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Edward Zwick
Biographie
© Warner Bros. Pictures Germany
| Geboren am | 8.10.1952 | in | Chicago, Illinois, USA | Autor | Kathrin Lang |
|---|
Edward Zwick ist Meister auf dem Gebiet Kriegsfilm. Egal ob es sich um einen Bürger-, den Golfkrieg oder den Ersten Weltkrieg handelt - Zwick hat schon alles auf die Leinwand gebracht.
Angefangen hat Edward Zwicks Karriere jedoch viel harmloser und vor allem friedlicher. Nach einigen TV-Produktionen, bei denen er nicht nur als Regisseur, sondern meistens auch als Drehbuchautor und Produzent tätig war, gab der Brite 1986 sein Kinofilmdebüt mit der romantischen Liebeskomödie „Nochmal so wie letzte Nacht“, in der Demi Moore und Rob Lowe in den Hauptrollen zu sehen waren.
Seine "Kriegsfilm-Reihe" startete mit „Glory“, einem Film, der von dem Bürgerkrieg zwischen den amerikanischen Süd- und Weststaaten erzählt. 1994 erblickte schließlich „Legenden der Leidenschaft“ – zweifellos einer der größten Erfolge Zwicks – das Licht der Kinoleinwände. Das Liebesdrama gewann den heißbegehrten OSCAR in der Kategorie „Beste Kamera“ und wurde außerdem für zwei weitere Goldjungen nominiert. Obwohl in „Legenden der Leidenschaft“ die Liebesgeschichte im Vordergrund steht, spielt auch hier der Krieg erneut eine tragende Rolle: Dieses Mal handelt es sich um den Ersten Weltkrieg, der zwei sich Liebende für unbestimmte Zeit voneinander trennt. 1996 folgte mit „Mut zur Wahrheit“ ein Thriller über den Golfkrieg, in dem Hollywoodstar Denzel Washington eine der Hauptrollen übernahm. Zwei Jahre später spielte Washington erneut in einem Streifen von Edward Zwick mit. Dieses Mal sah man ihn in „Ausnahmezustand“, einem Action-Thriller, in dem Terroristen die Metropole New York belagern. 2003 lief mit „Last Samurai“ ein weiterer Erfolgsfilm des Regisseurs in unseren Kinos an. Darin zog Tom Cruise gegen die Samurai in den Krieg.
Nach längerer Pause kehrte Edward Zwick Anfang 2007 wieder in unsere Kinos zurück. Sein Film "Blood Diamond" erhielt fünf OSCAR-Nominierungen und wurde auch an den Kassen ein voller Erfolg. Anschließend überzeugte uns Zwick mit "Unbeugsam - Defiance" für den er nicht nur Regie führte, sondern auch das Drehbuch beisteuerte und sich als Produzent fungierte. Anfang 2011 brachte er uns schließlich den tragisch-komischen "Love and other Drugs - Nebenwirkungen inklusive" in unsere Kinos. Neue Spielfilme sind derzeit nicht angekündigt.
Im Laufe seiner Karriere gewann Edward Zwick schon zahlreiche Auszeichnungen. Der OSCAR in der Kategorie „Besten Film“ ließ jedoch lange auf sich warten. Erst 1998 durfte er ihn für seine Arbeit als Produzent in der historischen Komödie „Shakespeare in Love“, in Händen halten.
Filmographie Edward Zwick
- 1976: Family (TV-Serie) (auch Drehbuch & Produzent)
- 1982: Paper Dolls (TV)
- 1982: Zweimal täglich - Having it all (TV)
- 1983: Special Bulletin (TV) (auch Produzent)
- 1987: „thirtysomething“ (TV-Serie) (auch Produzent & Drehbuch)
- 1986: Nochmal so wie letzte Nacht
- 1990: Glory
- 1990: Extreme Close-Up (nur Produzent &Drehbuch)
- 1992: Auf und davon
- 1994: My So-Called Life (TV) (nur Produzent)
- 1994: Legenden der Leidenschaft
- (auch Produzent)
- 1996: Mut zur Wahrheit
- 1996: Relativity (TV-Serie) (auch Produzent)
- 1998: Dangerous Beauty (nur Produzent)
- 1998: Ausnahmezustand
- (auch Produzent & Drehbuch)
- 1998: Shakespeare in Love
- (nur Produzent)
- 1999: Once and Again (TV-Serie) (auch Drehbuch)
- 2000: Traffic - Macht des Kartells
- (nur Produzent)
- 2001: America: A Tribut to Heroes (TV) (nur Drehbuch)
- 2001: Ich bin Sam
- (nur Produzent)
- 2002: Lone Star State of Mind (nur Produzent)
- 2002: Women vs. Men (TV) (nur Produzent und Moderator)
- 2002: Abandon
- (nur Produzent)
- 2003: Last Samurai
- (auch Drehbuch)
- 2005: 1/4 Life (TV) (auch Produzent, Drehbuch)
- 2006: Blood Diamond
- (auch Produzent)
- 2008: Quarterlife (nur Drehbuch, Produktion)
- 2009: Unbeugsam - Defiance
- (auch Drehbuch, Produzent)
- 2009: A Marriage (TV) (nur Ex.Produzent, Drehbuch)
- 2011: Love and other Drugs - Nebenwirkungen inklusive
- (auch Drehbuch, Produzent)
Filmpreise
Golden Globe Nominierungen:
1989: Beste Regie: Traffic
1994: Beste Regie: Glory
OSCAR Nominierungen:
2000: Bester Film: Traffic
Gewonnene OSCARs:
1998: Bester Film: Shakespeare in Love