Ridley Scott

Biographie

Ridley Scott © Tobis

Geboren am 30.11.1937 in South Shields, England, Großbritannien Autor Thomas Ays

„Ich bin ein Filmemacher, kein Dokumentarfilmer. Ich versuche der Wahrheit so nah wie möglich zu kommen.“
Schon sehr früh wollte Ridley Scott, der einen Teil seiner Jugend in Deutschland verbrachte, zum Film. Angefangen hat er allerdings im Fernsehen. Für die BBC schuf er einige Spots, bevor er mit „Die Duellisten“ 1977 sein Spielfilm-Regiedebüt gab.
Zwei Jahre später wurde er mit einem ganz anderen Projekt betraut: „Alien“. Dieser Film machte nicht nur Scott, sondern auch Schauspielerin Sigourney Weaver zu absoluten Superstars. Dieser Science-Fiction-Kult-Klassiker gilt bis heute als echtes „Schmankerl“ unter Kinofans.

„Als ich zum ersten Mal davon sprach einen Film über Rom mit Russell Crowe zu drehen, hatten jeder viel zu lachen. Ich dachte ‚’Wartet nur.’ Dann taten sie das gleiche mit ‚Kingdom of Heaven’ und Orlando Bloom. Jetzt sage ich: ‚Schaut Euch das an!“
1982 folgte „Blade Runner“ mit Harrison Ford und „Legende“ mit Tom Cruise. Für letzteren erhielt Scott seine erste OSCAR Nominierung im Fach „Regie“. Mit „Black Rain“(1989) und „Thelma & Luise“(1991), einem weiteren Kultfilm, der immer wieder gerne mit dem Regisseur Ridley Scott in Verbindung gebracht wird, hagelte es gleich die zweite und dritte Nominierung für den OSCAR im Fach Beste Regie. Mit „White Squall“ und „Die Akte Jane“ landete Scott zwar keine Hits, fand 2000 jedoch wieder zu gewohnter Stärke zurück, als er den Historienfilm und Blockbuster „Gladiator“ mit Russell Crowe in unsere Kinos brachte. Hierfür gab’s eine OSCAR Nominierung im Fach Regie und für ihn als Produzent durfte er den Goldjungen sogar mit nach Hause nehmen: „Gladiator“ wurde Bester Film des Jahres.

„Ich glaube, Filme werden tatsächlich immer dümmer. Früher konnte man von einem Verhältnis von 50/50 ausgehen, jetzt gibt es 3 % gute und 97% blöde Filme.“
“Hannibal“, die Fortsetzung zu „Das Schweigen der Lämmer“ folgte anschließend. 2002 brachte er uns „Black Hawk Down“, für den er wieder für den OSCAR nominiert wurde, doch leider nicht erhielt. Es wird sicher nicht die letzte Nominierung dieses großen Regisseurs gewesen sein.
2005 kam dann "Königreich der Himmel" in unsere Kinos - mit einem überzeugenden Orlando Bloom in der Hauptrolle. 2006 durften wir uns nach "Gladiator" über eine weitere Zusammenarbeit von Ridley Scott und Schauspieler Russel Crowe freuen. Im November startete in unseren Kinos "Ein gutes Jahr". 2007 kam „American Gangster“, erneut mit Crowe in der Hauptrolle. Neben ihm war OSCAR-Preisträger Denzel Washington zu sehen.
An Russell Crowe scheint Scott einen Narren gefressen zu haben. Auch für seinen nächsten Film wählte der Erfolgsregisseur den Australier aus, um in „Der Mann, der niemals lebte“ die Hauptrolle zu übernehmen. Als Gegenspieler gewann er Leonardo DiCaprio.
Auch 2010 folgten einige Filmprojekte des OSCAR-Preisträgers, darunter "Robin Hood" mit, na, wem wohl? Genau: Russell Crowe.


Filmographie Ridley Scott

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
2000: Beste Regie: Gladiator
2007: Beste Regie: American Gangster

OSCAR Nominierungen:
1991: Beste Regie: Thelma & Louise
2000: Beste Regie: Gladiator
2001: Beste Regie: Black Hawk Down