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"Tatort" - Die erfolgreichste Krimi-Reihe Deutschlands
Lena Odenthal ist die dienstälteste Ermittlerin der "Tatort"-Reihe und bringt bereits seit 1989 die bösen Buben ins Kittchen. Seit 1996 ist Mario Kopper als ihr Kollege an ihrer Seite. Gespielt werden diese beiden kernigen Ermittler von Ulrike Folkerts und Andreas Hoppe. Anlässlich unseres "Tatort"-Specials traf Moviesection.de die beiden Schauspieler in Berlin zum Interview und stellt zudem alle Fälle dieses Teams vor.
Interview
"Segen und Fluch zugleich."
Die beiden TATORT-Kommissare Ulrike Folkerts und Andreas Hoppe im Gespräch mit Moviesection.de
Moviesection.de: Wie oft wurden Sie eigentlich schon gefragt, wie viel Lena Odenthal in Ihnen steckt und umgekehrt?
Ulrike Folkerts: Ungefähr 346 Mal. Ich denk’ mir aber immer eine neue Antwort aus. (grinst)
Moviesection.de: 55 Fälle als Tatort-Kommissarin. Hätten Sie das Anfang der 90er Jahre gedacht?
Ulrike Folkerts: Definitiv nicht! Ich dachte, dass das die Tür zur großen Schauspielerkarriere wäre und die Türen zu Film, Theater, Fernsehen würden mir weiterhin offenstehen und ich tanze auf den unterschiedlichsten Bühnen. Pustekuchen! Es war eine riesen Chance und es ist nach wie vor ein ganz tolles Format, wie ich finde. Dieser 90-Minuten-Krimi am Sonntagabend ist Kult in Deutschland. Ich kenne so viele Leute, die Sonntags vor der Glotze hängen, die man nicht anrufen, nicht stören darf. Und auch ich bin ja damit selbst groß geworden. TATORT gab es schon, da war ich noch weit davon entfernt, Schauspielerin zu werden. Dass alles heute so ist, ist Fluch und Segen zugleich. Die Kommissare haften an uns und das behindert natürlich auch das Besetztwerden in anderen Rollen. Wenn da kein mutiger Regisseur, Produzent oder Theatermensch in Entscheidungspositionen sitzt, hat man keine Chance. Viele denken an den Zuschauer, der unsere Gesichter aus dem TATORT kennt. Da hat man natürlich an entsprechender Stelle schon Angst, uns zu verwechseln, aber ich bin Schauspielerin, keine TATORT-Kommissarin. Ich wollte aber nie Lena Odenthal für andere Rollen aufgeben müssen. Dazu mache ich das einfach auch zu gerne und gerade sich als erste Frau nach Nicole Heesters in dieser Männerriege durchzusetzen, macht mich stolz. Heute sind Frauen in diesen Rollen ja auch ganz normal.
Moviesection.de: Nach 800 Folgen TATORT lief sich dieses Format noch immer nicht tot. Woran glauben Sie, liegt das?
Ulrike Folkerts: Ich glaube das Konzept mit diesem speziellen Sonntagabend und dem darauffolgenden Gesprächsthema am nächsten Morgen auf der Arbeit, hat sich durchgesetzt und ist auch nicht aus der Mode gekommen. Krimis funktionieren einfach.
Moviesection.de: ...die müssen wiederrum eine gewisse Qualität haben, damit sie funktionieren, oder?
Ulrike Folkerts: Es wird ja ordentlich gemeckert, wenn ein TATORT mal nicht so gut ist.
Andreas Hoppe: Es gibt ja auch massive Unterschiede – auch bei uns. Es gibt gute und schlechte TATORTE. Ich sag’ ganz ehrlich: Mich wundert es manchmal! Aber wenn man sich in der Fernsehlandschaft umschaut, wundert es wieder nicht. Ich finde es auch sehr viel im Moment. Im Prinzip kann man jede Woche, jeden Tag TATORT schauen. Ob das nicht zu viel ist und auf Dauer funktioniert? Ich weiß es nicht. Mir gefallen auch die skandinavischen Krimis im Ersten. Die sind großartig!
Ulrike Folkerts: Es ist auf jeden Fall eine sehr interessante Entwicklung – auch mit den ständig neuen Besetzungen an verschiedenen Standorten. Da wird ja momentan ganz hoch gepokert und Kinohelden in den TATORT gequetscht. Ob es funktioniert und warum man das macht verstehe ich eigentlich auch nicht.
Moviesection.de: Wenn man so lange Zeit mit einer Figur verbringt, hat man da auch Mitspracherecht, wenn es um Entwicklungen innerhalb des Charakters geht?
Ulrike Folkerts: Wir diskutieren und kümmern uns, aber das findet sich nicht immer 1 zu 1 wieder in dem Buch, was gerade verfilmt wird. Da gibt es Redaktionssitzungen und Buchbetreuungen, die ohne uns stattfinden und das ist auch bewusst so gewählt. Wir dürfen natürlich Vorschläge machen und Ideen einbringen oder uns wünschen, dass bestimmte Dinge erhalten bleiben. Manchmal steht zum Beispiel einfach meine Katze nicht im Buch. Es gibt aber Autoren, denen fällt zu einer Katze was ein und es gibt welche, denen nichts einfällt. Da sitzt sie halt angeblich auf dem Tisch oder liegt in der Ecke und schläft. Das machen nun mal Katzen nicht vor der Kamera. Oder Koppers Fiat, der ja auch ganz wichtig ist, wird vergessen. Und so etwas geht gar nicht, es gehört nun mal zu der Figur.
Andreas Hoppe: Ich würde ja gerne die TATORTE sehen, die wir teilweise in den Drehpausen gesponnen haben. Ich glaube, die wären ziemlich legendär. Ich glaube, dass da der Weg zwischen der Fantasie des Schauspielers und der Realität des Autors oder Redakteurs manchmal vollkommen unterschiedlich ist. Ich würde da manchmal gerne mehr Platz haben. Wir beide letztendlich. Wir haben da oft schon tolle Ideen gehabt.
Ulrike Folkerts: Es gibt natürlich auch für dieses Format ganz bestimmte Regeln. Es muss ne Leiche geben nach zehn Minuten zum Beispiel, und so weiter... Es ist da manchmal nicht einfach für neue Autoren, frei, frisch und fröhlich eine Geschichte zu erfinden. Gestandene Autoren schaffen das natürlich, die kennen sich mit dem Genre aus.
Andreas Hoppe: Autoren, die bisher nur für kleine Produktionen gearbeitet haben und plötzlich in einen solchen Betrieb kommen und die Wege noch einmal ganz anders sind und viel mehr Leute mitsprechen, ich glaube, dass das für die manchmal ganz schön schwierig ist.
Moviesection.de: Welche eigenen TATORTE sind Ihnen denn im Gedächtnis geblieben?
Ulrike Folkerts: „Die Zärtlichkeit des Monsters“ zum Beispiel, aber auch „Der kalte Tod“, der erste Fall mit meinem neuen Kollegen hier.
Andreas Hoppe: „Schrott und Todschlag“ finde ich nach wie vor super. Frauen und Autofahren sag’ ich da nur.
Ulrike Folkerts: Ja, so war das! Wenn es um Menschenleben geht, kennt Lena eben kein Pardon (lacht).
Andreas Hoppe: Grundsätzlich finde ich die TATORTE, die Lars Montag inszeniert hat, sehr sehenswert.
Ulrike Folkerts: Genau! „Sterben für die Erben“ mit diesem morbiden Hotel der 70er Jahre! Großartig! Da hat die Autorin Dorothee Schoen , die ja auch eine sehr gute Autorin ist, ein Tabu im TATORT gebrochen.
Andreas Hoppe: Oder „Hauch des Todes“ – genial!
Moviesection.de: Der TATORT ist ja auch für junge Schauspieler immer wieder eine wichtige Plattform, um auf sich aufmerksam zu machen. Sind da junge Kollegen im Gedächtnis geblieben?
Andreas Hoppe: Ich find es ja heute super, dass Herr Schweighöfer mal bei uns war.
Ulrike Folkerts: Ja oder Jürgen Vogel – gleich zwei Mal. In „Flashback“ und „Rendezvous“.
Andreas Hoppe: Denis Moschitto in „Romeo und Julia“.
Ulrike Folkerts: Julia Hummer in „Die kleine Zeugin“ oder Lena Lauzemis in „Gewaltfieber“. Ja, wir hatten schon tolle junge Schauspieler bei uns.
Moviesection.de: Gibt es so etwas, wie Alltag beim TATORT-Dreh?
Ulrike Folkerts: Auf jeden Fall. Die Maskenabteilung zum Beispiel betreut uns seit 20 Jahren. Das ist dort wie Familie und zu merken, dass sich nichts verändert, ist beruhigend.
Andreas Hoppe: Gerade, wenn man bei anderen Produktionen mitwirkt und dann nach einem halb-, oder dreiviertel Jahr wieder zum TATORT zurückkehrt, dann ist das schon immer wieder schön. Ein schöner Alltag. Vor allem, wenn man nach längerer Zeit in Berlin wieder in Baden-Baden landet, braucht man schon ein paar Tage, bis man sich akklimatisiert hat.
