Marc Forster

Biographie

Marc Forster © Sony Picutres

Geboren am 1969 in Ulm, Baden Württemberg, Deutschland Autor Kathrin Lang

„Wir sollten uns nicht überschätzen. Ein zu großes Ego zerstört die Kreativität.“ (Marc Forster)

Marc Forster – Ein deutscher Regisseur, der in Hollywood den großen Erfolg suchte und glücklicherweise auch fand!
Marc Forster wurde 1969 in Deutschland geboren und wuchs in der Schweiz auf. Bereits nach seinem aller ersten Kinobesuch war der Deutsche so sehr von der ganzen Technik begeistert, dass es von diesem Moment an sein größter Traum war einmal selbst ein erfolgreicher und bekannter Regisseur zu werden. Die ersten Schritte in diese Richtung wagte Forster 1990, als er in die USA auswanderte - in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dort studierte er in New York an einer angesehenen Filmhochschule. Bereits während seiner Studienzeit probierte er sich an mehreren Dokumentationsfilmen und sammelte so erste Erfahrungen in seinem Traumjob.

1995 landete Marc Forster erstmals in der Traumfabrik. Er experimentierte mit einem Mini-Budget von 10.000 Dollar. Heraus kam „Loungers“, ein Streifen, mit dem er bei dem Slamdance Festival den Publikumspreis gewann. Auch sein nächster Film „Everything Put Together“ fand überall guten Zuspruch und wurde 2000 für den Jurypreis des Sundance Film Festival nominiert. Den endgültigen Durchbruch gelang dem Erfolgsregisseur 2001 mit dem Drama „Monster´s Ball“. Die damalige Hauptdarstellerin Halle Berry gewann für ihre hervorragende Darstellung sogar den OSCAR als beste Hauptdarstellerin.

Nachdem es einige Jahre ruhig um Marc Forster wurde, kehrte er 2005 mit einem sensationellen Kinoerlebnis wieder zurück auf unsere Leinwände. Das Drama „Wenn Träume fliegen lernen“ begeisterte, und vor allem berührte, sämtliche Zuschauer und Kritiker. Der Lohn für dieses Meisterwerk fiel gebührend groß aus: 2005 wurde „Wenn Träume fliegen lernen“ für fünf Golden Globes und ganze sieben OSCARS nominiert. Letztendlich ging der Streifen mit dem OSCAR für den Besten Soundtrack "nach Hause".

2006 kam der packende Thriller "Stay" in unsere Kinos und für 2007 wechselte Forster erneut das Genre und brauchte uns die gelungene Tragik-Komödie "Schräger als Fiktion" auf die Leinwand. Nachdem wir bereits Anfang 2008 mit "Drachenläufer" einen kleinen und leisen Film aus dem Hause Forster in den Lichtpielhäusern vorfanden, wurde es Ende des Jahres nochmals richtig laut und aufregend um den Regisseur. Mit "James Bond 007 - Ein Quantum Trost" sorgte er für haufenweise gute Presse und wurde von allen 007-Liebhabern gefeiert. Erfolg auf ganzer Linie!

Es sieht so aus als könnten wir uns auch auf die nächsten Forster-Filme freuen. Eines ist ganz sicher: Verpassen sollte man sie auf jeden Fall nicht!


Filmographie Marc Forster

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
2004: Beste Regie: Wenn Träume fliegen lernen