Leander Haußmann

Biographie

Leander Haußmann © Delphi

Geboren am 26.06.1959 in Quedlinburg, Sachsen-Anhalt, Deutschland Autor Kathrin Lang

"Regisseure sind in der Regel nicht sympathisch." (Leander Haußmann)

Als Sohn des Schauspielers Ezard Haußmann und der Kostümbildnerin Doris Haußmann lag es auch bei Leander Haußmann nahe, einen Job im Showgeschäft zu übernehmen. Anfänglich dachte der Deutsche jedoch anders und entschied sich zunächst für eine Druckerlehre. Erst später begann sein Interesse an der Schauspielerei zu erwachen - ab 1982 besuchte Leander die Ernst Busch Schauspielschule in Berlin. Noch während dieser Zeit übernahm er erste Theaterrollen. Bald merkte Haußmann jedoch, dass die Schauspielerei nicht das Einzige für ihn ist, war sein eigentlicher Wunsch doch, einmal Regisseur zu werden. Auf die Erfüllung dieses Traumes musste er letztendlich auch nicht allzu lange warten. 1990 wurde er am Deutschen Nationaltheater in Weimar als Regisseur beschäftigt. Fünf Jahre blieb er Weimar treu, wechselte dann jedoch an das Schauspielhaus in Bochum, an dem er als Intendant tätig wurde. Zu dieser Zeit feierte Leander Haußmann auch erste Erfolge auf der Leinwand. In Detlev Bucks Komödie „Männerpension“ war er zwar nur in einer Nebenrolle zu sehen, doch dieser Leinwandauftritt sollte seinen Bekanntheitsgrad um einiges steigern. In den folgenden Jahren übernahm er noch weitere Schauspielrollen, bis er 1999 seinen ersten eigenen Kinofilm in unsere Lichtspielhäuser brachte. „Sonnenallee“ wurde zwar nicht unbedingt der Erfolg des Jahres, Leander Haußmann für seine Arbeit aber dennoch gelobt. Für die Gestaltung des Drehbuches wurde ihm sogar, zusammen mit Thomas Brussig, der Drehbuchpreis des Beauftragten der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und Medien verliehen. Ein weiteres Karrierehighlight folgte 2003, als der Deutsche die Romanverfilmung „Herr Lehmann“ auf unsere Leinwände zauberte. Wiederum konnte Haußmann für seine Arbeit positive Kritiken ernten und sogar den einen oder anderen Preis mit nach Hause nehmen. Nach der deutschen Komödie „NAV“, verfilmte er 2005 erfolgreich eines der bekanntesten Werke von Schiller: „Kabale und Liebe“. Für 2007 bescherte uns der deutsche Regisseur die Komödie "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken". 2009 kehrte er in „Männersache“ als Schauspieler in die Lichtspielhäuser zurück. Seinen nächsten Film lieferte er ebenfalls 2009 mit „Dinosaurier - Gegen uns seht ihr alt aus!“ ab.


Filmographie Leander Haußmann

  • 1985: Sachsens Glanz und Preußens Gloria: Gräfin Cosel (nur Schauspieler)
  • 1990: Der Staatsanwalt hat das Wort - Blonder Tiger, schwarzer Tango (TV-Serie) (nur Schauspieler)
  • 1991: Die Verschwörung des Fiesco zu Genua (auch Drehbuch)
  • 1995: Der Elefant vergißt nie (nur Schauspieler)
  • 1995: Rache (nur Schauspieler)
  • 1996: Männerpension
  • (nur Schauspieler)
  • 1997: Das Jahr – Ansichten zur Lage der Nation (TV)
  • 1997: Die 120 Tage von Bottrop
  • 1997: Die Konkurrentin (TV) (nur Schauspieler)
  • 1998: Der Eisbär (nur Schauspieler)
  • 1998: Die Friseuse und der Millionär (TV) (nur Schauspieler)
  • 1998: Liebe deine Nächste! (nur Schauspieler)
  • 1999: Sonnenallee
  • (auch Drehbuch, Schauspieler)
  • 2001: John Gabriel Borkman (TV)
  • 2001: Denk ich an Deutschland – Die Durchmacher (TV) (auch Drehbuch)
  • 2003: Hamlet_X (nur Schauspieler)
  • 2003: Soloalbum
  • (nur Schauspieler)
  • 2003: Eierdiebe
  • (nur Schauspieler)
  • 2003: Herr Lehmann
  • 2005: NVA
  • (auch Drehbuch, Ex.Produzent)
  • 2005: Kabale und Liebe
  • (auch Drehbuch)
  • 2005: Himmel und Huhn
  • (nur Stimme)
  • 2007: Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
  • (auch Schauspieler)
  • 2008: Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe
  • (auch Schauspieler)
  • 2009: Männersache
  • (nur Schauspieler)
  • 2009: Dinosaurier - Gegen uns seht ihr alt aus!
  • (auch Schauspieler)
  • 2011: Hotel Lux
  • (auch Drehbuch)
  • 2012: Der kleine Bruder