Ulrike Folkerts: Im Moment kämpfen wir auch alle darum, dass wir wieder mehr in Ludwigshafen drehen. Durch die Sparmaßnahmen ist man gezwungen, drei Tage in Ludwigshafen Außenaufnahmen zu drehen und der Rest wird dann dazu geschummelt. Ich finde das so schade, weil Ludwigshafen so schön und gleichzeitig zu speziell ist.
Moviesection.de: Der letzte TATORT „Tödliche Häppchen“ war ja ganz schön eklig. Sie sind ja schon Vegetarierin, richtig?
Ulrike Folkerts: Zeitweise. Manchmal habe ich Appetit auf ein schönes Stück Fleisch. Ich habe ein paar gute Quellen, wo man gut Fleisch einkaufen kann.
Andreas Hoppe: Ich bin auch kein Vegetarier – auch wenn das diverse Medien nach der Ausstrahlung behauptet haben. Es ist dann schon lustig, wenn mich Freunde aus dem Süden anrufen und mich fragen, ob das stimmen würde, dass ich jetzt Vegetarier wäre, wo wir doch letztens erst gegrillt haben?
Moviesection.de: Deshalb die Frage, nur die Antwort von Frau Folkerts war falsch...
Ulrike Folkerts: (grinst)
Andreas Hoppe: Ich habe in einem Interview lediglich gesagt, dass ich keine Lust darauf hatte, in der Kantine Fleisch zu essen, nachdem beim Dreh den ganzen Tag totes Fleisch um einen herum lag. Deshalb hab ich gesagt, dass ich in dieser Zeit wenig Fleisch gegessen habe.
Ulrike Folkerts: Kopper könnte Vegetarier werden...
Andreas Hoppe: Ja, aber Hoppe nicht.
Moviesection.de: Auf Recherchewegen sind wir im Vorfeld auf so bezeichnende, wie erschreckende Headlines wie: „Lesbische Ulrike Folkerts (TATORT): Heiße Sex-Szenen mit einem Mann!“ gestoßen. Passiert Ihnen so was öfter, dass sie auf Dinge, die so unerheblich für ihren Beruf sind, reduziert werden?
Ulrike Folkerts: Na, hier werden ja Dinge vermischt. Ich bin lesbisch, Lena Odenthal ist eine heterosexuell orientiere Frau, die gerne mal mit einem Mann ins Bett geht, wenn sie überhaupt die Gelegenheit dazu hat. Das ist ne Rolle! Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun! Bei der entsprechenden Presse, die Lust auf solche Schlagzeilen hat, da muss man das eben aushalten. Du kannst die tollsten Rollen spielen und Theater noch und nöcher machen, gegen dieses Stigma kommst Du nicht an. Das ist mühsam, passiert jetzt aber schon weniger.
Andreas Hoppe: Ich könnte mich in der nächsten Talkshow ja auch mal outen, dass ich auf Frauen stehe...
Moviesection.de: In dem Zusammenhang: Warum ist Lena Odenthal eigentlich nicht lesbisch?
Ulrike Folkerts: Ich wollte das nie. Das wäre viel zu nah an meiner privaten Person. Eine lesbische Kommissarin ist sicher eine interessante Variante, macht aber kein Sender erstaunlicherweise. Es wurde auch von anderer Seite nie vorgeschlagen, dass Lena Odenthal lesbisch sein sollte. Ne ne, da stehen die gar nicht drauf. Ganz im Gegenteil, eher: „Lass mal die Haare wachsen!“
Moviesection.de: ...und es sieht so gut aus!
Ulrike Folkerts: Dankeschön! Klar, damals war das genau richtig mit den kurzen Haaren. Es war richtig und wichtig für die Figur und auch die hat sich im Laufe der Zeit eben auch weiterentwickelt. Das ist meine Spielwiese geworden, mich schauspielerisch irgendwie auszuprobieren. Wichtig ist, dass die Authentizität stimmt und dass diese Frau aneckt und ihren eigenen Willen und Kopf hat. Heute macht sie dies alles eben mit einer größeren Souveränität. Früher ging sie eben öfter mit dem Kopf durch die Wand. Im Grunde sind diese beiden Figuren zwei tragische Menschen. Die wohnen zusammen, haben keine Familie. Das einzige, was es gibt ist eine Katze! Wie einsam ist das denn? Eigentlich eine tragische Geschichte, aber dafür ist auch kein Platz. Wir müssen Fälle lösen! Es wurde anderer Orts ja schon versucht, dass Kommissare Kinder kriegen oder haben und funktioniert das immer? Ich finde eher mittelprächtig...
Andreas Hoppe: Das ist ja auch nie der Hauptteil, deshalb kann das ja auch nicht 100%ig funktionieren, aber das sind zumindest Farben.
Moviesection.de: Um noch einmal auf die Medien zurückzukommen. Gerade wenn man sich sozial und gesellschaftlich engagiert, braucht man aber genau diese Medien wieder, oder?!
Ulrike Folkerts: Das ist ganz unterschiedlich. Es gibt soziale Projekte, die brauchen uns als Multiplikator, um in der Gesellschaft die Aufmerksamkeit zu bekommen. Die rufen uns an und fragen nach Schirmherrschaft oder ähnlichem. Soziales Engagement verstehe ich aber anders. Ich engagiere mich im Kleinen und da will ich keine Presse dabeihaben. Ich brauche da keine Aufmerksamkeit. Ich mache das hier in Berlin mit Kindern aus der Gegend und will nicht, dass mir die Presse dabei ständig zusieht. Ich kann nur Dinge 100%ig machen, hinter denen ich voll und ganz stehe und wofür ich auch meinen Einsatz zeige. Ich will dann in den Kosovo fahren und Landminenopfer besuchen, wenn ich mich dafür einsetze und nicht nur mein Foto neben einem Artikel gedruckt sehen.
Moviesection.de: Wenn der TATORT gesellschaftliche oder soziale Missstände aufgreift und etwas zu verändern versucht, glauben Sie, dass er das auch schafft?
Ulrike Folkerts: Zumindest werden Gespräche in Gang gesetzt. Bewirken, verändern? Glaube ich nicht. Manchmal war es ja so, dass Anne Will im Anschluss noch einmal über das Thema des gesendeten TATORTS mit Gästen weiter über zum Beispiel Sterbehilfe gesprochen hat. Dann wird das natürlich zu einem riesen Thema. Das muss aber nicht immer so sein. TATORT darf sich da auch nicht so instrumentalisieren lassen.
Andreas Hoppe: TATORT darf auch einfach nur mal Selbstzweck sein.
Moviesection.de: Als Sie zum TATORT gekommen sind, gab es Lena Odenthal schon eine Weile. Waren Sie ein Fan?
Andreas Hoppe: Ich habe schon immer wieder geschaut, weil wir uns ja vorher schon kannten (wir haben ja zusammen Schauspiel studiert). Ich habe zwar nicht regelmäßig reingeschalten, aber wenn, dann war das schon etwas Besonderes, weil ich auch damit aufgewachsen bin. Als ich dann gefragt wurde, selbst einen Kommissar zu spielen, dann war das schon „WOW!“
Moviesection.de: Waren die ersten Dreharbeiten dann sehr aufregend?
Andreas Hoppe: Ich war furchtbar nervös und hibbelig! Es war aber eben auch sehr vertraut, weil wir uns eben schon vorher kannten. Neu und aufregend zugleich!
Moviesection.de: Schauen Sie auch privat TATORT?
Andreas Hoppe: Ja, schon ab und zu.
Ulrike Folkerts: ...auch aus dem Interesse heraus, herauszufinden, was die Kollegen denn so machen und was sie dürfen, wo sie sich rantrauen. Sind die anderen actionreicher, spannender oder wie bekommen sie das hin, die Kommissarfiguren weiterzuentwickeln, usw. Es interessiert mich, wie sie mit ihren Figuren umzugehen und wie sie es schaffen, in dieser TATORT-Landschaft zu bestehen.
Moviesection.de: Als wir mit den MÜNCHNER-TATORT-Kommissaren durch München gelaufen sind, hieß es ganz oft: „Jaja, ich fahr gleich weg!“ oder ähnliches. Passiert Ihnen das auch?
Andreas Hoppe: Ich werde oft gefragt, wo Frau Odenthal ist. Ich sag’ dann immer, dass ich schon groß bin und auch alleine weg darf.
Ulrike Folkerts: Manchmal ist das ganz rührend, wie die Menschen auf der Straße auf uns reagieren, aber manchmal ist das eben auch anstrengend. Wir sind neben zwei TATORTEN im Jahr eben noch mit ganz anderen Dingen beschäftigt.
Andreas Hoppe: Man wird eben manchmal nur noch als Kommissar wahrgenommen, nicht mal als Mensch. Es passiert aber eben noch ganz oft, dass es sehr charmant und nett ist.
Moviesection.de: Segen und Fluch zugleich... Vielen Dank für das Interview! Wir freuen uns auf viele weitere Fälle aus Ludwigshafen!
Alle Fälle aus Ludwigshafen (1989 - 2012)

