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Sascha Koch

Name: Sascha Koch
Nickname: 'Sascha'
Jahrgang: 1992
Position: Redakteur
Bereich: DVD, TV-Serien
Bevorzugte Genres: Science-Fiction, Drama
Kontakt-Email: 'sascha.koch (at) moviesection.de'


Moviesection.de-Interview mit 'Sascha'

Du schaust viele Science-Fiction-Serien. Ist das Dein bevorzugtes Genre?
Absolut, ja. Nicht nur bei Serien, sondern auch vorrangig bei Filmen. Es hatte damals alles mit „Star Trek“ angefangen, wobei mich sofort eine große Leidenschaft für diese Art von Fernsehen und Film gepackt hat. Dieses „to boldly go, where no man has gone before“ passte genau zu meiner Vorstellung von Unterhaltung und der Welt, in der wir einmal leben sollten. So hat „Star Trek“ auch ein Stück weit meine Kindheit und Jugend, auf wohl sehr positive Art und Weise, geprägt. Von „Star Trek“ war der Sprung zu anderen Science-Fiction Produktionen nicht mehr weit. „Stargate“ oder „Battlestar Galactica“ sind ebenfalls geniale Sci-Fi Franchise, nur um einmal zwei zu nennen.

Hast Du eine absolute Lieblingsserie?
Ja, hat das nicht jeder? Meine absolute Lieblingsserie im Sci-Fi Genre ist „Stargate Atlantis“ und außerhalb der Science-Fiction ganz klar „Boston Legal“. Für mich definiert sich eine Lieblingsserie dadurch, dass man sie so oft schauen kann, wie man will, und sie immer noch so viel Spaß macht, wie beim ersten Mal. „Boston Legal“ und „Stargate Atlantis“ kann ich immer wieder sehen und es ist immer wieder genial.

Welche TV-Serie wurde für Dich absolut zu unrecht eingestellt?
Oh Gott, da gibt es so viele. Letztendlich findet der Zuschauer so gut wie jede Absetzung ungerechtfertigt. Aber meistens hat es ja gute Gründe. Meistens, aber nicht immer. Absolut ungerechtfertigt hielt ich damals die Absetzung von „Firefly“, „Stargate Atlantis“ oder auch „Enterprise“. Hier hätte es meiner Meinung nach noch die ein oder andere Staffel mehr geben müssen. Aber das ist halt die große Unbekannte bei TV-Serien. Jedes Jahr muss man auf die Quoten schauen und mitfiebern, ob der Sender seine Serie verlängert. Aber eine Absetzung ist nur halb so schlimm, wenn die Serie auch ein Ende findet. Wenn dies allerdings nicht der Fall ist, kann man sich schon mal mächtig ärgern.

Magst Du TV-Serien tatsächlich lieber als Kinofilme?
Ja, meine DVD Sammlung umfasst mittlerweile ein Duzend verschiedener Serien, aber nur zwei oder drei Filme. Trotzdem sehe ich auch mal ebenso gerne einen Film, wobei ich mich allerdings meist auf die großen Blockbuster beschränke.

Was macht für Dich den besonderen Reiz am Serienformat aus?
Nun, bei einem Kinofilm hat man in der Regel zwei Stunden lang mehr oder weniger gute Unterhaltung. Bei einer Serie sind es ungefähr 15 Stunden. Charaktere, Handlungen und Spannung kann sich über einen viel weiteren Zeitraum entwickeln und lässt einen als Zuschauer mehr teilhaben, als ein Film. Die Bindung zwischen Charakteren und Zuschauern ist stärker, so wie die Identifizierung mit dem Format.

Hast Du eine absolute Hass-Serie?
Es gibt natürlich Serien, die man weniger mag. Aber eine Hass-Serie habe ich jetzt nicht direkt. Vielleicht empfinde ich eine kleine Abneigung gegen „Star Wars“, was wohl an dem, bei Fans weit verbreiteten, SW-ST Konkurrenzdenken liegt, aber das ist ja auch keine Serie.

