Mark Steven Johnson

Biographie

Mark Steven Johnson © 20th Century Fox Germany

Geboren am 30.10.1964 in Hastings, Minnesota, USA Autor Melanie Frommholz

Heute ist der Amerikaner Mark Steven Johnson ein Allrounder im Filmgeschäft, doch angefangen hat alles mit dem Schreiben von Drehbüchern. 1993 sollte „Ein verrücktes Paar“ für Johnson der Einstieg und der Durchbruch im Filmbusiness werden. In der Idealbesetzung Jack Lemmon und Walter Matthau gruben sich die Figuren des Amerikaners in die Herzen der Kinogänger. Der Erfolg bescherte Johnson den Folgeauftrag für „Ein verrücktes Paar - Freunde, Feinde, Fisch & Frauen“, der 1995 in den Lichtspielhäusern anlief.
Nachdem Mark Steven Johnson 1996 noch für „Mein liebster Feind“ ausschließlich als Drehbuchautor gearbeitet hatte, wagte er 1998 den Sprung ins kalte Wasser und lieferte mit „Der kleine Held“, im Original „Simon Birch“, seine erste Regiearbeit ab. Selbstverständlich schrieb Johnson auch wieder das Drehbuch, welches sich an einem Roman von John Irving orientiert. Der Film lief in den USA mit großem Erfolg und etablierte Mark Steven Johnson endgültig im Filmgeschäft. Nach dem Drehbuchprojekt „Jack Frost - Der coolste Dad der Welt!“ wagte sich Mark Steven Johnson 2003 an sein zweites Filmprojekt, die Comic-Verfilmung „Daredevil“. Mit Ben Affleck, Jennifer Garner und dem damaligen Newcomer Colin Farrell konnten erstklassige Zugpferde für den Film gewonnen werden, dennoch schaffte es „Daredevil“ nicht seinen Kollegen Spider-Man und Batman den Rang abzulaufen. Nichtsdestotrotz blieb Mark Steven Johnson im Comic-Genre und produzierte 2005 zunächst „Elektra“ bevor er 2007 als Regisseur und Drehbuchautor „Ghost Rider“ realisierte.
2010 schien die Comic-Phase des Filmemachers dann abgeschlossen. Mit der romantischen Komödie „When in Rome - Fünf Männer sind vier zuviel“ betrat er ein für ihn neues Terrain. Für die Hauptrollen konnten Kristen Bell und Josh Duhamel gewonnen werden. Der Film ist Johnsons erstes Projekt, bei dem er nicht am Drehbuch mitgearbeitet hat.


Filmographie Mark Steven Johnson