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Alejandro González Iñárritu
Biographie
© Tobis
| Geboren am | 15.08.1963 | in | Mexiko Stadt, Distrito Federal, Mexiko | Autor | Melanie Frommholz |
|---|
„Laienschauspieler zu führen ist schwierig. Schauspieler in einer Fremdsprache zu führen ist schwieriger. Laienschauspieler in einer Sprache zu führen, die du nicht verstehst ist das Verrückteste, das man sich vorstellen kann. Aber ich würde es jederzeit wieder tun.“
Vom Radio DJ zum Fernsehproduzenten. Vom Fernsehproduzenten zu einem der erfolgreichsten Filmemacher Mexikos. Der 1963 in Mexiko-Stadt geborene Alejandro González Iñárritu startete auf der internationalen Filmbühne mit dem Drama „Amores Perros“ 2000 so richtig durch. Der Film, der sich mit dem Sumpf Mexiko-Stadt, seinem Chaos, seinen sozialen Klüften und Ungerechtigkeiten beschäftigt, war nicht nur ein Festival-Renner, sondern wurde auch 2001 als Bester ausländischer Film bei den OSCARS nominiert. Der Erfolg von „Amores Perros - Was ist Liebe?“ bescherte Alejandro González Iñárritu eine Einladung nach Hollywood und das Angebot den Streifen „21 Gramm“ dort zu verwirklichen. Erneut gelang dem Regisseur ein hoch emotionaler Film, der den beiden Schauspielern Naomi Watts und Benicio Del Toro je eine Nominierung bei den OSCARS einbrachte. 2006 verknüpft Alejandro González Iñárritu erneut mehrere Handlungsstränge zu einem vielversprechenden Ganzen. Diesmal mit Brad Pitt und Cate Blanchett in den Hauptrollen. Und schon wieder überschlugen sich die Kritiker. Bei den Golden Globes 2006 wurde „Babel“ allein in sieben Kategorien nominiert. Darunter Bester Film - Drama und Beste Regie. „Babel“ ist der Abschluss einer thematisch verbundenen Trilogie, die mit „Amores Perros“ begann und mit „21 Gramm“ fortgesetzt wurde. Drei Filme über menschliche Schicksale. Liebe, Hass, Toleranz, Zufall, Gewalt und Rache, dass sind die Stoffe, aus denen Alejandro González Iñárritus Filme gemacht sind. Bei den OSCARs 2006 war "Babel" in den Kategorien Bester Film und Beste Regie nominiert.
Drei Jahre sollten vergehen, bis ein neuer Film des Mexikaners in unsere Kinos kam. Der Filmemacher ist keiner, der am Fließband produziert, sondern der mit Liebe zum Detail in seinen Filmen die Darsteller zu emotionalen Höchstleistungen anspornt. 2011 war es dann soweit. Die ergreifende Charakterstudie "Biutiful" brachte uns einen eindringlich spielenden Javier Bardem in der Hauptrolle, der für seine außerordentliche Leistung eine Nominierung bei den Golden Globes und beim OSCAR erhielt. „Biutiful
“ wurde zudem bei beiden Filmpreisen als bester ausländischer Film nominiert.
Alejandro González Iñárritu ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Filmographie Alejandro González Iñárritu
- 1987: Un Macho en el salón de belleza (nur Musik)
- 1989: Garra de tigre (nur Musik)
- 1996: El Timbre (auch Drehbuch)
- 2000: Amores Perros - Was ist Liebe?
- (auch Produzent, Schnitt)
- 2001: Powder Keg (auch Drehbuch)
- 2002: 11'09''01 - September 11 (auch Produzent, Drehbuch, Schnitt)
- 2003: 21 Gramm
- (auch Produzent)
- 2005: Nine Lives (nur Ex.Produzent)
- 2005: Toro negro (nur Ex.Produzent)
- 2006: Babel
- (auch Produzent, Drehbuch)
- 2007: Happy Birthday Cannes (auch Drehbuch, Produzent)
- 2008: Rudo y Cursi (nur Produzent)
- 2009: Mütter und Töchter (nur Ex.Produzent)
- 2010: Write the Future (TV)
- 2011: Biutiful
- (auch Produzent, Drehbuch)
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
2006: Beste Regie: Babel
OSCAR Nominierungen:
2006: Bester Film: Babel
2006: Beste Regie: Babel