Die Neue
Regie Peter Schulze-Rohr Drehbuch Norbert Ehry (1989)
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In Ludwigshafen geht ein Vergewaltiger um. Vier Frauen wurden bereits von dem maskierten und äußerst brutalen Mann vergewaltigt. Die junge Kommissarin Lena Odenthal von der Sitte ermittelt und hat schnell drei Tatverdächtige. Der mutmaßliche Täter Geissler hat jetzt Frau und Kind, Koslowski neigt zu Wut und Jähzorn und hat sich von der Welt zurückgezogen und Appold macht gerade freiwillig eine Therapie, um gesund zu werden. Sie alle geraten in das Visier von Odenthal und ihren Kollegen. Dann schlägt der Täter wieder zu, doch dieses Mal bringt er die junge Frau um... ...zur Filmkritik

Rendezvous
Regie Martin Gies Drehbuch Martin Gies (1990) ![]()
Ein reicher Geschäftsmann wird tot in seiner Villa aufgefunden. Offenbar handelt es sich um Raub-Mord, wie die völlig verkaterte Lena Odenthal am Tatort schnell feststellt. Sie steckt mitten in den Ermittlungen, als ein zweiter Mord geschieht - wieder ein reicher Typ aus Ludwigshafen. Erneut wurde die Wohnung nach wertvollen Dingen und Geld durchsucht, doch Gemälde und teure Ausstattungsgegenstände wurden ignoriert - wie auch schon bei dem Mord zuvor. Lena Odenthal steht bald vor der Tür der jungen und hübschen Vicky. Irgendetwas hat die Frau zu verbergen und Lena Odenthal beißt sich an ihr fest - obwohl ihr Chef die Vorgehensweise und die Art der Ermittlungen seiner Kommissarin wenig erfrischend findet......zur Filmkritik

Tod im Häcksler
Regie Nico Hofmann Drehbuch Nico Hofmann, Stefan Dähnert (1991) ![]()
Das kleine Dörfchen Zarten liegt tief in der pfälzischen Provinz. Genau hier hin verschlägt es die Ermittlerin Lena Odenthal. Vor zwei Jahren ist hier ein verheirateter Mann und Vater einer Tochter spurlos verschwunden. Nun wurde seine Kleidung gefunden, von der Leiche keine Spur. Durch einen anonymen Hinweis wurde die Polizei erneut eingeschaltet.
Vor Ort hat Odenthal mit einer kleinbürgerlichen Starrsinnigkeit zu kämpfen, die so nicht zu erwarten war. Niemand will ihr helfen und doch spürt die Beamtin, dass hier verschiedene Menschen etwas wissen. Also ruft sie die Bundeswehr und lässt die Umgebung systematisch durchkämmen. Wird die Leiche auftauchen?...zur Filmkritik

Falsche Liebe
Regie Susanne Zanke Drehbuch Ulli Stephan (1992) ![]()
Yvonne Dormin arbeitet in einem Kunstmuseum und lebt noch bei ihrer Mutter Else, die privat Klavierunterricht gibt und ansonsten bereits in Rente ist. Yvonne hat noch nicht den Mann fürs Leben gefunden, hat aber eine heiße Affäre mit dem zehn Jahre jüngeren Matthias Bechner. Bechner saß mal wegen Rauschgiftdelikte ein, ist aber nun geläutert und führt ein normales Leben.
Eines Tages, als Mutter und Tochter Dormin am Rhein spazieren gehen, entdecken sie die Leiche von Matthias Bechner. Yvonne holt sofort Hilfe, doch wenige Momente später ist die Leiche verschwunden. Lena Odenthal nimmt dennoch die Ermittlungen auf......zur Filmkritik

Die Zärtlichkeit des Monsters
Regie Hartmut Schoen Drehbuch Hartmut Schoen (1993) ![]()
Kommissarin Lena Odenthal hat es gerade nicht leicht. Zum einen hat sie einen Mord an einer alten Frau aufzuklären und zum anderen hat sie das doch sehr aufwendige Problem, dass sie jemand töten will. Der einst erfolgreiche Schauspieler Hans-Martin Carsdorff ist aus der Nervenheilanstalt ausgebrochen, in die Odenthal ihn gebracht hat, weil er seine Freundin getötet hat. Durch sie hat er alles im Leben verloren. Nun ist er frei und schwört Rache. Was die Kommissarin nicht ahnt ist, dass Carsdorff bereits ganz in der Nähe nur auf die Gelegenheit lauert, Odenthal zu schnappen. Die Ermittlerin lässt sich jedoch nicht einschüchtern und arbeitet gewohnt weiter. Ein Fehler, wie sich herausstellen soll......zur Filmkritik

Der schwarze Engel
Regie Nina Grosse Drehbuch Stefan Kolditz (1994) ![]()
Wilhelm Feindt und Ben Broder sind nicht nur Sonderermittler beim LKA, sondern auch Freunde - und das schon seit zwanzig Jahren. Für Ben ist Wilhelm wie ein Vater - da ist die gemeinsam getätigte Arbeit umso spannender und befriedigender, wenn man sich auf seinen Partner 100ig verlassen kann.
Weil die beiden den Gangsterboss Santos verhaften wollen, ermitteln sie undercover in Ludwigshafen. Bei einer Überwachungsaktion wird Wilhelm Feindt tödlich verletzt und landet im Krankenhaus. Ben Broder steht unter Schock, will aber den Fall dennoch schnell abschließen. Lena Odenthal von der Kripo Ludwigshafen wird an seine Seite gestellt. Sie soll herausfinden, was an dem Abend geschah und wer für den Mordanschlag an Feindt verantwortlich ist. Doch der Ermittlerin funken ihre Gefühle dazwischen, denn Ben Broder scheint eine magische Anziehungskraft auf sie auszuüben. Kann sie da noch objektiv sein? ...zur Filmkritik

Die Kampagne
Regie Thomas Bohn Drehbuch Thomas Bohn (1995) ![]()
Im Ludwigshafener Stadtwald wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden. Er wurde erst mit einem Stein niedergeschlagen und anschließend erwürgt, wie sich bei der Obduktion später herausstellt. Kommissarin Lena Odenthal nimmt die Ermittlungen auf und bekommt unerwartet Hilfe. Seit sie an ihrem letzten, gemeinsamen Fall zusammenarbeiteten, sind schon einige Jahre vergangen und so steht unvermittelt Stefan Tries vor Lena Odenthals Bürotür und wird ihr als Praktikant zugeteilt. Diese Hilfe kann sie auch dringend brauchen, denn mit der Mutter des ermordeten Jungen, Silke Tennenbaum, ist nicht gut Kirschen essen. Die erfolgreiche und eiskalte Chefin einer Werbeagentur kann Lena Odenthal auf den Tod nicht leiden und organisiert ihre ganz eigene Tätersuche - mit überraschend erfolgreichen Ergebnissen......zur Filmkritik

Schneefieber
Regie Peter Schulze-Rohr Drehbuch Fred Breinersdorfer (1996) ![]()
Eine unbekannte Person erpresst die Deutsche Bundesbahn und wird von der Presse nur als ROBIN HOOD betitelt, weil sie Armen Geld zukommen ließ. 10.000 DM bisher. Doch jetzt scheint Robin etwas aus der Bahn zu geraten, denn er hat auf einen voll besetzten Zug geschossen - ein Mann kam dabei ums Leben. Lena Odenthal von der Kripo Ludwigshafen nimmt die Ermittlungen in diesem Fall auf.
Derweil sorgt sich ein ganz besonderes Quartett an unterschiedlichen Menschen um seine Zukunft. Der Apothekenbesitzer Klaus Münter und seine Frau Manu scheinen mit dem Fall genauso viel zu tun zu haben, wie der befreundete Anwalt Marc Weinhauer und Münters Geliebte Karin......zur Filmkritik

Schlaflose Nächte
Regie Hartmut Schoen Drehbuch Hartmut Schoen (1996) ![]()
Gerade das Abi bestanden - jetzt tot.
Die Hauptkommissarin der Mordkommission von Ludwigshafen, Lena Odenthal, wird mit dem grauenhaften Tod eines jungen Mädchens konfrontiert, das von einem Hochhaus in den Tod sprang oder geworfen wurde. Dies gilt es jetzt herauszufinden. Karin Fellner und Ferdi Robotka unterstützen Odenthal bei ihren Ermittlungen. Wenig später dann die ernüchternde Wahrheit: Das Mädchen wurde ermordet.
Die Spur führt sie recht schnell auf die des Möbelgiganten Klaus Lottmann, der ein Verhältnis mit der Schülerin gehabt haben soll. Eine brisante Angelegenheit, denn Lottmann ist nicht nur verheiratet, sondern auch bekannter Förderer der Schule, auf die die Schülerin bis zu ihrem Tod ging... ...zur Filmkritik

Der kalte Tod
Regie Nina Grosse Drehbuch Sascha Arango Bueno (1996) ![]()
Professor Dr. Sorensky ist Pathologe und unsterblich in seine Studentin Stella Eisner verliebt. Er will sie sogar bald fragen, ob sie ihn heiratet. Doch Stellas Liebe ist schon lange erloschen. Sie liebt jetzt ihren Kommilitonen Hendryk Dornbusch. Diese Liaison hält Sorensky fast nicht aus und konfrontiert seine große Liebe mit der Tatsache, dass sie es sich noch einmal überlegen solle, andernfalls werde er ihr und ihrem Freund das Leben zur Hölle machen. Und dann kommt alles doch ganz anders: Stella ist verschwunden, Hendryk wird blutbeschmiert in der Pathologie gesehen und wenig später findet man zudem seine Jacke mitsamt Blutspuren von Stella. Kommissarin Lena Odenthal ermittelt, gemeinsam mit ihrem neuen Kollegen Mario Kopper, und muss sich bald auf ein tödliches, wie perverses Spielchen mit dem Mörder einlassen... ...zur Filmkritik

Tod im All
Regie Thomas Bohn Drehbuch Thomas Bohn (1997) ![]()
Der ebenso legendäre wie kontrovers diskutierte Bestseller-Ufologe Lunik van Deeling ist spurlos verschwunden. Schenkt man einem anonymen Anrufer Glauben, wurde er ermordet – doch steckt dahinter womöglich nur ein groß angelegter PR-Gag? Hauptkommissarin Lena Odenthal aus Ludwigshafen kann mit der Vorstellung von Außerirdischen allerdings so gar nichts anfangen und hegt außerdem größtes Misstrauen gegen van Deelings Frau, die angeblich so gar keine Ahnung hat, wo ihr Mann sein könnte. Odenthal ist verärgert, weil sie sich von van Deelings Verlag benutzt fühlt. Doch dann wird eine Journalistin, die sich mit dem Verschwinden des Ufologen befasste, tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Lena muss erkennen, dass es hier um sehr viel mehr, als um die verrückten Ideen eines Buchautors geht....zur Filmkritik