Würdest Du sagen, dass in einer TV-Serie eine Fehlbesetzung das komplette Format kaputt machen kann?
Ja, sicher. Das kann auch mitten in der Serie passieren. Wir haben es bei „Stargate SG-1“ gesehen, als der geniale Richard Dean Anderson ging und ihn Ben Browder ersetzte. Dabei war Browder vielleicht gar nicht mal so schlecht, aber er war eben kein Richard Dean Anderson. Zwei Staffeln später war die Serie vorbei. Oder auch bei „Eleventh Hour“, wo mich die Charaktere und Schauspieler so gelangweilt haben, dass ich schon nach einigen Episoden wieder aufhörte diese Produktion, die immerhin von Jerry Bruckheimer war, zu sehen.
Auf jeden Fall kann eine falsche Besetzung oder ein Darstellerwechsel eine Serie kaputt machen.

Du hast Dich für Moviesection auch mit dem kommenden TV-Serien-Importen befasst. Was ist Dein Geheimtipp für 2010?
2010 kommen zweifellos unglaublich viele viel versprechende Formate. Für mich persönlich ist dabei als Fan vorrangig „Stargate Universe“, „Caprica“ und „Sanctuary“ interessant. Aber auch Serien wie „Flash Forward“, „Southland“, „V“, „Castle“ und „NCIS: Los Angeles“ werden meinen Erwartungen nach gute Unterhaltung bieten können. Außerdem darf man auch nicht die Tom Hanks/Steven Spielberg Mega-Produktion „The Pacific“ vergessen, die auf jeden Fall sehenswert sein wird.
Doch neben den neuen Serien kommen ja auch wieder die neuen Staffeln der bereits laufenden Serien nach Deutschland, wo ebenfalls viel sehenswerter Stoff dabei ist.
Der Tisch ist für Serienfans 2010 also so reichlich gedeckt, wie lange nicht mehr. Man könnte schon fast den Überblick verlieren. Mein Tipp ist also, immer ein Auge auf die Programmzeitschrift gerichtet zu haben, damit man keinen Serienstart, den man sehen will, verpasst – Dieses Jahr könnte man es sonst bitter bereuen.

Gibt es einen Schauspieler, den Du egal in welcher Rolle, immer genial findest?
Nathan Fillion wäre so ein Schauspieler. Egal ob in „Firefly“, „Serenity“, „Castle“ oder in einem Gastauftritt bei „Lost“. Der Mann hat immer einen unglaublichen Charme und Charisma, sodass man ihm in seinen Figuren immer sehr gerne zusieht. Im Filmbereich ist dieser jemand Will Smith für mich. Dieser Schauspieler kann machen was er will, es wird meistens genial. Bei Will Smith hat man fast schon eine Qualitätsgarantie, was sich natürlich auch im Umsatz seiner Filme, zu recht, niederschlägt.

Würdest du dich selbst als absoluten "Trekkie" bezeichnen?
Einen „Star Trek“ Fan bezeichnet man allgemein hin als „Trekkie“. Deswegen ja, ich denke schon, dass ich ein „Trekkie“ bin. Wobei es natürlich auch da unterschiedliche Grade der Ausprägung gibt. Ich gehe weder auf Conventions, noch trage ich Kostüme oder sammle Autogrammkarten. Das sind dann doch eher die Hardcore-Fans. Mir selber reicht es aus, „Star Trek“ zu gucken und mich davon begeistern zu lassen, was ich sehe.

Verlierst du denn bei all dem Science-Fiction und dem Herumwandeln in fernen Galaxien (Star Trek, Stargate Atlantis, Stargate SG-1...) nie den Überblick, was wo gerade geschieht?
Das gilt wohl nicht nur für Sci-Fi, sondern für meine Serienleidenschaft im Allgemeinen. Es gibt Monate, in denen sehe ich mir die Episoden aus bis zu sieben oder acht verschiedenen Serien an - die TV-Ausstrahlungen nicht mitgezählt. Da würden wohl viele schnell den Überblick verlieren. Mir persönlich bereitet es keinerlei Schwierigkeiten. Solange man eine Serie toll findet, verliert man sowieso nicht den Anschluss. Und sollte dies dann doch mal vorkommen, finde ich mich schnell wieder in die Handlung ein. Für mich ist mangelnder Überblick also eigentlich kein Problem.

