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Special
Superman vs. Batman

Superman vs. Batman - Comeback zweier Superhelden.
Anlässlich des Kinostarts von "Superman Returns" nimmt
Moviesection die beiden Heros unter die Lupe. Welcher Streifen taugt mehr?
Christopher Reeve
war ganze 4 Mal
Superman.
Sind wir ehrlich: Batman hat im Vorfeld einfach die besseren Karten. Der charismatische Anti-Held, der gänzlich ohne Superkräfte auskommt, kommt glaubwürdiger daher, als der Mann aus Stahl. Dennoch: Auch Superman hat eine würdige Auferstehung verdient. Christopher Reeve, der 2004 starb, drehte erfolgreich 4 Teile ab und wurde unweigerlich zum Gesicht des stählernen Blitzes. Nachdem Reeve schwer verunglückte und herauskam, dass der Mime nie wieder würde gehen können, war wohl auch für die sonst wenig rücksichtsvolle Traumfabrik Hollywood klar, dass auch Superman damit erst einmal aus dem Rampenlicht verschwinden würde. Undenkbar, ja geschmacklos geradezu wäre es gewesen, einen anderen Schauspieler zu besetzen. 2004 schloss der einstige Superman für immer die Augen. Jetzt, zwei Jahre später, bringt Warner Bros. einen neuen, jungen Superman in unsere Kinos. Mit Brandon Routh in der Hauptrolle ein durchaus gewagtes Unternehmen, ist der Schauspieler doch durch keine besonderen Leistungen bisher in Erscheinung getreten. Oder wird er deshalb vielleicht gerade erfolgreich? Schließlich war auch Reeve keine Hollywood-Schauspiel-Ikone, bevor Superman kam.
Keaton streifte '89
& '92 das dunkle
Batman-Cape über.
Batman hingegen hat eine ganz andere Geschichte. Nicht wie bei dem Mann mit dem roten Cape gaben sich hier verschiedene Hollywood-Schauspieler die Klinke in die Hand. Und das war nicht nur bei der Titelrolle so, sondern auch in den Nebenrollen und hinter der Kamera. Tim Burton inszenierte mit Michael Keaton "Batman" und "Batmans Rückkehr" in einer sensationell passenden Art und Weise. Mit Jack Nichsolson als Joker konnte sowieso nichts mehr schief gehen. Die beiden Teile legten den Grundstein für eine erfolgreiche Kinokarriere des dunklen Ritters. Doch dann trat Joel Schumacher auf den Plan und das Projekt stürzte ab. Der Regisseur verheizte die Figur und damit natürlich auch die Filme und tauchte die einst dunkle Figur in Neonlichter. Fans schrieen auf, als "Batman Forever" und "Batman und Robin" in die Kinos kamen, und, ganz nebenbei, mit Val Kilmer und George Clooney so schlecht wie nie zuvor besetzt wurden. Außer Frage steht, warum nach dem 4. Teil der Batman-Reihe auch der dunkle Ritter von der Leinwand verschwand. Beide DC-Comichelden mussten das Feld für andere Heros räumen. Spider-Man, die Fantastic Four, Blade, X-Men, Electra, Hulk, Daredevil, Catwoman und Hellboy versuchten, mehr oder weniger erfolgreich, die Leinwände für sich zu erobern.
2005 durfte dann
Charaktermime
Christian Bale ran
2005 jedoch brach ein neues Zeitalter für Comicverfilmungen und ihre Fans an. Bereits im Vorfeld wurde heftigst diskutiert, in wie weit Christian Bale und Regisseur Christopher Nolan ihren "Batman Begins" neu erfinden würden. Skeptisch durfte man als Fan durchaus sein, Schumacher hat ja hier einiges zerstört. Als der Streifen dann in die Kinos kam, waren nicht nur eingefleischte Anhänger des dunklen Ritters begeistert, sondern auch jene, die sich Bale in der Titelrolle so gar nicht vorstellen konnten. 2008 kommt "Batman: The Dark Knight", erneut mit dem Gespann des ersten Teils in die Kinos und: mit einem kleinen, feinen Detail: Heath Ledger als Joker. Wer hätte das gedacht?
Doch wir sind nun hier, im Jahr 2006. In diesem Jahr will erst einmal
der stählerne Blitz sein Comeback feiern. Chancen dazu hat er ja durchaus.
Mit dem namenhaften Regisseur Bryan Singer, der für dieses Projekt tragischerweise
sogar "X-Men III" verließ, wird "Superman Returns"
hoffentlich richtig punkten können.
Brandon Routh ist
der neue Superman.
Welcher Streifen taugt nun mehr? Diese Frage lässt sich leider von unserer
Seite aus nicht abschließend beantworten, denn jeder Film konnte uns auf
seine Weise überzeugen. "Batman Begins", der dunkle Ritter, der
zurückkehrt und uns zeigt, das es eben Filmemacher gibt, die es durchaus
schaffen, ihn in Szene zu setzen, und "Superman Returns", dem die
Pause von der Leinwand wirklich gut getan hat und mit einem jungen, frischen
Gesicht zurück ins Kino kommt.
Moviesection.de-Fazit: "Superman Returns" & "Batman
Begins": Diese Filme sind gelobtes Land für Comic-Fans!
Querverweise:
Hier kommt Ihr zu den Filmkritiken von:
Superman
Superman II - Allein
gegen Alle
Superman III -
Der stählernde Blitz
Superman IV - Die
Welt am Abgrund
Superman Returns
Batman
Batmans Rückkehr
Batman Forever
Batman & Robin
Batman Begins
The Dark Knight