Ian McKellen

Ian Murray McKellen

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Biographie

Ian McKellen © 20th Century Fox

Geboren am 25.5.1939 in Burnley, England, Großbritannien Autor Thomas Ays

„’Der Herr der Ringe’ ist Mythologie, ein Märchen, eine Abenteuergeschichte. Es ist nie passiert – außer vielleicht irgendwo in unseren Herzen.“
Ian McKellen gilt heute noch als einer der größten Theater-Schauspieler unserer Zeit. Auf der Bühne, wie auch im Fernsehen und natürlich auch in seinen Filmen ließ sich McKellen nie auf ein Genre festlegen. Er spielte in Kostümfilmen wie Blockbustern gleichermaßen und machte immer eine gute Figur. Ein englischer Ausnahmeschauspieler, der erst jenseits der 50 Jahre seinen endgültigen Durchbruch feiern konnte.

Nachdem er den Wunsch aufgab, Journalist zu werden, arbeitete er hart und unermüdlich an seiner Schauspielkarriere, die 1964 mit der TV-Serie „The Indian Tales of Rudyard Kipling“ begann. Mit „A Touch of Love“ ging es 1969 erstmals auch ins Kino.
In den folgenden Jahren wechselten sich Theaterrollen mit Fernseh- und Kinoprojekten ab. Ian McKellen spielte in den unterschiedlichsten Filmen mit. In den 90er Jahren war er beispielsweise neben Arnold Schwarzenegger in „Last Action Hero“ genauso dabei, wie in dem AIDS-Drama „Und das Leben geht weiter“.

„Man ließ mich ein graubärtiger Zauberer sein, es darf jedoch noch immer kein schwuler junger Schauspieler in einer heterosexuellen romantischen Komödie die Hauptrolle spielen.“
Nach „Das Leben - Ein Sechserpack“ und „Richard III.“, für den er auch das Drehbuch schrieb und als Produzent fungierte, war er anschließend in dem hochgelobten Drama „Zeit der Sinnlichkeit“ zu sehen. Weitere Highlights in der Karriere des Schauspielers folgten mit „Gods and Monsters“ und „Der Musterschüler“, in denen er eindrucksvolle Leistungen zeigte.
Das neue Jahrtausend läutete eine Trendwende in der Karriere von Ian McKellen ein. Im Jahr 2000 kam er in der Comicverfilmung „X-Men“ als Magneto in die Kinos und machte sich so einem neuen Kinopublikum bekannt, bevor er nur ein Jahr später in „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ als Gandalf, der Graue aufschlug. Für seinen Part erhielt er eine OSCAR-Nominerung als bester Nebendarsteller und sollte der einzige Schauspieler in der Trilogie bleiben, der mit einer solchen Nominierung bedacht wurde.
Ein Jahr später kehrte er als Gandalf, der Weiße in „Der Herr der Ringe - Die zwei Türme“ auf die große Leinwand zurück, bevor er 2003 erneut den verbitterten Magneto in „X-Men 2“ zum Besten gab – und Fans absolut zufrieden stellte. Im gleichen Jahr kehrte er ein letztes Mal als Gandalf in „Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs“ in die Kinos zurück.
Nach einer kleinen Pause von großen Rollen war er 2006 in der Romanverfilmung „The Da Vinci Code – Sakrileg“ dabei, bevor er ein letztes Mal als Magneto in „X-Men: Der letzte Widerstand“ zu sehen war.
Ian McKellen ist erneut als Gandalf im Gespräch, wenn 2011, bzw. 2012 „Der kleine Hobbit“ in die Kinos kommen soll. Rechtsstreitigkeiten und Firmenpleiten verhinderten bisher die Produktion. Wir sind gespannt.

„Mein Selbstvertrauen war nie größer als mit 49 Jahren, als ich sagte: ‚Ja, ich bin schwul!’“
Ende der 80er Jahre bekannte sich Ian McKellen offen zu seiner Homosexualität, was seiner Karriere, wie man sieht, keinen Schaden brachte. Außerdem wurde er von der Queen zum Ritter geschlagen.
Ian McKellen - ein großer, beeindruckender und absolut bewundernswerter Schauspieler unserer Zeit.


Filmographie Ian McKellen

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1995: Bester Schauspieler - Drama: Richard III.
1998: Bester Schauspieler - Drama: Gods and Monsters

OSCAR Nominierungen:
1998: Bester Hauptdarsteller: Gods and Monsters
2001: Bester Nebendarsteller: Der Herr der Ringe - Die Gefährten