Alex Proyas

Biographie

Alex Proyas © 20th Century Fox

Geboren am 23.09.1963 in Ägypten Autor Thomas Ays

Alexander Proyas wurde 1963 in Ägypten geboren. Zum Film kam er durch Musikvideos, die er zuhauf drehte – bis heute weit über einhundert für vollkommen verschiedene Künstler. 1980 führte er dann bei seinem ersten Film Regie, "Neon". Ein erstes Highlight brachte "The Crow - Die Krähe". Dieser dunkel-düstere Streifen wurde durch den Tod von Hauptdarsteller Brandon Lee wohl noch erfolgreicher, als er ohnehin geworden wäre. Lee starb noch während der Dreharbeiten durch einen Unfall mit einer Schusswaffe. Der Film erhielt mehrere Fortsetzungen, mit denen Alex Proyas jedoch nichts zu tun hat.
1998 inszenierte der Filmemacher den Science-Fiction-Thriller "Dark City", in dem William Hurt, Kiefer Sutherland und Jennifer Connelly die Stars waren. Der Streifen erhielt massig Auszeichnungen, die den Bekanntheitsgrad des Alex Proyas weiter steigen ließen. Bei der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films erhielt er beispielsweise den Award als bester Science-Fiction-Film. Weitere fünf Nominierungen durfte er ebenfalls einstreichen, darunter eine für die beste Regie. Auch beim Amsterdam Fantastic Film Festival war Proyas erfolgreich und durfte anschließend einen Silver Scream Award sein Eigen nennen. Weitere Preise für „Dark City“: Einen Drehbuchaward bei den Bram Stoker Awards, einen Pegasus Audience Award, einen FCCA Award bei den Film Critics Circle of Australia Awards und einen Award für „For excellence in filmmaking.“ beim National Board of Review. Der Durchbruch war da!
2004 folgte mit „I, Robot“ ein echter Blockbuster. Der Science-Fiction-Streifen mit Will Smith in der Hauptrolle begeisterte weltweit die Kinomassen. Der Film bot aber auch großartige Action und eine packende Geschichte, die von Proyas gekonnt in Szene gesetzt wurde.
Der nächste, große Film folgte mit "Knowing" 2009, in dem Nicolas Cage die Hauptrolle spielte. Wir sind gespannt, welche Projekte Alex Proyas als nächste angehen wird.


Filmographie Alex Proyas

  • 1980: Neon
  • 1980: Groping
  • 1981: Strange Residues (auch Schnitt)
  • 1987: Spineless (auch Schauspieler)
  • 1989: Spirits of the Air, Gremlins of the Clouds (auch Drehbuch, Produzent)
  • 1989: Songlines
  • 1994: The Crow - Die Krähe
  • 1994: The Best of Sting: Fields of Gold 1984-1994
  • 1994: Secrets of the City (nur Kamera)
  • 1994: Book of Dreams: 'Welcome to Crateland' (nur Drehbuch, Kamera, Spezial-Effekte)
  • 1998: Dark City (auch Drehbuch, Produzent)
  • 2002: Garage Days (auch Drehbuch, Produzent)
  • 2003: Riverworld - Welt ohne Ende (TV) (nur Produzent)
  • 2004: I'm Only Looking: The Best of INXS
  • 2004: I, Robot
  • 2006: Fad Gadget by Frank Tovey
  • 2009: Knowing