George Miller

Biographie

George Miller © Warner Bros. Pictures

Geboren am 03.03.1945 in Chinchilla, Australien Autor Thomas Ays

Vom Unfallarzt zum erfolgreichen Drehbuchautor, Kino –und Fernsehproduzent und Hollywoodregisseur: George Miller hatte so manches Mal einen echten Riecher in Sachen Projektwahl.
Millers Karriere startete bereits 1979, als er mit dem Science-Fiction-Future-Action-Streifen „Mad Max“ nicht nur Mel Gibson zu Starruhm verhalf, sondern auch sich selbst fest in der Top-Riege erfolgreicher Regisseure etablierte. Der Film wurde sehr erfolgreich und holte auch einige Preise, darunter einen Jury-Preis beim Avoriaz Fantastic Film Festival und so einige Nominierungen.
Drei Jahre später setzte er Mel Gibson in der Fortsetzung „Mad Max 2 – Der Vollstrecker“ erneut sehenswert und konsequent in Szene. Bei den Los Angeles Film Critics Association Awards erhielt er daraufhin den Preis als bester ausländischer Film und auch beim Avoriaz Fantastic Film Festival gab es einen Preis. Das Australian Film Institute ehrte diese Fortsetzung ebenfalls als bester Film. Zwei Saturn-Award-Nominierungen gab es außerdem: Für das beste Drehbuch und die beste Regie.
Auch Teil 3 der Reihe, „Mad Max 3 – Jenseits der Donnerkuppel“, wieder mit Gibson und (neu) Rockröhre Tina Turner sicherte sich fest einen Platz im Herzen jedes Actionfans der wilden 80er Jahre. George Miller erschuf mit diesen drei Filmen echte Kultklassiker.
1987 folgte mit „Die Hexen von Eastwick“, in dem er Cher, Michelle Pfeiffer und Susan Sarandon gegen Jack Nicholson antreten mussten, ein weiterer Filmhit des George Miller. Der Australier machte weiter von sich reden.
Nach etlichen Fernsehproduktionen folgte 1992 mit „Lorenzos Öl“ erstmals ein Drama, in dem Susan Sarandon und Nick Nolte brillant spielten. Anschließend lieferte er das Drehbuch zu „Ein Schweinchen namens Babe“ ab und inszenierte 2006 mit "Happy Feet" seinen ersten Animationsfilm, der ihm bei den OSCARs 2007 den OSCAR für den besten animierten Film einbrachte. "Happy Feet 2" folgte 2011.


Filmographie George Miller

  • 1971: Violence In the Cinema, Part 1 (auch Drehbuch)
  • 1978: In Search of Anna (nur Regieassistent)
  • 1979: Mad Max
  • (auch Drehbuch, Story)
  • 1980: Die Kettenreaktion (nur Co-Produzent, Regieassistent)
  • 1981: Mad Max 2 - Der Vollstrecker
  • (auch Drehbuch, Schnitt)
  • 1983: The Dismissal (TV-Serie) (auch Drehbuch, Ex.Produzent)
  • 1983: Unheimliche Schattenlichter
  • 1984: The Last Bastion (TV-Serie)
  • 1984: Tausend Augen (nur Schauspieler)
  • 1984: The Cowra Breakout (TV-Serie) (nur Produzent)
  • 1984: Bodyline (TV-Serie) (nur Produzent)
  • 1985: Mad Max 3 - Jenseits der Donnerkuppel
  • (auch Drehbuch, Produzent)
  • 1987: The Riddle of the Stinson (TV) (nur Produzent)
  • 1987: Die Hexen von Eastwick
  • 1987: Vietnam (TV-Serie) (nur Produzent)
  • 1987: Das Jahr meiner ersten Liebe (nur Produzent)
  • 1988: The Dirtwater Dynasty (TV-Serie) (nur Produzent)
  • 1988: The Clean Machine (TV) (nur Produzent)
  • 1988: Fragments of War: The Story of Damien Parer (TV) (nur Produzent)
  • 1989: Todesstille (nur Produzent, Regieassistent)
  • 1989: Bangkok Hilton (TV-Serie) (nur Produzent)
  • 1991: Flirting - Spiel mit der Liebe (nur Produzent)
  • 1992: Lorenzos Öl
  • (auch Drehbuch, Produzent)
  • 1995: Ein Schweinchen namens Babe
  • (nur Drehbuch, Produzent)
  • 1995: Video Fool for Love (nur Produzent)
  • 1997: Australien - 40.000 Years of Dreaming (auch Drehbuch, Produzent)
  • 1998: Schweinchen Babe in der großen Stadt
  • (auch Drehbuch, Produzent)
  • 2006: HBO First Look (TV-Serie)
  • 2006: Happy Feet
  • (auch Drehbuch, Produzent)
  • 2011: Happy Feet 2
  • (auch Drehbuch, Produzent)

Filmpreise

OSCAR Nominierungen:
1992: Bestes Drehbuch: Lorenzos Öl
1996: Beste Regie: Ein Schweinchen namens Babe
1996: Bestes Drehbuch (Adaption): Ein Schweinchen namens Babe

Gewonnnene OSCARs:
2006: Bester animierter Film: Happy Feet