Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Scott Hicks
Biographie
© Warner Bros. Pictures Germany
| Geboren am | 04.03.1953 | in | Uganda, Afrika | Autor | Melanie Frommholz |
|---|
Scott Hicks – Regisseur und Drehbuchautor mit afrikanischen Wurzeln und einer australischen Karriere. 1953 wurde Hicks in Uganda geboten, doch bereits als Student wechselte er den Kontinent und studierte ab 1975 an der Flinders University, South Australia, welche ihm 1997 einen Ehrendoktortitel verlieh. Ein Jahr zuvor, 1974, markierte Scott Hicks‘ „The Wanderer" seinen Einstieg ins Filmgeschäft. Das Drama war sein erster Film. In der Folgezeit realisierte Scott Hicks kleinere Projekte, überwiegend Dokumentar-Kurzfilme. Bis zu seinem nächsten großen eigenen Spielfilm-Regieprojekt sollten noch einige Jahre ins Land ziehen. Zeit, die Hicks für sein Studium nutzte und als Second Unit Director oder Assistant Director weitere Erfahrungen hinter der Kamera sammelte. 1982 verwirklichte der Regisseur dann mit „Freedom“ sein zweites eigenes Regieprojekt. Scott Hicks‘ internationaler Durchbruch folgte erst 1996 mit dem Drama „Shine - Der Weg ins Licht“. Der Film, mit Geoffrey Rush in der Hauptrolle, bescherte dem Mann aus Down Under eine Nominierung bei den Golden Globes und bei den OSCARs in den Kategorien „Beste Regie“ und „Bestes Drehbuch (Original)“. Auf einen Schlag war der Name Scott Hicks auch international ein Begriff. Es folgten wunderbare Filme wie die Romanverfilmungen „Schnee, der auf Zedern fällt“ (1999) und „Hearts in Atlantis“ (2001) oder das „Bella Martha“-Remake „Rezept zum Verlieben“ (2007). Hicks war nun endgültig in Hollywood angekommen. Als nächstes Projekt stand dann das Drama „The Boys Are Back in Town“ auf dem Plan. In Deutschland erhielt der Film nur eine Chance auf dem DVD-Markt. Hicks ließ sich zwei weitere Jahre Zeit, bevor er mit der Verfilmung der Nicholas Sparks-Liebesschnulze „The Lucky One - Für immer der Deine“ wieder international von sich Reden machte. Ein Film, an dem sich die Geister schieden. Für die einen war die Liebegeschichte sehenswertes romantisches Kino, andere beklagten, dass die gezeigten Emotionen nicht beim Zuschauer ankämen.
Scott Hicks ist seit 1971 mit der Produzentin Kerry Heysen verheiratet. Das Paar hat zwei Söhne.
Filmographie Scott Hicks
- 1974: The Wanderer
- 1975: Down the Wind (auch Produzent)
- 1979: You Can't Always Tell
- 1980: Ticket to Hell (nur Regieassistent)
- 1980: Assertive Skills Training
- 1980: Bert Flugelman: Public Sculptor
- 1980: The Club (nur Regieassistent)
- 1981: No Going Back (TV)
- 1981: Women Artists of Australia (TV-Serie)
- 1982: Freedom
- 1982: The Hall of Mirrors: A Festival
- 1983: One Last Chance
- 1985: Family Tree
- 1985: The INXS: Swing and Other Stories
- 1988: Sebastian und der Spatz (auch Drehbuch und Produzent)
- 1989: The Great Wall of Iron (TV-Serie)
- 1990: Call Me Mr. Brown (auch Drehbuch)
- 1991: Finders Keepers (TV-Serie)
- 1992: Submarines: Sharks of Steel (auch Drehbuch)
- 1994: The Space Shuttle (TV) (auch Drehbuch)
- 1996: Shine - Der Weg ins Licht
- (auch Drehbuch)
- 1999: Schnee, der auf Zedern fällt
- (auch Drehbuch)
- 2001: Hearts in Atlantis
- 2004: I'm Only Looking: The Best of INXS
- 2007: Rezept zum Verlieben
- 2007: Glass: A Portrait of Philip in Twelve Parts (auch Produzent, Kamera)
- 2010: The Boys Are Back - Zurück ins Leben
- 2012: The Lucky One - Für immer der Deine
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
1996: Beste Regie: Shine - Der Weg ans Licht
OSCAR Nominierungen:
1996: Beste Regie: Shine - Der Weg ins Licht
1996: Bestes Drehbuch (Original): Shine - Der Weg ins Licht