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Tom Hooper
Biographie
© Senator
| Geboren am | 1972 | in | Londond, England, Großbritannien | Autor | Melanie Frommholz |
|---|
„Ich wuchs in London auf und in dem schönen Gefühl, dass hier die besten Dramen der Welt inszeniert werden.“
Tom Hooper wurde 1972 als Sohn einer australischen Autorin und eines englischen Medienunternehmers geboren und besuchte zunächst die Westminster School in London. Bereits mit 12 Jahren interessierte sich Hooper für das Filmen und drehte erste Amateurfilme. Tom Hooper begann ein Englischstudium an der Universität von Oxford und arbeitete nebenher bereits als Regisseur für Werbespots aber auch am Theater. Mit dem Kurzfilm „Painted Faces“, bei dem er auch als Drehbuchautor und Produzent fungierte, startete er 1992 seine Karriere beim englischen Fernsehen. Er erhielt die Chance sich als Regisseur bei diversen Serienformaten, wie der Seifenoper „EastEnders“ zu beweisen. 2003 inszenierte er mit „Heißer Verdacht - Die letzten Zeugen“ seinen ersten Langfilm. Das Projekt bescherte ihm seine erste Nominierung bei den Emmys. Der Durchbruch war geschafft. 2004 folgte das berührende Apartheiddrama „Red Dust - Die Wahrheit führt in die Freiheit“ mit Hilary Swank und Chiwetel Ejiofor in den Hauptrollen. Bei uns erhielt der Streifen nur die Chance für einen DVD-Start.
Hellen Mirren holte Tom Hooper 2005 zu dem TV-Projekt „Elizabeth I“. Der historische Stoff lag dem Filmemacher und er erhielt seinen Emmy für die beste Regie. Insgesamt heimste der Zweiteiler neun der begehrten Preise ein. Es folgte der TV-Film „Die Moormörderin von Manchester“ mit Jim Broadbent in einer der Hauptrollen. Die Historie-Serie „John Adams“ war 2008 das nächste Highlight in der Fernsehkarriere des Tom Hooper. Die von Tom Hanks und dem Sender HBO finanzierte Serie verfügte über ein Budget von 100 Millionen Dollar und bestach mit einer aufwendigen Ausstattung und exzellenter Besetzung, die unter anderem mit Namen wie Paul Giamatti und Laura Linney glänzte. Tom Hooper erhielt für seine Regieleistung eine weitere Emmy-Nominierung. 2009 hieß es „The Damned United“. Hooper inszenierte das Sport-Biopic unter anderem mit Colm Meaney und Michael Sheen.
Historische Stoffe und Biographien ziehen sich wie ein roter Faden durch die bisherige Arbeit von Tom Hooper. So überraschte es auch nicht wirklich, dass auch seine dritte Kinoarbeit aus diesem Bereich kam. „The King’s Speech“ nahm sich der wenig bekannten Geschichte des schüchternen britischen Königs George V. an. Erneut erhielt Hooper die internationale Bestätigung, dass er besonders solche Stoffe gut in Szenen setzen kann. Bei den BAFTA Awards gab es genauso massenhaft Nominierungen wie bei den Golden Globes. Colin Firth durfte seinen im Gegensatz zu Tom Hooper als bester Schauspieler dann auch mit nach Hause nehmen. Die OSCAR-Jury sah es ähnlich, wie die der Golden Globes. „The King’s Speech“ wurde in 12 Kategorien nominiert und ging als einer der Favoriten in das Rennen um die Goldjungs in der Nacht zum 28.01.2011. Letztlich setzte sich der Film in allen Königskategorien durch und auch Tom Hooper konnte seinen OSCAR mit nach Hause nehmen.
Filmographie Tom Hooper
- 1992: Painted Faces (TV) (auch Drehbuch, Produzent)
- 1997: Byker Grove (TV-Serie)
- 1998: EastEnders: The Mitchells - Naked Truths
- 1999: Cold Feet (TV-Serie)
- 1999: EastEnders (TV-Serie)
- 2001: Love in a Cold Climate (TV-Serie)
- 2002: Daniel Deronda (TV-Serie)
- 2003: Heißer Verdacht - Die letzten Zeugen
- 2004: Red Dust - Die Wahrheit führt in die Freiheit
- 2005: Elizabeth I (TV-Serie)
- 2006: Die Moormörderin von Manchester
- 2008: John Adams (TV-Serie)
- 2009: The Damned United - Der ewige Gegner
- 2011: The King's Speech
Filmpreise
Gewonnene OSCARs:
2010: Beste Regie: The King's Speech