Wann genau wurde Deine Leidenschaft für Science Fiction „geboren“? Gab es sozusagen ein „Schlüsselerlebnis“ oder bist Du einfach so peu à peu „reingerutscht“?
Schwer zu sagen, das ich lange her. Es war wohl der Film „Star Trek: Treffen der Generationen“, den ich mir mit meinem Vater damals angesehen habe, der mich in diese Welt entführt hat. Von der ersten Sekunde an verspürte ich eine unglaubliche Faszination für diese Art von Unterhaltung. Als eines abends dann der Pilotfilm zu „Star Trek: The next Generation“ im Fernsehen lief, den ich mir ebenfalls mit meinem Vater ansah, flammte das natürlich sofort wieder auf. Von dort an sah ich mir die täglichen TV Ausstrahlungen auf Kabeleins an. Bald entdeckte ich „Deep Space Nine“ und „Voyager“ auf Sat1 und so nahm die Sache ihren Lauf.

Welche war Deine erste Serie, die Du komplett gesehen hattest?
Das war „Star Trek: The next Generation“.

Hast du einfach ein ungewöhnliches Gedächtnis oder wie kannst Du Dir die Namen und Schauspieler all dieser Serien merken?
Nun, das ist auch nichts anderes als die Namen der Filmschauspieler, die sicher auch in Hülle und Fülle in den Köpfen der anderen Redakteure hier gespeichert sind. Ich habe meinen Fokus eben nur mehr auf die Serienschauspieler gerichtet. Ich glaube aber nicht, dass ich mir dabei mehr Namen merken müsste, als es bei Filmen der Fall ist. Wobei ich mich natürlich auch filmtechnisch auf dem Laufenden halte.
Das Schöne bei Serien ist jedoch, dass du viele Schauspieler oft in Gastauftritten in anderen Serien, meist ganz unverhofft, entdeckst. Das ist natürlich jedes Mal eine nette Überraschung und man freut sich auch ein wenig, dass jetzt der Star einer ganz anderen Serie plötzlich in dieser Episode auftaucht.
Was ich sowieso viel angenehmer an Serienstars finde ist, dass es in der Regel nicht so einen Starkult um sie gibt. Man nimmt diese Schauspieler als Schauspieler wahr und hat nicht dauernd irgendwelche Skandale und Ausrutscher im Kopf. Serienschauspieler gehen auf Conventions, wenn sie sich den Fans zeigen wollen, und geben nur das von ihrem Privatleben preis, was sie selber auch wirklich wollen. Ansonsten zählt einfach nur die Leistung, die du als Darsteller bringst.

Findest du William Shatner als Danny Crane besser als in seinen Rollen in „Star Trek“?
Schauspielerisch auf jeden Fall. Aber trotzdem wird Captain James T. Kirk immer die Rolle seines Lebens sein und bleiben. Wie er sich aber als Denny Crane in der Schauspielerei zurückgemeldet hat, ist schon sehr beeindruckend. Dabei ist Denny Crane wohl der Charakter, zu dem der Mensch Shatner die meiste Verbindung hat. Das hat er auch selbst des öfteren gesagt. Shatner ist Denny Crane und Denny Crane ist Shatner. Wahrscheinlich ist es die Ähnlichkeit, die hier Schauspieler und Figur haben, die Shatner diese Rolle so genial spielen lässt.

Könntest Du Dir nicht vorstellen, dass Dich auch ein Buch einmal so fesseln könnte wie eine Serie oder ein Film? Oder ist Lesen so gar nichts für Dich und wenn nein, warum?
Lesen ist nicht wirklich was für mich. Warum? Ich weiß es selber nicht. Es gibt eben Sachen die einem liegen und faszinieren, und anderes eben nicht. Es gibt schließlich auch viele Menschen, die nur lesen und niemals Fern sehen. Jeder hat halt das Medium, was am besten zu ihm passt.

Könntest Du Dir vorstellen, auch ein Drehbuch für eine Serie schreiben zu können? Hättest Du die Fantasie dafür?
Vor allem wenn man voll in einer Serie drin steckt, womöglich Fan ist und dann etwas geschieht, dass man überhaupt nicht gut heißt, würde man sicher öfter mal gerne in die USA fliegen, den Autoren ihre Drehbücher links und rechts um die Ohren hauen und ein eigenes Konzept auf den Tisch knallen. Ideen und Vorstellungen hätten wohl also viele Zuschauer und Fans, doch ob man es auch umsetzten kann, das ist eben die Frage. Vielleicht werde ich ja eines Tages unter die Drehbuchautoren gehen und meine eigene Serie schreiben, aber im Moment wohl eher nicht. Aber man kann ja nie wissen.



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