Eddie Murphy

Edward Regan Murphy

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Biographie

Eddie Murphy © Columbia TriStar

Geboren am 3.4.1961 in Brooklyn, New York, USA Autor Thomas Ays

„Den Ratschlag, den ich jedem geben würde ist, nie auf anderer Leute Ratschläge zu hören.“
Die 80er Jahre gehörten im Comedyfach vor allem einem Mann: Eddie Murphy. Der Mann, dessen Markenzeichen eindeutig seine deutsche Stimme und sein herrliches Lachen sind, bewies nicht nur einmal, dass er ein großartiger Schauspieler und Komödiant ist, sondern auch jede Menge Fans überall auf der Welt hat.

Einen ersten großen Erfolg hatte der damals noch wenig bekannte Eddie Murphy bereits mit seinem ersten Film an der Seite von Nick Nolte 1982 in "Nur 48 Stunden". Zuvor war er bereits in der Comedyschmiede „Saturday Night Live“ aufgefallen. 1983 folgte der nächste Kassenschlager: "Die Glücksritter“, neben Dan Aykroyd.
Nur ein Jahr später war es schließlich soweit und Murphy konnte mit "Beverly Hills Cop" seinen endgültigen internationalen Durchbruch feiern. Durch diesen Action Streifen stieg er zu DEM Comedy Star der 80er Jahre auf und machte ganz nebenbei den Cop Axel Foley zur absoluten Kultfigur des damaligen Kinos. 1986 konnte er mit "Auf der Suche nach dem goldenen Kind" seinen nächsten großen Erfolg feiern und setzte diesen mit "Beverly Hills Cop 2" ein Jahr später fort. "Der Prinz aus Zamunda" wurde wieder gut im Kino angenommen, die beiden Komödien "Ein ehrenwerter Gentleman" und "Boomerang" allerdings weniger. 1994 kam er mit "Beverly Hills Cop 3" zu uns in die Kinos, der wieder nicht richtig beim Publikum ankam.
Außerdem floppte "Vampire in Brooklyn" und auch mit "Der verrückte Professor" konnte Eddie Murphy nicht an den immensen Erfolg der 80er Jahre anknüpfen.
Einen echten Kassenschlager gab es seit "Beverly Hills Cop 2" nicht mehr: "Metro", "Der Guru", "Lebenslänglich", "Bowfingers große Nummer" oder "Familie Klumps und der verrückte Professor" liefen alles andere als erfolgreich. Selbst "Showtime" neben Robert DeNiro oder "I spy" brachten nicht den gewünschten Erfolg für Murphy. Vielleicht auch deshalb, weil einfach sehr viele gute Schauspieler in Eddie Murphys Fußstapfen traten, wie beispielsweise Martin Lawrence. Einzig die „Shrek“ Teile, in denen Murphy den „Esel“ spricht, wurden Kassenschlager.
2007 ging es endlich wieder aufwärts mit der Karriere des Amerikaners. Anfang des Jahres war er in einer Nebenrolle in dem Musical "Dreamgirls" zu sehen und gewann für diese Darstellung einen Golden Globe und wurde für den OSCAR als bester Nebendarsteller nominiert. Außerdem spielte er in der Komödie "Norbit" wieder einmal viele Rollen gleichzeitig. 2008 kam er dann mit „Mensch, Dave“ in die Kinos. 2009 folgte „Zuhause ist der Zauber los“. 2011 kam mit "Aushilfsgangster" neben Ben Stiller ein kleines Komödienhighlight des Schauspielers.
Neben der Schauspielerei ist Murphy auch erfolgreicher Produzent, Drehbuchautor und – dank seiner Stimme – vielbeschäftigter Synchronsprecher.
Eddie war von 1993 bis 2006 mit Nicole Mitchell Murphy verheiratet. Die beiden haben fünf Kinder. Sein Bruder, Charles Q. Murphy, ist ebenfalls Schauspieler.


Filmographie Eddie Murphy

Filmpreise

Golden Globe Nominierungen:
1982: Bester Newcomer: Nur 48 Stunden
1983: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: Die Glücksritter
1984: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: Beverly Hills Cop
1996: Bester Schauspieler - Musical / Comedy: Der verrückte Professor

Gewonnene Golden Globes:
2006: Bester Nebendarsteller: Dreamgirls

OSCAR Nominierungen:
2006: Bester Nebendarsteller: Dreamgirls