Nahkampf
Regie Thomas Bohn Drehbuch Thomas Bohn (1997) ![]()
Es geschieht ein Unfall mitten auf dem Kasernenhof. Ein Mann in Zivil will über den Zaun klettern, die Wache sieht ihn, gibt einen Warnschuss ab, den der Unbekannte ignoriert. Anschließend zielt der Soldat, schießt und tötet damit unwissentlich einen jungen Leutnant. Der Diensthabende erleidet einen Nervenzusammenbruch und die Mordkommission nimmt ihre Arbeit auf. Kriminalhauptkommissarin Lena Odenthal nimmt sich die Kaserne mitsamt ihrem Kommandanten, dem eiskalten Oberst Rüdiger Kampmann vor. Doch so richtig kommt die Beamtin nicht weiter. War es einfach nur ein Versehen? Oder steckt mehr dahinter?...zur Filmkritik

Jagdfieber
Regie Peter Schulze-Rohr Drehbuch Fred Breinersdorfer (1998) ![]()
Charlotte Buchmeyer führt mit ihrem Mann Markus eine Traumehe. Grandioses Haus, zwei Autos, sie zuhause, er leitender Angestellter einer Privatbank... Alles könnte nicht schöner sein. In Kürze sind die beiden 15 Jahre verheiratet. Doch am Geburtstag von Markus, an dem Charlotte ihn mit einer Party überraschen will, flüstert er ihr zu, dass er eine Frauenleiche im Kofferraum seines BMWs hat. Nach dem rauschenden Fest hilft Charlotte ihm schließlich, die Leiche im Rhein zu entsorgen. Vorher brach er der Frau noch alle Zähne heraus, um die Identifikation zu vermeiden. Doch Lena Odenthal von der Kripo lässt sich nicht lange bitten und steht schon bald auf der Matte von Markus Buchmeyer......zur Filmkritik

Engelchen flieg
Regie Hartmut Griesmayr Drehbuch Dorothee Schön (1998) ![]()
Das kleine Mädchen Yasemin stürzt aus dem Fenster der elterlichen Wohnung auf den Gehweg zwei Stockwerke tiefer. Sie stirbt kurz nachdem die Rettungskräfte eingetroffen sind. Der Vater reagiert mit Wut und Verzweiflung, die Mutter mit stiller Trauer. Dass die beiden Ermittler der Mordkommission, Lena Odenthal und Mario Kopper, eingeschalten werden, ist nur reine Routine. Bei ungewöhnlichen Todesfällen ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass der Fall untersucht wird. Nach den ersten Erkenntnissen wird Odenthal jedoch misstrauisch. War es wirklich ein Unfall oder ist Yasemin, so schrecklich es auch sein mag, aus dem Fenster gestoßen worden? ...zur Filmkritik

Mordfieber
Regie Ulrich Stark Drehbuch Fred Breinersdorfer (1999) ![]()
Gerade noch hat Kriminalhauptkommissarin Lena Odenthal mit der jungen Polizistin Carol auf dem Schießübungsplatz gesprochen, da geschieht schon etwas Unfassbares: Ihre Leiche wird wenig später in einem nahegelegenen Wald tot aufgefunden. Die Schnitte im Gesicht und die aufgeknöpfte Kleidung lassen auf eine echte Bestie schließen. Carol wurde durch einen Kopfschuss getötet. Der Psychologe Dr. Peter Rosso unterstützt Lena Odenthal bei ihren Ermittlungen, was vor allem Mario Kopper weniger gut findet. Als eine zweite Polizistin ermordet wird, erkennt Odenthal langsam aber sicher ein Muster. Doch der Täter kann eigentlich nicht in Frage kommen - der sitzt in Hochsicherheitsverwahrung. Oder doch nicht? ...zur Filmkritik

Kriegsspuren
Regie Nina Grosse Drehbuch Harald Göckeritz (1999) ![]()
Es taucht eine Leiche auf. Der Mann wurde offenbar erschossen, durch die Gegend geschleift und schließlich in einer Kiesgrube in einem stehenden Gewässer versenkt. Lena Odenthal und ihr Kollege Mario Kopper nehmen die Ermittlungen auf und befragen erst einmal den Geschäftspartner des Toten, den Journalisten und Dokumentarfilmer Peter Hausmann. Der kommt gerade von einer Geschäftsreise zurück und muss sich neben der Tatsache dieses Mordes auch noch mit dem Umstand auseinandersetzen, dass seine Tochter in genau der Nacht bedroht wurde, in der auch sein Freund ermordet wurde. Es dauert nicht lange und Lena Odenthal hat eine erste, heiße Spur, die sie zum Täter führt... ...zur Filmkritik

Offene Rechnung
Regie Connie Walther Drehbuch Norbert Ehry (1999) ![]()
Ulli Lischka wird aus dem Knast entlassen. Nach zehn langen Jahren ist er nun endlich wieder frei. Der Knastbesuch war nötig geworden, weil Lischka nachgewiesen werden konnte, zwölf Millionen Dollar erpresst und gestohlen zu haben. Die Kohle ist bis heute nicht aufgetaucht und noch immer bestreitet Lischka, etwas damit zu tun zu haben. Auch nachdem Lena Odenthal ihm nach seiner Entlassung schwer zugesetzt hat, bleibt Lischka standhaft: Er weiß nichts von irgendwelchen amerikanischen Dollar und einer Entführung vor zehn Jahren. Doch Lena Odenthal ist sich sicher: Bleibt sie nur lange genug dran, wird Lischka schwach. Und da geschieht auch schon der erste Mord... ...zur Filmkritik

Kalte Herzen
Regie Thomas Bohn Drehbuch Thomas Bohn (2000) ![]()
Das US-amerikanische Top-Model Amy Bell wird in ihrer Hotelsuite mitten in Ludwigshafen mit zig Messerstichen getötet. Ein brutaler Mord, der die Anreise des Hollywoodschauspielers Tom Soengen nach sich zieht. Er reist mit seinem Assistenten Romano und seiner Agentin Frenzy Soutter an. Der gebürtige Deutsche steht kurz davor, in Hollywood ein echter Star zu werden und ist von den Schlagzeilen um den Mord an seiner Frau natürlich wenig begeistert. Unterdessen erhält die ermittelnde Hauptkommissarin Lena Odenthal Unterstützung aus Los Angeles. Detective Lou Browster soll bei der Aufklärung des Falles helfen. Noch ist vollkommen unklar, warum das Top-Model sterben musste, doch Mario Kopper verfolgt erste Hinweise, die Odenthal, die mittlerweile in die USA reiste, um einen Verdächtigen zu verhören, dringend gebrauchen kann... ...zur Filmkritik

Der schwarze Ritter
Regie Didi Danquart Drehbuch Dorothee Schön (2000) ![]()
Louis Mercier ist der schwarze Ritter. Im Lunapark bei Ludwigshafen ist er der Star der Ritterspiele und auch bei den Frauen sehr beliebt. Mit der Zauberer-Assistentin Zora will er bald dem Ganzen hier den Rücken kehren und dieses Leben hinter sich lassen, etwas Neues aufbauen. Ihr Mann, der Magier Magnus Jeschke, ahnt davon nichts. Eines Tages liegt Louis Mercier tot in der Piratenbahn. Er wurde erstochen - mitten ins Herz. Kriminalhauptkommissarin Lena Odenthal nimmt die Ermittlungen auf und macht sich bei ihren Befragungen nicht beliebter. Sie stößt auf Misstrauen und offene Zurückweisung. Unter den Künstlern ist fast nichts zu erfahren. Es ist und bleibt nach wie vor unklar, warum der schwarze Ritter sterben musste. Also muss sie wohl Mario Kopper als Stallausmister einschleusen… ...zur Filmkritik

