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Gary Ross
Biographie
© United International Pictures
| Geboren am | 03.11.1956 | in | Los Angeles, Kalifornien, USA | Autor | Thomas Ays |
|---|
Wenige Filme, voller Erfolg: Gary Ross ist neben Drehbuchautor, Schauspieler, Produzent natürlich auch beliebter Regisseur.
1988 startete die Karriere von Gary Ross, der im November 1956 im US-Sonnenstaat Kalifornien zur Welt kam. „Big“ brachte ihm eine OSCAR-Nominierung für das beste Drehbuch ein. Ein überwältigender Erfolg, der die Karriere des Autors weiter schnell vorantrieb. Im Übrigen gab es für „Big“ einen Saturn Award und eine Nominierung bei den renommierten Writers Guild of America für das beste Drehbuch. Einen kometenhafteren Einstieg ins Filmgeschäft ist nur schwer vorstellbar.
Nach „Mr. Baseball“, der mit Tom Selleck inszeniert wurde und für den Gary Ross erneut das Drehbuch schrieb, folgte mit „Dave“ der nächste Höhepunkt für den Autor. Der von Ivan Reitman inszenierte Streifen mit Kevin Kline und Sigourney Weaver brachte ihm eine erneute Nominierung für den OSCAR für das beste Drehbuch ein. Außerdem würdigten auch die Writers Guild of America den Autor mit einer weiteren Nominierung.
Nachdem er für „Lassie“ das Drehbuch schrieb und bei der Komödie „Noch dümmer“ als Produzent fungierte, saß er bei „Pleasantville – Zu schön, um wahr zu sein“ mit Tobey Maguire und Reese Witherspoon das erste Mal auf dem Regiestuhl. Mit Erfolg, wie sich zeigen sollte. Der Film erhielt gleich drei OSCAR-Nominierungen (beste Ausstattung, beste Kostüme und beste Musik) und etablierte Gary Ross auch gleich als Regisseur in der Traumfabrik. Er schrieb hier im Übrigen auch das Drehbuch.
2003 folgte mit Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg“ das bisherige Karrierehighlight von Gary Ross. Zwei Nominierungen gab es für ihn beim OSCAR (bester Film, bestes Drehbuch) und auch bei den Saturn Awards, den Broadcast Film Critics Association Awards, den Directors Guild of America, USA und den Satellite Awards sprangen Nominierungen für Ross heraus. Die Writers Guild of America nominierten ihn ein weiteres Mal für das beste Drehbuch. Was für ein Erfolg!
2008 folgte „Despereaux - Der kleine Mäuseheld“, bei dem Gary Ross als Produzent in Erscheinung trat und das Drehbuch schrieb. 2012 folgte mit "Die Tribute von Panem - The Hunger Games" eine Jugendbuchverfilmung mit namhafter Jungschauspielerbesetzung.
Filmographie Gary Ross
- 1988: Big
- (nur Co-Produzent, Drehbuch)
- 1992: Mr. Baseball (nur Drehbuch)
- 1993: Dave
- (nur Drehbuch, Schauspieler)
- 1995: The Misery Brothers (nur Schauspieler)
- 1994: Lassie (nur Drehbuch)
- 1997: Noch dümmer (nur Produzent)
- 1998: Pleasantville - Zu schön, um wahr zu sein
- (auch Produzent, Drehbuch)
- 2003: Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg
- (auch Produzent, Drehbuch, Schauspieler)
- 2008: Despereaux - Der kleine Mäuseheld
- (nur Produzent, Drehbuch)
- 2012: Die Tribute von Panem - The Hunger Games
Filmpreise
OSCAR Nominierungen:
1988: Bestes Drehbuch: Big
1993: Bestes Drehbuch: Dave
2003: Bestes Drehbuch: Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg
2003: Bester Film: Seabiscuit - Mit dem Willen zum Erfolg