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Caroline Link
Biographie
© 2008 Moviesection.de
| Geboren am | 02.06.1964 | in | Bad Nauheim, Hessen Deutschland | Autor | Thomas Ays |
|---|
Man darf bekannt machen: Caroline Link, Deutschlands Vorzeige-Regisseurin und OSCAR-Preisträgerin. Holla die Waldfee, hier dürfen wir aber mal mächtig stolz auf diese Frau blicken.
"Die Hesse komme!"
Geboren und aufgewachsen ist Caroline Link in Bad Nauheim, genau, in Hessen. Nach München zog ihre Familie mit der damals 13jährigen Caroline 1978. Hier lebt die Filmemacherin noch heute, gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten, dem Regisseur Dominik Graf und ihrer gemeinsamen Tochter Pauline.
1984 startete Caroline Link ihre Filmkarriere. Nun gut, erst war es ein Praktikum bei den Bavaria Studios, aber immerhin. Die Richtung war klar und sie stimmte, wie wir heute wissen. Von 1986 bis 1990 studierte sie an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film (HFF), Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik. Auch während des Studiums arbeitete sie an verschiedenen Fernsehprojekten und bekam so einen intensiveren Einblick in die Praxis „Film“.
Nach dem Kurzfilm "Bunte Blumen" kam 1989 der Dokumentarfilm "Das Glück zum Anfassen", in dem es um die die enttäuschende Begegnung eines Jürgen-Drews-Fans mit seinem Idol geht.
Jenseits der Stille
1990 war "Sommertage" ein grandioser Erfolg für Caroline Link. Der HFF Abschlussfilm wurde mit diverseren Preisen ausgezeichnet und zu einem ersten Höhepunkt für die Regisseurin. Nach "Kalle der Träumer", den sie für das ZDF drehte, begann sie mit den Vorbereitungen für "Jenseits der Stille". Dieser beeindruckende, stimmige und absolut atmosphärische Film erhielt 1998 eine OSCAR Nominierung als bester ausländischer Film. Ein unbeschreiblicher Erfolg für Caroline Link. In Deutschland strömten über 1,7 Millionen Zuschauer in die Kinos, außerdem erhielt „Jenseits der Stille“ diverse große, kleine, wichtige und unwichtige Filmpreise.
1999 widmete sie sich dem Kinderfilm "Pünktchen und Anton", der ebenfalls erfolgreich im Kino lief. 2001 brachte uns die deutsche Erfolgsregisseurin dann "Nirgendwo in Afrika". Um dem Erfolg die Krone aufzusetzen, erhielt dieser Film den OSCAR als bester ausländischer Film. Damit hat es Caroline Link endgültig zum "German-Superstar" geschafft und uns mit ihrer Leistung unglaublich glücklich gemacht. Wir gratulieren herzlich zum OSCAR!
2008 kam „Im Winter ein Jahr“, nach Jahren der Kinoabstinenz, in die Lichtspielhäuser. Erneut bewies diese tolle Regisseurin echtes filmisches Geschick. Nur weiter so, Frau Link! Wir erwarten mit Spannung ihr nächstes Projekt.
Filmographie Caroline Link
- 1985: Der Fahnder (TV Serie)
- 1988: Bunte Blumen (auch Drehbuch)
- 1989: Das Glück zum Anfassen
- 1990: Sommertage (auch Drehbuch)
- 1992: Kalle der Träumer (TV) (auch Drehbuch)
- 1993: Spurlos (TV Serie)
- 1996: Jenseits der Stille
- (auch Drehbuch)
- 1999: Pünktchen und Anton (auch Drehbuch)
- 2001: Nirgendwo in Afrika
- (auch Drehbuch)
- 2008: Im Winter ein Jahr
- (auch Drehbuch)
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
2002: Bester ausländischer Film: Nirgendwo in Afrika
OSCAR-Nominierungen:
1998: Bester ausländischer Film: Jenseits der Stille
Gewonnene OSCARs:
2002: Bester ausländischer Film: Nirgendwo in Afrika