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Robert Schwentke
Biographie
© Buena Vista International
| Geboren am | 1968 | in | Stuttgart, Baden-Württemberg, Deutschland | Autor | Melanie Frommholz |
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Robert Schwentke – Ein Deutscher erobert Hollywood!
Der in Stuttgart geborene Filmemacher Robert Schwentke entdeckte bereits im Alter von acht Jahren seine Begeisterung für die bewegten Bilder und probierte mit Opas V 8-Kamera herum. Mit den Jahren entwickelte sich daraus eine Leidenschaft, die ihn bis in die große Traumfabrik Hollywood führen sollte. Nach dem Abitur studierte Schwentke zunächst vier Semester Philosophie und Literaturwissenschaft an der Universität in Tübingen, bevor er den Sprung über den großen Teich wagte und ein Studium der Filmkunst am Columbia College Hollywood aufnahm. 1993 machte er mit dem Kurzfilm „Heaven!“, für den er auch das Drehbuch schrieb, erste Gehversuche als Filmemacher. 1997 schloss Robert Schwentke seine Ausbildung am American Film Institute mit dem Master ab.
Ende der 90er Jahre kehrte Robert Schwentke nach Deutschland zurück und verdiente seine Brötchen unter anderem mit dem Schreiben von Drehbüchern. Zwischen 1998 und 2001 steuerte er zum Beispiel drei Geschichten für die renommierte deutsche Krimi-Serie „Tatort“ bei. Mit seinem Langfilmdebüt „Tattoo“ blieb Robert Schwentke 2002 dem Krimi-Genre treu. In düsteren Farben und mit August Diehl und Christian Redl als Ermittler-Duo inszenierte er die Jagd nach einem irren Sammler von menschlichen Tattoos. Der Film stieß auf ein geteiltes öffentliches Echo, punktete jedoch bei diversen Festivals. „Eierdiebe“ hieß das zweite Spielfilmprojekt des Stuttgarters. Der Film, für den Schwentke erneut auch das Drehbuch schrieb, verarbeitet das ernste Thema Hodenkrebs als schwarze Komödie. Robert Schwentke gelang hier die perfekte Balance zwischen Humor und berührenden Momenten. In der Hauptrolle überzeugte der Darsteller Wotan Wilke Möhring. Der Film wurde 2003 beim Filmfest in Biberach an der Riß mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
Nach „Eierdiebe“ kehrte Robert Schwentke in die USA zurück und präsentierte in ausgewählten Vorstellungen sein Debüt „Tattoo“. Die richtigen Leute wurden auf den Deutschen aufmerksam und Schwentke erhielt die große Chance, mit Weltstar und OSCAR-Preisträgerin Jodie Forster den Thriller „Flightplan - Ohne jede Spur“ zu realisieren. Der Film kam beim Publikum gut an und der Filmemacher blieb für die weitere Arbeit in den Staaten. 2009 inszenierte er für die TV-Serie „Lie to Me“ den Pilotfilm und verfilmte mit „Die Frau des Zeitreisenden“ die gleichnamige Romanvorlage von Audrey Niffenegger.
Nach dem 2009 großes Gefühlskino angesagt war, ließ Robert Schwenkte es 2010 mit „R.E.D“ richtig krachen. Der Streifen glänzte reichlich Action und zeichnete sich durch eine enorme Star-Dichte aus. Bruce Willis, Morgan Freeman, John Malkovich und Helen Mirren waren die Zugpferde in dieser Geschichte, um einen Haufen ausgedienter Agenten, die nicht vom alten Geschäft lassen können. Derzeit arbeitet Robert Schwentke an seinem neuen Film „R.I.P.D für den Ryan Reynolds als Schauspieler schon feststeht.
Filmographie Robert Schwentke
- 1993: Heaven! (auch Drehbuch)
- 1998: Tatort - Bildersturm (TV) (nur Drehbuch)
- 1999: Tatort - Drei Affen (TV) (nur Drehbuch)
- 2001: Tatort - Mördergrube (TV) (nur Drehbuch)
- 2002: Tattoo
- (auch Drehbuch)
- 2004: Eierdiebe
- (auch Drehbuch)
- 2005: Flightplan - Ohne jede Spur
- 2009: Lie to Me (TV)
- 2009: Die Frau des Zeitreisenden
- 2010: R.E.D. - Älter. Härter. Besser.
- 2012: R.I.P.D