David Fincher

Biographie

David Fincher © Sony Pictures

Geboren am 10.5.1962 in Denver, Colorado, USA Autor Thomas Ays

„Für mich ganz persönlich sollten Filme immer Spuren hinterlassen. Deswegen liebe ich „Der weiße Hai“ so. Weil ich garantiert nie wieder einen Fuß ins Meer setzen werde!“
David Finchers Filmographie liest sich für Filmfreaks wie die Bibel für Katholiken. „Alien 3“, „Sieben“, „Fight Club“, „Panic Room“ – All diese Filme sind unter der Regie von David Fincher entstanden.
Vor seiner Karriere als Regisseur arbeitete Fincher für „Lucasfilms“ und „Industrial Light and Magic (ILM)“, wo er an der Effektarbeit für "Star Wars - Die Rückkehr der Jedi-Ritter" und "Indiana Jones und der Tempel des Todes" mitwirkte. Danach drehte er Werbespots, unter anderem für „Coca-Cola“, „Budweiser“, „Heinekin“ und „Pepsi“. Und auch im Musikgeschäft machte er sich einen Namen. Er drehte Musikvideos von Superstars wie Madonna, Sting, The Rolling Stones, Michael Jackson oder Aerosmith.

„Manche Menschen sagen, das es eine Million Wege gibt, eine Szene zu drehen. Daran glaube ich nicht. Ich denke, es gibt zwei – und die andere ist falsch.“
1992 gab Fincher dann sein Debüt als Regisseur. Mit „Alien 3“ setzte er den Kult der Science Fiction – Reihe gekonnt fort. Und auch „Sieben“ und „Fight Club“ zählen heute zu echten Kino-Klassikern.
2002 schickte er Jodie Foster in den „Panic Room“. Auch dieser Film lief erfolgreich und unterstrich noch einmal: „David Fincher steht für anspruchsvolle, intelligente und besondere Kinounterhaltung!“
2007 folgte mit „Zodiac – Die Spur des Killers“ erneut ein Streifen aus der Thriller-Ecke. 2009 startete „Der seltsame Fall des Benjamin Button“, mit Brad Pitt, Cate Blanchett und Tilda Swinton in unseren Kinos. Der Film gilt berechtigt als einer DER OSCAR Favoriten und wurde sage und schreibe 13 Mal für den Filmpreis nominiert. David Fincher erhielt eine Nominierung als Bester Regisseur.
2010 folgte "The Social Network", für den er Anfang 2011 bei den Golden Globes als bester Regisseur ausgezeichnet wurde und eine OSCAR-Nominierung im Fach Beste Regie einheimste. Anfang 2012 brachte uns Fincher den ersten Teil der amerikanischen Version der Millenium-Trilogie, "Verblendung", mit Daniel Craig und Rooney Mara in die Kinos.


Filmographie David Fincher

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
2008: Beste Regie: Der seltsame Fall des Benjamin Button

Gewonnene Golden Globes:
2010: Beste Regie: The Social Network

OSCAR Nominierungen:
2008: Beste Regie: Der seltsame Fall des Benjamin Button
2010: Beste Regie: The Social Network