, ist länger tot
- Wie ein einziger Tag
- Wie im Himmel
- Zeiten des Aufruhrs
Alle Filmflops von 'Kathrin'
- 102 Dalmatiner
- 30 Days Until I'm Famous - In 30 Tagen berühmt
- Abgefahren - Mit Vollgas in die Liebe
- Alf - Der Film
- American Angels - Erben kann so sexy sein!
- American Princess
- Auf Achse (TV-Serie) - Staffel 6
- Balls of Fury
- Bekenntnisse einer Highschool Diva
- Besser als Schule
- Black Christmas
- Cool Money
- Creep
- Dard Divorce
- Der Untergang der Pamir (TV)
- Die Killerhand
- Echte Frauen haben Kurven
- Ein Kater macht Theater
- Faculty - Trau keinem Lehrer!
- Fear of the Dark
- Friedhof der Kuscheltiere 2
- Godzilla
- Guest House Paradiso
- Harte Jungs
- Headless Horseman - Der kopflose Reiter
- Hoffnungslos verliebt
- Hot Chick - Verrückte Hühner
- In the Cut
- Into the Blue 2 - Das goldene Riff
- Joe Dreck
- Knallharte Jungs
- Ladykillers
- Lovewrecked - Liebe über Bord
- Miracle - Ein Engel für Dennis P.
- New York Mom
- Nicht noch ein Teenie Film
- Norbit
- On the Line
- Planet der Affen 2000
- Scream 3
- Sofies Welt
- Street Fighter - Die entscheidende Schlacht
- Super Mario Bros.
- Team America - World Police
- Tell
- Toy Boy
- Waterboy - Der Typ mit dem Wasserschaden
- Werner - Volles Rooäää!!!
- Wie die Karnickel
- Wonderwall - Welt voller Wunder
- Zwölf Runden
Hier geht es zu allen verfassten Filmkritiken / Kritiken zu TV-Serien, sowie zu allen Schauspieler -und Regisseurbiographien dieses Redakteurs.