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Stanley Kubrick †
Biographie
© MPTV
|
Geboren am Gestorben am |
26.07.1928 07.03.1999 |
in |
Bronx, New York, USA Harpenden, Hertfordshire, England, Großbritannien |
Autor | Thomas Ays |
|---|
Ein Filmemacher – Stanley Kubrick.
Bereits mit 14 Jahren arbeitete er für die Zeitschrift „Look“ als Fotoreporter und avanciere bald zum erfolgreichsten Fotographen des Blattes. Durch die Überredungskünste eines Freundes drehte Kubrick schließlich seine ersten Kurzfilme: „Day of the Fight“, „Flying Padre“ (beide 1951) und „Fear and Desire“ von 1953. Bei allen drei Filmen übernahm er, neben der Regie, auch die Produktion, das Drehbuch und die Kamera.
Noch heute zählen Filme wie „Spartacus“, „Lolita“ oder „2001 – Odyssee im Weltraum“ zu den Kult-Klassikern des amerikanischen Kinos und machten Kubrick international bekannt und berühmt. Auch sein Science-Fiction Streifen „Uhrwerk Orange“ half dabei, Kubricks Erfolg weiter auszubauen.
1980 brachte Stanley Kubrick dann „Shining“ in die Kinos. Der Stephen King – Stoff gilt bis heute als Klassiker, und verhalf Jack Nicholson zu einer seiner ausdruckstärksten Rollen.
Mit „Full Metal Jacket“, nach „Wege zum Ruhm“ und „Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben“ wieder ein Film, in dem der Krieg eine bedeutende Rolle spielt, erzählt Kubrick die Geschichte von jungen Soldaten, die für den Vietnamkrieg „verheizt“ werden. 1999, nachdem er sich in Hollywood sehr unbeliebt machte, weil er seinen Hauptdarsteller, den „Wirtschaftsfaktor“ Tom Cruise, über ein Jahr für seinen neuen Film blockierte, kam schließlich „Eyes wide Shut“ in die Kinos. Der Film sorgte für so manches Aufsehen, da Cruise und damals Noch-Ehefrau Nicole Kidman sehr freizügig agierten. Der Film befand sich noch in der Produktionsphase, als Stanley Kubrick starb.
Eines seiner weiteren Projekte sollte der Science-Fiction Streifen „A.I. - Künstliche Intelligenz“ werden, den er schließlich Steven Spielberg übertrug, bevor er starb.
1997 erhielt Kubrick zwei der höchsten Ehrungen der Filmwelt: den D. W. Griffith Award und den Golden Lion Award bei den 54sten Internationalen Filmfestspielen in Venedig.
Filmographie Stanley Kubrick
- 1951: Day of the Fight (auch Produzent, Kamera, Schnitt)
- 1951: Flying Padre (auch Drehbuch, Kamera)
- 1953: Fear and Desire (auch Drehbuch, Produzent, Kamera, Schnitt)
- 1953: The Seafarers (auch Kamera, Schnitt)
- 1955: Der Tiger von New York (auch Drehbuch, Produzent, Kamera, Schnitt)
- 1956: Die Rechnung ging nicht auf (auch Drehbuch)
- 1957: Wege zum Ruhm (auch Drehbuch)
- 1960: Spartacus
- 1962: Lolita (auch Drehbuch)
- 1964: Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben (auch Drehbuch, Produzent)
- 1968: 2001 - Odyssee im Weltraum
- (auch Drehbuch, Produzent)
- 1971: Uhrwerk Orange
- (auch Drehbuch, Produzent)
- 1975: Barry Lyndon (auch Produzent)
- 1980: Shining
- (auch Drehbuch, Produzent)
- 1987: Full Metal Jacket
- (auch Drehbuch, Produzent, Darsteller)
- 1999: Eyes wide shut
- (auch Drehbuch, Produzent)
Filmpreise
OSCAR Nominierungen:
1964: Bester Film: Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben
1964: Beste Regie: Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben
1964: Bestes Drehbuch: Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben
1968: Beste Regie: 2001 - Odyssee im Weltraum
1968: Bestes Drehbuch: 2001 - Odyssee im Weltraum
1971: Bester Film: Uhrwerk Orange
1971: Beste Regie: Uhrwerk Orange
1971: Bestes Drehbuch: Uhrwerk Orange
1975: Bester Film: Barry Lyndon
1975: Beste Regie: Barry Lyndon
1975: Bestes Drehbuch: Barry Lyndon
1987: Bestes Drehbuch: Full Metal Jacket
Gewonnene OSCARs:
1968: Beste visuelle Effekte: 2001 - Odyssee im Weltraum