Darren Aronofsky

Biographie

Darren Aronofsky © 20th Century Fox

Geboren am 12.2.1969 in Brooklyn, New York, USA Autor Melanie Frommholz

“Für mich ist das Filmeschauen, wie der Besuch eines Vergnügungsparks. Meine schlimmste Angst ist es einen Film zu machen, den die Leute für ein schlechtes Fahrgeschäft halten.“

Der Name Darren Aronofsky steht bislang für optisch einprägsames, zuweilen ungewöhnliches aber immer unterhaltsames Kino. Der Sohn zweiter Lehrer aus Brooklyn, New York war schon früh mit dem Filmvirus infiziert. Nach der High School studierte er unter anderem Film an der Universität von Harvard und konnte bereits zu dieser Zeit mit seinen Kurzfilmprojekten wie „Supermarket Sweep“ Aufmerksamkeit erreichen. Nach seinem Abschluss sollten jedoch mehrere Jahre ins Land ziehen, bevor 1998 mit „Pi“ Darren Aronofskys erste Langfilm-Regiearbeit in unsere Kinos kam. Der Film gewann mehrere Festivalauszeichnungen, unter anderem beim Sundance Film Festival, und öffnete für den New Yorker die Türen zu größeren Projekten. Mit dem Folgeprojekt „Requiem for a Dream“ etablierte sich Aronofsky dann international endgültig als gefragter Regisseur. Beim Filmfestival von Cannes gab es mehrer Minuten Standingovations bei der Erstaufführung und Hauptdarstellerin Ellen Burstyn wurde als beste Hauptdarstellerin bei den Oscars nominiert. 2007 brachte der Filmemacher mit „The Fountain“ ein bildgewaltiges Science-Fiction-Drama in unsere Kinos. Diesmal in der Hauptrolle seine Lebensgefährtin und Mutter seines Sohnes Rachel Weisz. Als nächstes realisierte Darren Aronofsky das Projekt „The Wrestler“ mit Mickey Rourke, Marisa Tomei und Evan Rachel Wood in den Hauptrollen. Für Hauptdarsteller Mickey Rourke wurde der Film eine "Wiederauferstehung" als Schauspieler, welche mit einer Nominierung als Bester Hauptdarsteller bei den OSCARS gewürdigt wurde. Eigentlich wollte er den Film gar nicht machen, doch Darren Aronofsky konnte ihn dann doch noch überreden. Im Januar 2011 brachte uns der Regisseur den Ballett-Psychothriller "Black Swan" in die Kinos. Die herausragende Leistung der Hauptdarstellerin Natalie Portman wurde bei den Golden Globes 2010 mit einer Auszeichnung als beste Schauspielerin – Drama geehrt. Darren Aronofsky selbst erhielt eine Nominierung für die beste Regie. Und weiter ging es mit dem Siegszug bei den OSCARS. Der Film erheilt fünf Nominierungen, darunter „Bester Film“, „Beste Regie“ und „Beste Hauptdarstellerin“. In der Nach zum 28.02.2011 werden wir wissen, ob Darren Aronofskys einen Goldjungen mit nach Hause nehmen durfte.


Filmographie Darren Aronofsky

  • 1991: Supermarket Sweep (auch Drehbuch)
  • 1991: Fortune Cookie
  • 1993: Protozoa (auch Drehbuch und Produzent)
  • 1998: Pi
  • (auch Drehbuch)
  • 2000: Requiem for a Dream
  • (auch Drehbuch, Schauspieler)
  • 2002: Below (auch Drehbuch und Produzent)
  • 2006: The Fountain
  • (auch Drehbuch)
  • 2009: The Wrestler
  • (auch Produzent)
  • 2010: Black Swan
  • (auch Drehbuch)
  • 2012: Machine Man

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
2010: Beste Regie: Black Swan

OSCAR Nominierungen:
2010: Beste Regie: Black Swan