J.J. Abrams

Biographie

J.J. Abrams © Buena Vista International

Geboren am 27.6.1966 in New York City, New York, USA Autor Kathrin Lang

“Manchmal fühle ich mich, als ob ich gerade eine Geschichte erzähle: Dabei gibt es die Dinge, die vom Publikum für wichtig gehalten werden und es gibt die Dinge, die tatsächlich wichtig sind.“(J.J. Abrams)

J.J Abrams wurde in New York geboren, wuchs aber in Los Angeles auf. Später zog es ihn wieder zurück in seine Heimatstadt, wo er das Sarah Lawrence College in Bronxville besuchte. Sein Interesse an Filmen wurde bereits geweckt als Abrams acht Jahre alt war. Damals besuchte er mit seinem Großvater zusammen die Universal Studios und hatte von diesem Zeitpunkt an nur noch einen Traum: Einmal ein bekannter und angesehener Regisseur und Drehbuchautor zu werden. Schon während seiner Schulzeit produzierte Abrams einige Filme, die auch bei Filmfestspielen gezeigt wurden und nicht selten Preise gewannen. Schon damals knüpfte J.J. Abrams einige Kontakte, die ihm später für seine weitere Karriere hilfreich sein sollten.

Abrams Kinokarriere begann 1990, als er das Drehbuch zu der Komödie „Filofax - Ich bin Du und Du bist nichts“ schrieb, in der James Belushi die Hauptrolle übernahm. Darauf folgte „In Sachen Henry“ mit Harrison Ford und „Forever Young“ mit Mel Gibson – Beide Male war Abrams sowohl als Drehbuchautor sowie auch als Produzent tätig. Für "In Sachen Harry" agierter er sogar auch als Schauspieler in einer kleinen Nebenrolle. Eines seiner Karrierehighlights schaffte es 1998 in unseren Kinos: Für „Armageddon“ schrieb J.J. Abrams das Drehbuch und arbeitet so Seite an Seite mit Erfolgsregisseur Michael Bay und dem bekannten Produzent Jerry Bruckheimer.

Spätestens 2002 gelang dem Amerikaner dann endgültig sein großer Durchbruch. J.J. Abrams ist Schöpfer der beliebten TV-Serie „Alias – Die Agentin“, die damals mit Jennifer Garner in der Titelrolle auf unseren Bildschirmen anlief und unzählige Preise gewann. Damit aber noch lange nicht genug, denn gerade mal zwei Jahre später, 2004, wurde die erste Folge der TV-Serie „Lost“ ausgestrahlt; die ebenfalls von Abrams zum Leben erweckt wurde. Damit hatte er es in kürzester Zeit gleich zwei Mal geschafft genau den Geschmack der Fernsehzuschauer zu treffen und feierte somit auch den entsprechenden und wohlverdienten Erfolg. 2008 lief mit „Frings – Grenzfälle des FBI“ erneut eine abenteuerliche TV-Serie aus dem Hause Abrams an.

Während J.J. Abrams die Fernsehnation bereits längst von sich überzeugt hatte, gelang ihm das bei dem Kinopublikum spätestens 2006, als er mit „Mission Impossible 3“ die Erfolgstrilogie rund um geballte Action und Tom Cruise erfolgreich weiterführte. Kaum minder erfolgreich verlief es für das Multitalent J.J. Abrams 2009, als die neue „Star Trek“-Verfilmung in unseren Kinos anlief. Zwar galt er bislang als „Star Trek“-Neuling, hat aber dennoch bei den Fans voll gepunktet. Im Sommer 2011 eroberte er schließlich mit dem Science-Fiction-Film „Super 8“ die Leinwände für sich. Weitere Filme von J.J. Abrams sind bereits angekündigt. Unter anderem munkelt man bereits von dem nächsten „Star Trek“-Projekt.


Filmographie J.J. Abrams