Gefallene Engel
Regie Miguel Alexandre Drehbuch Harald Göckeritz (2000) ![]()
Tanja ist ein Teenager und wurde von ihrer Welt verraten. Anders ist ihr Misstrauen anderen gegenüber nicht zu deuten. Sie lebt auf der Straße und konnte bisher den Verlockungen von Drogen widerstehen. Sie trinkt und raucht zwar, die harten Sachen ließ sie bisher jedoch sein.
In einem Parkhaus trifft die vorlaute Tanja dann auf die sympathische Saskia. Die junge Frau schenkt der Obdachlosen ihren teuren Schal und sagt ihr, dass er Glück bringt. Wenig später ist Saskia tot - von einem dunklen BMW angefahren und anschließend erschossen. Tanja sieht alles mit an und auch der Mörder hat ihr Gesicht gesehen. Als Lena Odenthal den Tatort betritt, ist Tanja verschwunden - dabei ist sie die einzige brauchbare Zeugin...
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Der Präsident
Regie Thomas Bohn Drehbuch Thomas Bohn (2001) ![]()
Kriminalhauptkommissarin Lena Odenthal und ihr Kollege Mario Kopper stehen einem echten Blutbad gegenüber. Ein Familienvater hat offensichtlich seine gesamte Familie erschossen und sich anschließend im Keller des Hauses erhängt. Die Beamten sind fassungslos. In der Pressekonferenz, die noch am selben Abend stattfindet, gerät Odenthal aus der Spur und wird nur durch das beherzte und souveräne Verhalten von Polizeipräsident Karl Kaysser gerettet. In diesem Moment wird ihr wieder bewusst, wie wichtig er ihr wirklich ist.
In der kommenden Nacht jedoch geschieht etwas Schreckliches: Kaysser kommt mit seinem BMW ums Leben. Wenig später dann die erschütternde Nachricht, dass es wohl kein Unfall war. Odenthal wird mit dem Fall, der ihr sehr an die Nieren geht, betraut und sieht sich bald mit einem neuen Präsidenten und einem BKA-Mann konfrontiert und weiß sich wenig später nur noch selbst zu helfen...
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Gute Freunde
Regie Martin Gies Drehbuch Harald Göckeritz (2001) ![]()
Tobias Buchert moderiert die tägliche Talkshow TAF (Talk am Feuer) und ist damit auch massiv erfolgreich unterwegs. Die Menschen glauben ihm seine offene und ehrliche Art und das Team um den Moderator weiß mit frischen und ausgewogenen Themen zu punkten. Doch jeder hat Leichen im Keller - auch Tobias Buchert. Als Frank, ein alter Freund von Buchert, eines Nachts wieder vor der Tür steht, ahnt der TV-Star nichts Gutes - und er soll recht behalten. Frank sagt ihm, er habe gerade einen Mann vor Bucherts Haustür erschlagen und er müsse ihm helfen, die Leiche zu entsorgen. Buchert hilft ihm, um mit dem Toten nicht in Verbindung gebracht zu werden. Doch in Wahrheit geht der Ärger erst los, denn Buchert will Frank schnellstmöglich aus seinem Leben bekommen. Doch so einfach wird das nicht, denn Frank kennt schmutzige Geheimnisse aus Bucherts Vergangenheit, die auch Lena Odenthal von der Kripo interessieren... ...zur Filmkritik

Fette Krieger
Regie Dominik Reding Drehbuch Dominik Reding (2001) ![]()
Mit einer immens großen Release-Party stellt das Rap-Duo "Fette Krieger" sein neues Album in Ludwigshafen vor. Das Duo besteht aus DJ Krieger und Mc Fett und hinter den Kulissen raucht die Hütte. Fett hat nämlich, zugekokst, wie er ist, keine Böcke mehr auf diesen Duo-Mist und will lieber mit seinem Bruder Rokko was eigenes auf die Beine stellen. Das finden natürlich einige in dem direkten Umfeld des erfolgreichen Rappers weniger toll und so ist es fast keine Überraschung mehr, dass Fett wenig später tot hinter dem Fabrikgelände liegt. Ein Unfall oder Mord? Kriminalhauptkommissarin Lena Odenthal nimmt die Ermittlungen auf und beginnt natürlich mitten im Umfeld des Rappers. Hier haben so ziemlich alle ein Motiv, Fett um die Ecke zu bringen... ...zur Filmkritik

Gewaltfieber
Regie Martin Eigler Drehbuch Fred Breinersdorfer (2001) ![]()
Der aufmüpfige Schüler Jacky Bräutigam kommt mittags in seinem Gymnasium an, um Hausaufgaben abzugeben. Er geht durch die Schule direkt ins Lehrerzimmer und erstarrt. Drei Lehrer und einer seiner Freunde liegen erschossen in ihrem eigenen Blut. Er verständigt sofort die Polizei.
Die Kripo-Beamten Lena Odenthal und Mario Kopper sind ebenso geschockt von dem Anblick und versuchen wenig später mit aller Kraft, das Szenario zu rekonstruieren. Was ist hier passiert? Es scheint, als sei der Musterschüler Paul Cordes Amok gelaufen und hätte sich später selbst erschossen. Doch für Odenthal ist dieses Szenario zu einfach, zu glatt, zu passend. Sie ermittelt weiter und in andere Richtungen. Wie kam es zu diesem Blutbad?
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Schrott und Totschlag
Regie Jürgen Bretzinger Drehbuch Dorothee Schön (2002) ![]()
Bertram Nock war früher ein Schwimm-Ass und arbeitet heute als Bademeister in einer Ludwigshafener Badeanstalt. Gerade erst ist er zu seiner Freundin Sylvia und ihrer sechsjährigen Tochter Nina gezogen, die er momentan alleine hütet - Sylvia ist in Berlin auf einer Fortbildung. Während ihrer Abwesenheit bricht es jedoch aus Bertram heraus. Die unterdrückten, sexuellen Gedanken gegenüber kleinen Mädchen kommen wieder und anstatt sich an Nina zu vergehen, die er heimlich fotografiert, geht er nachts los und sucht sich ein anderes Opfer. Auf der Straße entdeckt er ein zwölfjähriges Mädchen, zerrt es kurzerhand ins Auto und versucht es wenig später zu vergewaltigen. Doch das Mädchen kann fliehen und erzählt alles ihrer Mutter und ihrem Großvater Batscho Reinhard, der Kopf ihrer Sinti-Familie ist. Er schwört Rache, erstattet aber keine Anzeige. Einen Tag später lauert Bertram der kleinen Giri, so der Name des Mädchens, auf und verfolgt sie. Als sie ihn entdeckt, flieht sie vor ihm. Auf einer Brücke lässt sie sich schließlich aus lauter Panik von der Rheinbrücke fallen. Das Mädchen stirbt.
Die Kommissare Lena Odenthal und Mario Kopper müssen nun der Frage nachgehen, ob es sich bei der Leiche des Mädchens um Mord oder Selbstmord handelt und bei der Befragung der Familie kommt heraus, dass der Tod wahrscheinlich im Zusammenhang mit der versuchten Vergewaltigung steht. Odenthal und Kopper nehmen die Ermittlungen auf...
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Flashback
Regie Matthias Glasner Drehbuch Martin Pristl, Joahnnes W. Betz (2002) ![]()
Der langersehnte Urlaub fängt in einer Stunde an und Lena Odenthal hängt in der Bank am Schalter fest. Falsche Zeit, falscher Ort und so... Wenig später bricht die Hölle los. Zwei maskierte Männer stürmen die Filiale und zwingen alle Anwesenden, sich hinzulegen. Die Stromzufuhr und die Telekommunikation wurden kurz vorher lahmgelegt. Lena Odenthal steckt in der Klemme. Kurze Zeit später fällt ein Schuss und der Bankräuber, der im Kundenraum Wache hält, wird unruhig. Was geschieht hier? Wenig später die Antwort: Der Typ wurde reingelegt und fliegt in die Luft. Zuvor schaffte er es noch, Lena Odenthal am Kopf zu verletzen... ...zur Filmkritik

Romeo und Julia
Regie Nicole Weegmann Drehbuch Harald Göckeritz (2003) ![]()
Mario Kopper und seine Kollegin Lena Odenthal verweilen gerade in Italien, wo sie den jungen (und verliebten) Kellner Marcello kennenlernen. Seine Freundin Julia lebt in Deutschland, in Ludwigshafen, und er vermisst sie sehr. Am Telefon hört sie sich heute Abend aber ganz schön geknickt an und Marcello beschließt, sich davon zu stehlen und mit Kopper und Odenthal nach Ludwigshafen zu fahren. Dort angekommen, sucht er Julia und gerät mit ihrem rechtsorientieren Bruder Robbi zusammen. Es kommt zum Streit, Marcello holt mit einer Eisenstange aus und kurz darauf liegt Robbi tot im Matsch. Das Paar flieht. Doch wohin? ...zur Filmkritik

Schöner Sterben
Regie Didi Danquart Drehbuch Daniel Martin Eckhardt (2003) ![]()
In der luxeriösen Villa Grünwald erlebt die Bewohnerschaft einen schrecklichen Mord. Das Altersheim kennt den Tod zwar, aber einen solchen Leichenfund hat es hier noch nie gegeben. Marina Cortese scheint die Treppe heruntergefallen zu sein und der Heimleiter ist auch versucht, die Polizei herauszuhalten, doch dann steht Lena Odenthal von der Kripo Ludwigshafen doch noch vor der Türe. Sehr zur Überraschung der Ermittlerin begegnet sie in diesem Altersheim nicht nur älteren Herrschaften, sondern auch ihrer Tante Emma Odenthal, mit der sie schon seit Jahrzehnten kein Wort mehr spricht. Beide Frauen ähneln sich vom Wesen stark und so will natürlich auch jetzt keiner den ersten Schritt tun. Doch es gilt, einen Mord aufzuklären und da muss Lena Odenthal wohl durch... ...zur Filmkritik

Leyla
Regie Martin Weinhart Drehbuch Harald Göckeritz (2003) ![]()
Es ist Mitte November in Ludwigshafen und dennoch ist die Leiche, die die Kommissare Odenthal und Kopper untersuchen, nur leicht bekleidet und, nach ersten Erkenntnissen, verdurstet - wie beim Gang durch die Wüste und ohne Wasser. Was wird hier gespielt? Außer einer Adresse in Ludwigshafen finden die Ermittler keine Hinweise auf seine Identität. Odenthal und Kopper befragen das Haus, das überwiegend von Asylanten bewohnt wird, und kommen zu absolut keinem Ergebnis. Nur die kleine Leyla sticht ihnen ins Auge. Das 12jährige Mädchen wartet auf ihren Bruder, der laut ihren Angaben verreist ist und in vier Tagen wiederkommen soll.
Der Fall scheint nicht lösbar - und doch hat Lena Odenthal einen Verdacht...
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Große Liebe
Regie Manuel Siebenmann Drehbuch Daniel Martin Eckhart (2004) ![]()
Es ist der 60. Geburtstag von Lena Odenthals Chef, als ihr Kollege Mario Kopper als Elvis ihm zu Ehren auf die Bühne tritt. Zeitgleich wird in Ludwigshafen ein Geldtransporter überfallen, ein Wachmann stirbt, der Fahrer, Hannes Buck, kann mit dem Wagen fliehen. Erst am Dock ruft er die Polizei. Lena Odenthal und Mario Kopper (noch immer im Elvis-Kostüm) nehmen die Ermittlungen auf und treffen am Tatort auf einen traumatisierten Hannes Buck. Als sich Lena und Hannes gegenüberstehen, erkennen sie sich wieder. Die beiden waren früher mal ein Paar, trennten sich jedoch wegen unterschiedlicher Lebenseinstellungen wieder. Buck hat jetzt drei Kinder, eine Frau und ein kleines Häuschen und lebt ein ordentliches Leben. Für Lena Odenthal ist klar: Hannes kann mit dem Überfall nichts zu tun haben. Kopper ist sich da nicht so sicher... ...zur Filmkritik

