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Kathryn Bigelow
Biographie
© TheFilmStage
| Geboren am | 27.11.1951 | in | San Carlos, Kalifornien, USA | Autor | Melanie Frommholz |
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“Ich wollte immer Filme machen. Es ist für mich eine großartige Möglichkeit die Welt zu kommentieren, in der wir leben.“
Sie gilt als Amazone im testosterongeschwängerten Action-Genre. Auch wenn sie sich selbst gar nicht so sieht. Kathryn Bigelow.
Für die Amerikanerin begann die Karriere jedoch zunächst nicht mit bewegten sondern mit gemalten Bildern. Sie studierte zunächst am „San Francisco Art Institute” bevor sie im Alter von 20 ein Stipendium für das renommierte Studienprogramm des Whitney Museum gewann und nach New York ging. Doch die Tochter einer Bibliothekarin und eines Managers zog es nicht in die Welt der Malerei sondern in die des Films. Sie studierte an der Columbia University und mit „The Set-Up“ lieferte sie ihren ersten Kurzfilm ab. 1982 folgte mit dem Biker-Drama „The Loveless“ ihr erster Spielfilm. 1987 legte Bigalow mit dem Vampir-Streifen „Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis“ nach. Ihren Durchbruch als Regisseurin gelang der Amerikanerin mit „Blue Steel“. In der Hauptrolle dieses Polizei-Actionfilms eine toughe Jamie Curtis. Mit „Gefährliche Brandung“ bestätigte Kathryn Bigelow endgültig, dass sie das Action-Genre mehr als gut im Griff hatte. Keine inszenierte Patrick Swayze konsequenter gegen sein Image als smarten Schönling. Und wurde belohnt. Der Streifen war an den Boxoffice sehr erfolgreich. Für „Strange Days“ arbeitete mit zu diesem Zeitpunkt bereits Exmann James Cameron zusammen. Er lieferte das Drehbuch zu diesem Science-Fiction-Film mit Ralph Fiennes in der Hauptrolle, der an den Kinokassen leider nicht den gewünschten Erfolg brachte.
Nach einigen Projekten für das Fernsehen kehrte Kathryn Bigelow mit dem Mysterie-Film „Das Gewicht des Wassers“ im Jahr 2002 zurück auf die Kinoleinwand. Das U-Boot-Drama „K 19 - - Showdown in der Tiefe“ folgte 2002. Danach wurde es ruhiger um die Regisseurin. Sie war abgetaucht und funkte nur über kleine Regieprojekte Lebenszeichen.
“Du castest keinen Marktwert sondern Leistung und Talent. Den richtigen Schauspieler für die Rolle. Alles andere ist ein Kompromiss.“
Der Irak-Krieg und das umstrittene Engagement der eigenen Regierung riefen die Filmemacherin Kathryn Bigelow 2008 wieder auf den Plan. Mit „Tödliches Kommando“ erzählte sie die Geschichte eines Bombenräumungskommandos und begeisterte damit nicht nur die Kinozuschauer sondern auch die Kritiker. Unter den zahlreichen Preisen und Nominierungen für die unterschiedlichsten Auszeichnungen war unter anderem auch eine Golden Globe Nominierung für die beste Regie. Der Golden Globe war im Fall von „Tödliches Kommando“ wieder einmal auch ein Vorbote für die OSCARS. Mit 9 Nominierungen war er einer der heißen Favoriten in der Nacht zum 08.03.2010. Persönlich war Kathryn Bigelow für den besten Film und die beste Regie nominiert und durfte auch beide Goldjungen mit nach Hause nehmen. Insgesamt gewann "Tödliches Kommando" OSCARS.
Von 1989 bis 1991 war Kathryn Bigelow mit dem Filmemacher James Cameron („Titanic“, „Avatar“) verheiratet.
Filmographie Kathryn Bigelow
- 1978: The Set-Up
- 1982: The Loveless (auch Drehbuch)
- 1983: Born in Flames (nur Schauspielerin)
- 1985: Der Equalizer (TV-Serie) (nur Drehbuch)
- 1987: Near Dark - Die Nacht hat ihren Preis (auch Drehbuch)
- 1989: New Order: Substance
- 1989: Blue Steel
- (auch Drehbuch)
- 1991: Gefährliche Brandung
- 1993: Wild Palms (TV-Serie)
- 1995: Strange Days
- 1996: Im Auge des Hurricane (1996) (TV) (nur Drehbuch)
- 1998: Homicide (TV-Serie)
- 2000: Das Gewicht des Wassers
- 2002: K-19 - Showdown in der Tiefe
- (auch Produzentin)
- 2004: Karen Sisco (TV-Serie)
- 2007: Mission Zero
- 2009: Tödliches Kommando
- (auch Produzentin)
- 2011: The Miraculous Year (TV)(auch Ex.Produzentin)
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
2009: Beste Regie: Tödliches Kommando
Gewonnene OSCARs:
2009: Bester Film: Tödliches Kommando
2009: Beste Regie: Tödliches Kommando