Demi Moore

Demetria Gene Guynes

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Biographie

Demi Moore © Concorde Film

Geboren am 11.11.1962 in Roswell, New Mexico, USA Autor Thomas Ays

„Ich bin sicher, dass es eine ganze Menge Menschen gibt, die denken, ich sei eine Schlampe.“
Angefangen hatte alles mit einer eher weniger glücklichen Kindheit. Ein Vater, der gleichzeitig Spieler und Trinker war, zog Demi, die eigentlich Demetria Gene Guynes heißt, groß. Ihre Mutter starb mit 54 an Krebs. Als Kind schielte sie und galt als introvertiert. Als junges Mädchen wuchs das Selbstvertrauen. Mit 16 war sie bereits ein Pin-Up-Girl. Ihre Freundschaft zu Nastassja Kinski, die, als sie nach L.A. zog, neben ihr wohnte, ermutigte sie später, Bewerbungen für Schauspielschulen zu schreiben. Die Entscheidung erwies sich als richtig. Demi Moore schaffte den Schritt weg von einem unglücklichen Kind, hin zur erfolgreichen, wenn auch nicht immer beliebten Schauspielerin

1981 gab sie mit „Choices“ ihr Leinwanddebüt. Ein Jahr später unterschrieb sie für eine Rolle in der beliebten Soap „General Hospital“ und konnte so weiterhin an ihrer großen Karriere als Schauspielerin arbeiten.
Den Durchbruch schaffte die schöne Demi, die „deh-ME“ und nicht „DEM-i“ ausgesprochen wird, mit dem tollen Drama „Ghost - Nachricht von Sam“, in dem sie neben Patrick Swayze und Whoopi Goldberg zu sehen war. Ein Jahr später unterstützte sie Tom Cruise in „Eine Frage der Ehre“ gegen Jack Nicholson und erwies sich als brauchbare Nebenrolle. Mit „Ein unmoralisches Angebot“ wurde es erstmals heiß auf den Leinwänden. Hier durfte sie Robert Redford verrückt machen. 1994 heizte sie Michael Douglas in dem Thriller „Enthüllung“ kräftig ein, bevor sie mit dem Drama „Now & Then“ in die Kinos kam.
Nach „Nicht schuldig!“ kam sie 1996 mit „Striptease“ in die internationalen Kinos und stellte Rekorde auf. Zum einen war sie die erste Schauspielerin, die die 10-Millionen Dollar-Gagen-Marke knackte (für „Striptease“ erhielt sie 12,5 Millionen $), zum anderen fiel sie bei der internationalen Presse schlichtweg voll auf die Nase. Das blieb auch bei „Die Akte Jane“ so. Auch hier gab es mächtig Schelte – und das international, obwohl ihre körperlichen Leistungen durchaus als beachtlich einzustufen sind.
Auch an einer Demi Moore geht schlechte Presse nicht spurlos vorbei. Sie zog sich mehr oder weniger aus dem Filmgeschäft zurück und drehte nur noch kleine Projekte und fungierte als Produzentin. Erst 2003 kam sie, frisch gestylt, neben Cameron Diaz, Lucy Liu und Drew Barrymore in „3 Engel für Charlie – Volle Power“ in die internationalen Kinos – und durfte endlich wieder richtig fies sein.
Nach dem Thriller „Half Light“ und dem Historiendrama „Bobby“, war sie 2007 in „Flawless“, neben Michael Caine, und in „Mr. Brooks“, neben Kevin Costner, zu sehen. 2011 kam sie dann neben Kevin Spacey in "Der große Crash - Margin Call" in die Kinos. Weiter Projekte mit der schönen Demi Moore sind in der Mache.

Filmpreise der ganz anderen Art hagelte es für Demi Moore geradezu massenweise. Für ihre Rollen in „Der Mann ihrer Träume“ und „Valkenvania - Die wunderbare Welt des Wahnsinns“ erhielt sie jeweils erstmals eine Nominierung als schlechteste Schauspielerin. Diese „Karriere“ riss nicht ab. 1993 erntete sie erneut eine Nominierung in dieser Kategorie für „Ein unmoralisches Angebot“. Zwei Jahre später erneut eine Nominierung für „Der scharlachrote Buchstabe“. 1996 erhielt sie die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin und, gemeinsam mit Burt Reynolds als schlechtestes Leinwand-Duo, für „Striptease“. Auch für „Die Akte Jane“ gab es eine Himbeere. Die Verantwortlichen nominierten weiter. Für „Tiefe der Sehnsucht“ gab es erneut eine Nominierung als schlechteste Schauspielerin, bevor sie erneut eine Goldene Himbeere als schlechteste Nebendarstellerin für ihre Rolle in „3 Engel für Charlie“ erhielt. Das muss wehgetan haben.

„Die Wahrheit ist: Du kannst eine tolle Ehe haben, aber es gibt eben keine Garantien.“
1980 heiratete Demi Freddie Moore und erhielt ihren berühmten Namen. 1987 ehelichte sie Actionheld Bruce Willis. Mit ihm hat sie drei Kinder: Rumer (*1988), Scout LaRue (*1991) und Tallulah Belle (*1994), die alle drei schon das ein oder andere Mal mit Mami Demi oder Papi Bruce vor der Kamera standen. Bis ins Jahr 2000 galt das Duo als Hollywoodtraumpaar. Dann das Aus. Fünf Jahre später, im September 2005, gaben sich Demi und Schauspielerkollege Ashton Kutcher, der stolze 15 Jahre jünger ist, das Ja-Wort. Ende 2011 gab das Paar überraschend ihre Trennung bekannt.


Filmographie Demi Moore

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1990: Beste Schauspielerin - Musical / Comedy: Ghost - Nachricht von Sam