Abgezockt
Regie Christoph Stark Drehbuch Klaus-Peter Wolf (2004) ![]()
Der junge erfolgreiche Lutz Bergmann rast des Nachts auf offener Straße über eine Verkehrsinsel und gegen einen Brückenpfeiler. Er ist sofort tot und auch die Beamten wenig später sind sich einig: Selbstmord. Dumm nur, dass Lena Odenthal den Toten am gleichen Abend beim Karatetraining kennengelernt hat und dass sie festgestellt hat, dass der keinesfalls in Selbstmordstimmung war. Sie ordnet eine Obduktion an und siehe da: Bergmann war voll bis oben hin mit einem Medikamenten-Cocktail. Er wäre so oder so gestorben. Lena Odenthal hat einen Fall zu lösen und sucht erst einmal im Umfeld des Toten. Sie stößt dabei auf eine eigenartige Firma, bei der einiges im Argen zu liegen scheint... ...zur Filmkritik

Gefährliches Schweigen
Regie Martin Eigler Drehbuch Martin Eigler, Annette Bassfeld-Schepers (2004) ![]()
Die Kommissare Lena Odenthal und Mario Kopper ermitteln im Fall Manfred Depke, der an einem Waldrand ermordet aufgefunden wurde. Todesursache zunächst: Gewalteinwirkung. Während ihrer Ermittlung verwickeln sich eine Mädchen-WG mitsamt Sozialarbeiterin und dem Drogendezernat in den Fall um Depke. Es wird immer verzwickter für die beiden Kommissare, ihren Fall zu lösen. Wer steckt hinter dem Mord? Wohin führen die Spuren und wer sabotiert die Ermittlungen? Odenthal und Kopper scheinen in dem Fall wenig voran zu kommen und stoßen immer wieder auf schwierige Hindernisse und missgelaunte Figuren, die in diesem Fall so ihre Spielchen spielen. Ob sie den Mörder von Manfred Depke jemals finden werden, scheint höchst unklar zu sein... ...zur Filmkritik

Letzte Zweifel
Regie Christoph Stark Drehbuch Jochen Bitzer (2005) ![]()
Eine junge Frau wird in den Rheinauen tot aufgefunden. Es war Mord - eindeutig. Nach der Obduktion stellt sich heraus, dass die Frau im sechsten Monat schwanger war. Ihr Mann bricht zusammen, nachdem ihm die Beamten Lena Odenthal und Mario Kopper die schlimme Nachricht überbringen. Die Ermittler beginnen im Umfeld der Toten herumzugraben und stoßen schnell auf einige Verdächtige, die alle auf ihre ganz eigene Weise mit dem Tod der Frau in Verbindung stehen könnten. Odenthal nimmt zusätzlich Speichelproben, um den Vater des ungeborenen Kindes zu ermitteln, denn der Mann der Toten, ist es nicht... ...zur Filmkritik

Am Abgrund
Regie René Heisig Drehbuch Richard Reitinger (2005) ![]()
Ben ist Broker und hat einen markanten Vorteil gegenüber seinen vielen Kollegen: Er tut einfach alles, um seine Kundinnen zu befriedigen. Alles! Er hat eine Freundin, Vera, die von dem zweiten, geheimen Leben ihres Freundes keine Ahnung hat. Er umgarnt meist Frauen um die 50, verführt sie, lässt sich reich beschenken und macht Deals mit Aktien, die es eigentlich gar nicht gibt. Dummerweise lässt ihn gerade eine seiner Kundinnen fallen und Ben rastet aus. Er ertränkt sie in ihrer Badewanne und entsorgt sie anschließend im Rhein. Dort wird sie jedoch schneller gefunden, als es ihm lieb ist, und so ermittelt Lena Odenthal mit Kollege Mario Kopper bald in diesem Fall. Derweil plant Ben den Ausstieg aus seinem Geschäft - und aus Deutschland. Nur weg hier, bevor die Spur, die zu ihm führt, zu heiß wird... ...zur Filmkritik

Ohne Beweise
Regie Jürgen Bretzinger Drehbuch Martin Pristl (2005) ![]()
Luis Münchau war einst ein erfolgreicher Polizist mit dem Herz am rechten Fleck und einem gesunden Sinn für Gerechtigkeit. Doch diese Zeiten scheinen vorbei - für immer. Gerade hat er einen Mann als Geisel genommen, die Polizei konnte ihn jedoch stoppen, bevor er ihn töten konnte. Der Mann stirbt dennoch auf dem Weg zum Krankenhaus. Münchau selbst kann wenig später fliehen und ist fortan auf der Flucht vor der Polizei.
Zur falschen Zeit am falschen Ort ist Lena Odenthal, als sie Münchau quasi vor die Füße läuft. Der nimmt die Beamtin kurzerhand als Geisel und schleift sie durch die ganze Stadt - immer die Polizei, und Mario Kopper, im Rücken. Und dann kommt alles ganz anders...
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Unter Kontrolle
Regie René Heisig Drehbuch Stefan Rogall (2006) ![]()
Markus Möller, der Geschäftsführer einer stagnierenden Event-Agentur, wird tot unter einer Unterführung gefunden. Offenbar ist er eine lange Treppe hinuntergestürzt. Die Letzte, die ihn lebend gesehen hat, ist die Versicherungsangestellte Rike Hoffmann. Auf der Jubiläumsfeier, auf der beide waren, haben sie heftig miteinander geflirtet und getanzt - sehr zum Leidwesen von Markus' persönlicher Assistentin Martina. Verdächtig könnte auch Jörg Möller, der Bruder des Opfers, sein, denn auch er hatte so seine Probleme mit Markus. Die beiden Ermittler Lena Odenthal und Mario Kopper machen sich an die Aufklärung des Falles und stoßen auf viele Zeugen, die entweder gar nichts oder die Unwahrheit sagen... ...zur Filmkritik

Revanche
Regie Johannes Grieser Drehbuch Stefan Rogall (2006) ![]()
Gerade frisch aus dem Knast entlassen, will Thomas Reuter nur noch seine Ehe retten und wieder einigermaßen normal leben. Doch das gestaltet sich nicht nur schwierig, sondern auch fast unmöglich. Von seinen ehemaligen Freunden ist nur sein Stiefbruder Jochen übrig geblieben - der Rest will ihn nicht mehr sehen, beziehungsweise nichts mehr mit ihm zu tun haben.
Am Tag von Reuters Entlassung wird ein Rentner in seiner Wohnung tot aufgefunden. Erschossen. Die Ermittler Lena Odenthal und Mario Kopper verdächtigen zunächst den Sohn des Opfers, der ständig pleite zu sein scheint. Doch dann kommen sie einer alten Geschichte auf die Spur, die unweigerlich zu Brenner führt. Hat er etwa den alten Mann erschossen? Hat die Rehabilitation also vollkommen versagt?! Odenthal und Kopper kommen in dem Fall nur schwer voran...
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Der Lippenstiftmörder
Regie Andras Senn Drehbuch Christoph Darnstädt (2006) ![]()
Auf einem Bahnhof in einer Kleinstadt im Einzugsgebiet von Ludwigshafen wird die Leiche eines sechszehnjährigen Mädchens gefunden. Sie sitzt an den Bahngleisen auf einer Bank, als würde sie über das Leben nachdenken. Der Lippenstift auf ihrem Mund ist frisch.
Als Lena Odenthal und Mario Kopper in dem verschlafenen Nest ankommen, gehen die Ermittlungen auch schon los - und es gibt massig viele Verdächtige. In der nahe gelegenen psychiatrischen Klinik lebt ein Mann, der als Lippenstiftmörder bekannt und berühmt wurde. Er bemalte seine Opfer, nachdem er sie getötet hatte, immer mit frischem, roten Lippenstift und setzte sie so in Szene, als ob sie nachdenken würden. Doch der Mann sitzt in einem Hochsicherheitstrakt und kann nicht raus. Oder doch?
Viele weitere Verdächtige gräbt Lena Odenthal aus. Wie den Freund der Toten, Flo, oder ihren Volleyballtrainer, der vielleicht ein Verhältnis mit der Minderjährigen hatte? Fragen über Fragen und kein Täter in Sicht...
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Nachtwanderer
Regie Johannes Grieser Drehbuch solde Sammer (2006) ![]()
Max Junghans ist nicht nur Rektor eines Gymnasiums, sondern auch ein sogenannter Nachtwanderer. Er und seine Kollegen streifen des nachts durch die Straßen und halten die Augen offen. Eine Art Bürgerinitiative, die erfolgreich ist und gut ankommt. Und genau dieser Max Junghans ist nun tot. Durch eine Explosion eines Sendemasts kam der Rektor ums Leben. Lena Odenthal und Mario Kopper nehmen die Ermittlungen auf und haben auch bald einen ersten Verdächtigen: Georg Schwab wohnt genau gegenüber des Tatorts und war in der DDR Sprengmeister. Hat er den Rektor auf dem Gewissen? Doch: Warum sollte er ihn umbringen wollen? ...zur Filmkritik

