M. Night Shyamalan

Biographie

M. Night Shyamalan © Warner Bros. Pictures Germany

Geboren am 6.8.1970 in Mahé, Pondicherry, Indien Autor Kathrin Lang

„Alle meine Filme haben Geld gebracht und das ist auch wichtig für mich.” (M. Night Shyamalan)
Die Karriere des heutigen Erfolgsregisseurs M. Night Shyamalan begann bereits im zarten Alter von acht Jahren, als er mit einer Super-8 Kamera beschenkt wurde und sogleich damit anfing erste Kurzfilme abzudrehen. Innerhalb von fünf Jahren produzierte Shyamalan schließlich ganze 45 Kurzfilme und sammelte damit schon früh reichliche Erfahrungen. Sein frühes Engagement sollte sich letztlich auch früh auszahlen: Seinen ersten Langfilm brachte der gebürtige Inder, der jedoch im überschaulichen Penn Valley in Pennsylvania aufwuchs, bereits während seiner Studienzeit in New York in die Kinos. Für „Praying With Anger“ (1992) fungierte Shyamalan nicht nur als Regisseur, sondern auch als Drehbuch, Produzent und Schauspieler. Sechs Jahre später verkaufte er sein zweites Drehbuch zu „Wide Awake“ an Miramax. Dort bot man ihm an, die Regie für den Film selbst in die Hand zu nehmen, was Shyamalan natürlich gerne tat.

Der große Durchbruch gelang dem Filmfanatiker 1999 mit dem Psycho-Thriller „The Sixth Sense“. Neben Bruce Willis konnte er für den Erfolgsstreifen Jungstar Haley Joel Osment gewinnen und hatte damit zwei durchweg überzeugende Mimen vorzuweisen. Bei der OSCAR-Verleihung wurde „The Sixth Sense“ weniger überraschend mit insgesamt sechs Nominierungen bedacht - unter anderem gab es Nominierungen in den Kategorien Bester Film, Beste Regie und Beste Drehbuch. Nach diesem Überraschungserfolg blieb M. Night Shyamalan seinem Genre, dem Thriller, stets treu. Allerdings fiel es ihm schwer an alte Erfolge anzuknüpfen und spaltete mit seinen nächsten Filmprojekten zumeist die Meinungen seiner Fans. 2000 folgte, erneut mit Bruce Willis in der Hauptrolle, "Unbreakable - Unzerbrechlich", mit dem Shyamalan den meisten seiner Fans eine herbe Enttäuschung bescherte. Mit „Signs - Zeichen“ ging es 2002 wieder etwas aufwärts, nur um anschließend mit „The Village – Das Dorf“ wieder die Talfahrt anzutreten. Erst 2006 schien er mit „Das Mädchen aus dem Wasser“ wieder an alte Erfolge anknüpfen zu können. Weniger überzeugend fiel hingegen der 2008 in unseren Kinos startende „The Happening“ aus. 2010 brachte uns M. Night Shyamalan mit "Die Legende von Aang" seinen nächsten Spielfilm auf die Leinwände. Der Fantasyfilm basiert auf der Animations-TV-Serie „Avatar – Der Herr der Elemente“ und ist der erste Teil einer geplanten Trilogie. 2011 zog sich Shyamalan für das Erste aus dem Regiegeschäft zurück. Für den Mystery-Horrorfilm "Devil" steuerte er nur die Idee bei und überließ einem anderen den Regiestuhl. "Devil" soll der Auftakt zu der „The Night Chronicks"-Trilogie sein.


Filmographie M. Night Shyamalan

Filmpreise

OSCAR Nominierungen:
1999: Beste Regie: The Sixth Sense
1999: Bestes Drehbuch: The Sixth Sense