Roter Tod
Regie Christoph Stark Drehbuch Horst Freund (2007) ![]()
Selbstmord? Oder doch Mord? Eine junge Ärztin wird mit aufgeschnittenen Pulsadern in ihrer Badewanne aufgefunden. Kommissarin Lena Odenthal glaubt nicht an Selbstmord, obwohl die Frau gerade erst ihren Job im örtlichen Krankenhaus verloren hat. Die Spurensuche beginnt, und Lena Odenthal und ihr Kollege Mario Kopper stoßen bald auf den ehemaligen Boxer Enzo Marchese, der die tote Ärztin vor kurzem angezeigt hat. Die Anschuldigung? Bei einer Operation soll Enzo mit HIV angesteckt worden sein. Mittlerweile darf er nicht mehr boxen, seine Freundin hat ihn verlassen, und den neuen Job als Taxifahrer findet er auch nicht gerade prickelnd. Kurzum: Enzo ist stinksauer. Doch reicht seine Wut, um die Ärztin umzubringen? ...zur Filmkritik

Die dunkle Seite
Regie Thomas Freundner Drehbuch Xaõ Seffcheque, Jürgen Starbatty (2007) ![]()
Auf einer Rastanlage kurz vor Ludwigshafen wird ein Speditions-LKW von zwei bewaffneten und maskierten Männern überfallen. Hinter dem Steuer sitzt der Chef der Spedition persönlich, Holger Lindner. Sein Kollege, Michael Reichelt, ist wenig später tot, erschlagen und erschossen. Lindner hat eine blutende Kopfwunde und liegt im Krankenhaus. Der LKW ist natürlich weg.
Die beiden Kripo-Beamten Lena Odenthal und Mario Kopper nehmen die Ermittlungen auf und nehmen sich erst einmal den einzigen Zeugen des Raubüberfalls vor: Holger Lindner. Der hat keine Ahnung, wer diese Aktion geplant und durchgezogen haben könnte, doch Odenthal und Kopper haben schnell erste Verdächtige... ...zur Filmkritik

Sterben für die Erben
Regie Lars Montag Drehbuch Dorothee Schoen (2007) ![]()
Karl Grimm ist der Seniorchef eines alten Ludwigshafener Hotels, das schon lange nicht mehr gut läuft. Seine Tochter Pia leitet es nun, doch der Alte kann es nicht lassen und mischt sich immer wieder ein. Eines Tages wehrt sich Pia das erste Mal gegen ihren strengen und furchtbaren Vater. Das Ergebnis: Er ruft seine beiden anderen Kinder an, mit denen er schon seit Jahren keinen Kontakt mehr hat, beschwert sich über Pia und die Art, wie er behandelt wird und nimmt kurze Zeit später auch mit seinem Rechtsanwalt Kontakt auf. Keine drei Stunden später ist Karl Grimm tot. Lena Odenthal nimmt die Ermittlungen auf. An ihrer Seite befindet sich kein Mario Kopper, sondern eine Jurastudentin im sechsten Semester, die altkluge Viktoria Merz. Kopper nistet sich derweil in der Küche des Hotels als neuer Koch ein. Wenig später laufen die Erben des alten Hotelchefs auf - und die Show kann beginnen... ...zur Filmkritik

Fettkiller
Regie Ute Wieland Drehbuch Andreas Schlüter, Mario Giordano (2007) ![]()
Der Tod eines Journalisten mit seinem Wagen löst bei Kriminalhauptkommissarin Lena Odenthal einige Fragen aus. Nicht angeschnallt und ohne die für einen Autounfall typischen Abwehrhaltungen, scheint es fast so, als sei Harald Strauss, so der Name des Opfers, bereits tot gewesen, als sein Wagen auf schnurgerader Strecke von der Straße abkam. Nach einigen Anläufen landen Odenthal und ihr Kollege Mario Kopper beim Chef von Strauss, dem Zeitungschefredakteur Johannes Anders. Der sagt, Harald hätte an einer brisanten Story gearbeitet, er, Anders, hätte aber nichts davon gehalten. Auch Strauss' Exfreundin, das schöne Model Kristina Pawlak, weiß nichts, was den Ermittlern weiterhelfen könnte. Doch dann kommen Pillen ins Spiel, die noch gar nicht auf dem Markt sind... ...zur Filmkritik

Schatten der Angst
Regie Martin Eigler Drehbuch Annette Bassfeld-Schepers, Martin Eigler (2008) ![]()
Eines Morgens wird die Leiche des türkischen Unternehmers Ercan Celik aufgefunden. Er wurde von seinem eigenen Wagen auf dem Parkplatz seines Geschäfts totgefahren. Für Lena Odenthal beginnen schwierige Ermittlungen, denn man will ihr von Anfang an den Fall entziehen und dem LKA die Verantwortung übergeben. Warum, weiß die Ermittlerin bisher nicht. Als sie erste Verhöre beginnt, wird ihr bewusst, wie heikel die Situation ist. Niemand will mit ihr sprechen, doch insgeheim ahnt Lena Odenthal schon, wer hinter dem Mord stecken könnte. Der Schwager des Toten, Oender, scheint nicht sonderlich traurig über den Verlust zu sein und auch seine Frau Derya scheint einiges zu verbergen zu haben... ...zur Filmkritik

Der glückliche Tod
Regie Aelrun Goette Drehbuch André Georgi (2008) ![]()
Aus dem Rhein bei Ludwigshafen wird eine Leiche gefischt. Sie wurde vor etwa vier Tagen mit einem Stück Holz, vielleicht einem Ast, erschlagen und ins Wasser geworfen worden. Bei der Toten handelt es sich um Sabine Brodag, die für den Schweizer Sterbehilfeverein Charontas gearbeitet hat. Sterbehilfe ist in Deutschland verboten und für viele Menschen in Reizthema. Auch Mario Kopper, der Kollege von Kommissarin Odenthal, fällt es schwer, professionell zu bleiben. Lena Odenthal hingegen hat ganz andere Probleme. Sie wird in diesem Fall mit einer ganz anderen Art "Tod" konfrontiert. Und das geht der Ermittlerin mächtig an die Nieren. Die Ermittlungen werden zusehends schwieriger. Wer hat diese Frau getötet? Und warum? ...zur Filmkritik

Kassensturz
Regie Lars Montag Drehbuch Stephan Falk (2009) ![]()
Auf einer Mülldeponie in Ludwigshafen wird die Leiche von Boris Blaschke gefunden. Blaschke war bis zu seinem offenbar gewaltsamen Tod Gebietsleiter von drei BILLY-Discountmärkten in der Stadt und hatte erst noch gestern Abend ein Treffen aller Gebietsleiter in Ludwigshafen absolviert. Dabei wurde er von seiner Chefin, der eiskalten Gesine Fuchs, darauf hingewiesen, dass er, wie zu erwarten war, das schlechteste Ergebnis Deutschlands eingefahren hat. Bevor er darauf reagierte, verließ Blaschke überstürzt die Sitzung und liegt nun tot auf einem Müllberg.
Die Beamten Lena Odenthal und Mario Kopper nehmen sich das Umfeld der Billigmarkt-Kette vor und stoßen nicht nur auf erschreckende Arbeitszustände, sondern auch auf reihenweise Tatmotive...
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Tödlicher Einsatz
Regie Bodo Fürneisen Drehbuch Kai-Uwe Hasenheit (2009) ![]()
Es sollte ein ganz normaler Einsatz des SEK werden. Die Jungs müssen manchmal mehrmals pro Tag ausrücken, die Situation erkennen, sichern und entschärfen und den mutmaßlich gesuchten Täter/Kriminellen stellen und verhaften. Der Rest wird von den Kollegen übernommen. So ist es nun auch: In einer verlassenen Fabrikhalle soll der Drogendeal zweier Männer beobachtet und verhindert werden. Einer davon ist der süchtige Anwaltssohn Florian Weigold, der dringend Stoff braucht. Das SEK stürmt die Halle und verliert dabei einen ihrer Männer, den Ausbilder Andreas Ziegler durch einen tödlichen Schuss einer Waffe. Lena Odenthal und Mario Kopper übernehmen die Ermittlungen in diesem Fall und sind gezwungen, auch gegen die guten Jungs zu ermitteln. Was dabei herauskommt? Ungewiss... ...zur Filmkritik

Vermisst
Regie Andreas Senn Drehbuch Christoph Darnstädt (2009) ![]()
Lena Odenthal bekommt einen Anruf. So weit ist das nicht ungewöhnlich. Die junge Frau am Telefon sagt, sie hätte etwas zum "Mordfall Ritterling" zu sagen und Odenthal solle sofort kommen. Dieser Mordfall sagt Odenthal jedoch nichts. Als die Kommissarin am besprochenen Treffpunkt ankommt, findet sie nur noch die Leiche einer blonden, hübsch zurecht gemachten Frau: Kopfschuss. Bei ihr befindet sich der Ausweis von Michaela Bäuerle.
Wenig später finden Odenthal und ihr Kollege Mario Kopper auch den Fall "Ritterling", der seit zwölf Jahren abgeschlossen ist. Und es gibt noch eine Kuriosität: Michaela Bäuerle gilt seit zwölf Jahren als vermisst. Was haben diese beiden Fälle miteinander zu tun?
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Tod auf dem Rhein
Regie Patrick Winczewski Drehbuch Horst Freund (2010) ![]()
Am Rheinufer wird die Leiche eines Mannes mittleren Alters angespült. Offenbar wurde er erschlagen - nach der Wunde an seinem Kopf zu urteilen. Zu erkennen ist er aber nicht mehr, die Möwen waren schneller, als die Polizei. Lena Odenthal und Mario Kopper finden heraus, dass es sich bei dem Toten um den Werftmitarbeiter Konrad Hanke handelt, der früher auch im Rennsport tätig war und verschiedene Setups entwickelte, die für die unterschiedlichen Strecken sehr wichtig sind. Seine Frau Dana kam vor einem Jahr bei einem Rennen ums Leben. Nun ist Daniel, der Sohn von Konrad und Dana, eine Vollwaise. Es steckt viel Wut in dem jungen Mann und Lena Odenthal braucht nicht lange, um herauszufinden, warum... ...zur Filmkritik

Hauch des Todes
Regie Lars Montag Drehbuch Jürgen Werner (2010) ![]()
Die Inszenierung eines Mordes an einer jungen Frau im Hafen von Ludwigshafen, wirft für die Kripo-Beamten Lena Odenthal und Mario Kopper Fragen auf. Die Leiche wurde in Zellophan eingewickelt und kopfüber an einem Kran über einer Kohlegrube aufgehängt. Nach der Obduktion ist klar: Der Todeskampf der Frau hat fast 45 Minuten gedauert. Der Täter hat sein Opfer gequält und zum Schluss mit einer Plastiktüte erstickt. Hinweise auf den Täter gibt es nicht, er scheint bei diesem Mord sehr gründlich vorgegangen zu sein. Besonders Lena Odenthal nimmt das Schicksal der Frau sehr mit und bald schleift sie einige Verdächtige an. Wer ist hier der Täter? Und: Hat er vielleicht noch mehr Frauen auf dem Gewissen? ...zur Filmkritik

Der Schrei
Regie Gregor Schnitzler Drehbuch Harald Göckeritz (2010) ![]()
Peter Fichtner und seine Frau Ruth verbringen gemeinsam mit ihrer Tochter Sandra ein paar tolle Tage im Freizeitpark. Obwohl die Stimmung in der Familie getrübt scheint, haben die Drei Spaß zusammen. Doch eines Abends ist Sandra verschwunden und wird erst am nächsten Morgen tot im Park gefunden. Kriminalhauptkommissarin Lena Odenthal und ihr Kollege Mario Kopper nehmen die Ermittlungen auf. Der Zufall will es, dass ausgerechnet ein verurteilter Kinderschänder ebenfalls in dieser Nacht im Hotel war. Tom Heye schwört aber, mit dem Tod des Mädchens nichts zu tun zu haben. Ein weiterer Verdächtiger ist der Anwalt Werner Rahn, der als Täter ebenfalls in Frage kommt. Doch eine Möglichkeit wird von Odenthal auch nicht ausgeschlossen: Hat vielleicht Sandras Mutter das Mädchen getötet? ...zur Filmkritik

Tödliche Ermittlungen
Regie Michael Schneider Drehbuch Andreas Schlüter (2011) ![]()
Auf einem Feld in der Nähe der Bayreuther Siedlung in Ludwigshafen wird die Leiche der Polizeischülerin Bettina Schnell gefunden. Sie absolvierte ihre Ausbildung in der nahegelegenen Polizeischule Hahn, ihre Familie lebt aber in Ludwigshafen. Schon immer galt die junge Frau als neugierig, unbequem. In der ganzen, schwierigen Umgebung war Bettina bekannt - auch, oder vor allem bei den bösen Buben, die es hier zuhauf anzutreffen gibt. Zusammen war sie mit Torben Brandstetter, dem Sohn des Leiters der Polizeischule, Robert Brandstetter. Der ist wiederum Lena Odenthals früherer Lehrer. Ein Mentor. Die Kommissarin und ihr Kollege Mario Kopper nehmen die Ermittlungen im Fall der jungen, getöteten Bettina Schnell auf. Schnell fruchten die Fragen, die das Team stellt und Odenthal muss in eine ganz neue Richtung ermitteln... ...zur Filmkritik

Im Abseits
Regie Uwe Janson Drehbuch Jürgen Werner (2011) ![]()
Frauenfußball ist so eine Sache. Die einen belächeln die Mädels, die anderen vergöttern sie - wenn auch oft aus falschen Gründen und nicht des Sports wegen. Fadime Gülüc ist eine überaus talentierte Fußballspielerin, die für den FC Eppheim in der Ersten Liga spielt und auch für die weitere Karriere große Pläne hat. Doch sie wird sie nie verwirklichen können. Der Star der Mannschaft wird nämlich erschlagen in der Gemeinschaftsdusche aufgefunden. Die beiden Kommissare Lena Odenthal und Mario Kopper nehmen die Ermittlungen auf und stoßen schon bald auf eine strenge Trainerin, einen geschäftstüchtigen Manager und einen enttäuschten Liebhaber. Und auch die Familie der Toten, die streng gläubig sind, scheinen mit den Entscheidungen von Fadime Gülüc nicht immer glücklich gewesen zu sein... ...zur Filmkritik

Tod einer Lehrerinn
Regie Thomas Freundner Drehbuch Thomas Freundner, Hans Gerd Müller-Welters (2011) ![]()
Die Kripo-Beamten Lena Odenthal und Mario Kopper haben einen neuen Fall. Die zurückgezogen lebende Hauptschullehrerin Heike Fuchs wird erst nach Wochen tot in ihrer Wohnung gefunden. - Der Verwesungsgeruch ist selbst für die erfahrenen Ermittler fast nicht zu ertragen. Odenthal und Kopper beginnen die Ermittlungen und stoßen schnell auf die Schülerin Eshe aus Somalia. Sie hat sich schon verdächtig am Tatort aufgehalten. In der Schule treffen sie sie wieder, doch das Mädchen schweigt beharrlich. Von den Kollegen der Lehrerin erfahren die Beamten hingegen nur Positives. Doch dann taucht eine Randnotiz auf. Unter ihrer Obhut ist einer ihrer Schüler während eines Ausflugs gestorben. Haben die Eltern des Jungen etwas mit dem Tod von Heike Fuchs zu tun? ...zur Filmkritik

Tödliche Häppchen
Regie Josh Broecker Drehbuch Frauke Hunfeld, Josh Broecker (2012) ![]()
Steffi Pietsch arbeitet bei "Metropol", einem Schlachthof mit angeschlossener Großküche. Zufrieden ist sie dort nicht, es scheint, sie sei ein Opfer von Mobbing in dem doch sehr großen Betrieb. Nun ist Steffi Pietsch tot. Sie liegt unter einer Autobahnbrücke und hat offenbar Selbstmord begangen. Zumindest sieht es danach aus. Wenig später jedoch die Gewissheit: Die junge Frau ist lange nach ihrem Tod über die Brüstung geworfen worden. Die Kriminalkommissare Lena Odenthal und Mario Kopper nehmen die Ermittlungen auf und stoßen auf einen Ex-Mann und seine neue Frau, Probleme im Job und auf einige Aufklärungsversuche von Steffi Pietsch, die ihren Arbeitgeber betreffen. Doch die Frage bleibt bestehen: Warum musste die junge Frau sterben? ...zur Filmkritik

Der Wald steht schwarz und schweiget
Regie Ed Herzog Drehbuch Dorothee Schön (2012) ![]()
Eine Pilzsammlerin findet im Pfälzerwald die Leiche eines Mannes. Er wurde offenbar erschlagen. Mario Kopper, im Büro und total im Stress, bittet seine Kollegin Lena Odenthal, sich auf dem Weg zurück nach Ludwigshafen der Sache anzunehmen und zumindest die Lage zu checken, bis Kopper Zeit hat, selbst vor Ort zu sein. Die Kommissarin redet mit der Zeugin, geht dann allein in den Wald. Am angeblichen Leichenfundort angekommen, ist von menschlichen Überresten keine Spur mehr zu finden. Lena Odenthal geht der Sache nach - und wird hinterrücks niedergeschlagen. Der Albtraum beginnt... ...zur Filmkritik

Kaltblütig
Regie Andreas Senn Drehbuch Christoph Darnstädt (2013) ![]()
Die schöne wie junge Roza Lanczek hatte einen schrecklichen Autounfall, an dessen Folgen sie wenig später im Krankenhaus verstarb. Normalerweise würde die Mordkommission in diesem Fall nicht ermitteln, doch die Ermittlungen der Beamten ergeben, dass die Bremsleitungen des Wagens manipuliert wurden. Also schreiten Odenthal und Kopper ein, die zu allererst zu Rozas Freund, dem Autohausbesitzer Frank Brenner, wollen, um ihn zu befragen. Der ist jedoch nicht da, jedoch seine Exfrau Katharina, die bereitwillig Auskunft darüber gibt, dass Frank am Abend zuvor noch an Rozas Wagen herumgeschraubt hätte. Sie liefert eine belastende Aussage frei Haus. Als Frank endlich zurückkehrt, gerät der angesichts der jüngsten Ereignisse vollkommen außer Kontrolle, startet einen Fluchtversuch, wird jedoch geschnappt und in Untersuchungshaft gesteckt. Seither schweigt Frank Brenner. Die Ermittlungen belasten ihn schwer. Hat er wirklich seine Freundin und ihr ungeborenes Kind getötet? Kaltblütig? ...zur Filmkritik